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Prüfergebnis ist gut. Nachweisbares Prüfergebnis ist besser.
In regulierten Produktionsumgebungen reicht es nicht aus, dass ein Produkt korrekt geprüft wurde. Ebenso wichtig ist der nachvollziehbare Nachweis darüber, wie das Prüfergebnis zustande gekommen ist. Gerade in der Pharmaindustrie, Medizintechnik und anderen Bereichen mit hohen Anforderungen an Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit müssen relevante Ereignisse, Änderungen und Ergebnisse eindeutig dokumentiert werden können. Im Audit genügt deshalb die Aussage „Das System hat geprüft“ meist nicht. Gefragt ist vielmehr, unter welchen Bedingungen die Prüfung durchgeführt wurde, welches Prüfprogramm verwendet wurde, wer Änderungen vorgenommen hat und welche Daten gespeichert oder weitergegeben wurden. Aus einer rein technischen Prüflösung wird damit ein System, das nicht nur Fehler erkennt, sondern auch die erforderliche Nachvollziehbarkeit unterstützt. Die Prüfung…
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Warum die Vial-Inspektion mehrere Perspektiven braucht
Vials durchlaufen im pharmazeutischen Produktionsprozess mehrere Stationen. Vom Leerglas über die Befüllung und den Stopfensitz bis zur Bördelung, Verschlusskontrolle, Bedruckung und Codierung entstehen unterschiedliche Qualitätsmerkmale, die zuverlässig geprüft werden müssen. Eine einzelne Kamera oder eine einzige Perspektive reicht dafür in der Regel nicht aus. Zu unterschiedlich sind die Merkmale, Oberflächen und geometrischen Bereiche eines Vials. Was sich aus der Draufsicht gut kontrollieren lässt, kann aus seitlicher Perspektive verborgen bleiben. Während bestimmte Defekte im Durchlicht sichtbar werden, benötigen andere Prüfaufgaben eine gezielte Auflichtbeleuchtung. OCTUM betrachtet die Vial-Inspektion deshalb nicht als einzelne Kameraanwendung, sondern als Kombination mehrerer aufeinander abgestimmter Prüfmodule entlang des Produktionsprozesses. Ein Behältnis, viele unterschiedliche Prüfmerkmale Ein Vial besitzt zahlreiche…
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Prüfaufgabe zuerst – Technologie danach
Bei der Planung eines Bildverarbeitungssystems wird häufig früh über Kameramodelle, Auflösung, Objektive oder Software gesprochen. Diese Komponenten sind wichtig. Sie stehen jedoch nicht am Anfang einer belastbaren Lösung. Die entscheidende Frage lautet zunächst: Was muss im realen Produktionsprozess zuverlässig erkannt, gemessen, gelesen oder dokumentiert werden? Erst wenn die Prüfaufgabe eindeutig beschrieben ist, lassen sich Kamera, Optik, Beleuchtung, Software, Schnittstellen und Einbausituation sinnvoll auswählen. OCTUM entwickelt Inspektionslösungen deshalb konsequent von der Anwendung aus – und nicht vom Datenblatt einzelner Komponenten. Die Prüfaufgabe definiert das System Industrielle Bildverarbeitung kann sehr unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Dazu gehören beispielsweise: Anwesenheits- und Vollständigkeitsprüfungen, Oberflächeninspektionen, Lage- und Positionskontrollen, geometrische Messungen, OCR- und OCV-Prüfungen, Codeprüfung und Rückverfolgbarkeit, Druckbild-…
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Codes lesen, wo andere Systeme aufgeben: Robuste DPM-Prüfung unter realen Produktionsbedingungen
Direktmarkierte Codes sind ein wichtiger Baustein für Rückverfolgbarkeit in der industriellen Produktion. Sie ermöglichen es, Bauteile eindeutig zu identifizieren, Prozessschritte zuzuordnen und Qualitätsdaten über den gesamten Fertigungsablauf hinweg zu verknüpfen. In der Praxis sind die Bedingungen jedoch häufig deutlich anspruchsvoller als im Labor. Ölnebel, Verschmutzungen, reflektierende Oberflächen, wechselnde Materialstrukturen und schwankende Markierungsqualitäten können die Lesbarkeit erheblich beeinflussen. Besonders in der Metallverarbeitung und im Automotive-Umfeld müssen Codes deshalb auch dann zuverlässig erkannt werden, wenn Kontrast und Erscheinungsbild nicht konstant sind. OCTUM betrachtet bei solchen Anwendungen nicht nur den Code selbst. Entscheidend ist das vollständige Zusammenspiel aus Markierung, Bauteiloberfläche, Beleuchtung, Optik, Kamerapositionierung, Bildverarbeitung und Produktionsprozess. Direktmarkierungen stellen besondere Anforderungen Bei Direct Part…
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Wenn Mikrometer über die Passung entscheiden: Inline-Geometrieprüfung für sichere Montageprozesse
In der industriellen Montage können bereits geringe geometrische Abweichungen darüber entscheiden, ob ein Bauteil korrekt sitzt, zuverlässig funktioniert und die vorgesehenen Qualitätsanforderungen erfüllt. Besonders im Automotive- und Maschinenbauumfeld reichen oft wenige Hundertstel Millimeter aus, um Passungen zu beeinflussen, Montageprobleme zu verursachen oder spätere Funktionsstörungen zu begünstigen. Automatische Bildverarbeitungssysteme ermöglichen es, solche Abweichungen direkt während des Montageprozesses zu erkennen. Spaltmaße, Positionen, Abstände und die Anwesenheit einzelner Komponenten lassen sich berührungslos prüfen und dokumentieren. Damit wird aus einer subjektiven Sichtkontrolle ein objektiver, reproduzierbarer Messprozess. Kleine Abweichung, große Wirkung Viele Baugruppen bestehen aus mehreren Einzelteilen, die exakt zueinander ausgerichtet und montiert werden müssen. Bereits geringe Abweichungen können dazu führen, dass Komponenten verkanten, nicht…
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Schneller zur passenden Inspektionslösung: OCTUM strukturiert den Weg von der Prüfaufgabe zum passenden System
Unternehmen, die eine konkrete Prüfaufgabe lösen möchten, suchen in der Regel keine allgemeine Einführung in die industrielle Bildverarbeitung. Sie benötigen Informationen, die zu ihrem Produkt, ihrem Produktionsprozess und ihrem Qualitätsziel passen. Welche Merkmale sollen geprüft werden? Welche Fehler müssen erkannt werden? Lässt sich die Prüfung in eine bestehende Produktionslinie integrieren? Welche Anforderungen gelten für Bedienung, Dokumentation und Rückverfolgbarkeit? Und wie kann ein bereits vorhandenes Inspektionssystem langfristig zuverlässig betrieben werden? Um Interessenten und Kunden schneller zu den relevanten Informationen zu führen, bietet die OCTUM-Website unterschiedliche Einstiege. Die Bereiche Kompetenzen, Branchenlösungen und Support orientieren sich an verschiedenen Ausgangssituationen und führen von der ersten Aufgabenstellung bis zur konkreten Lösung beziehungsweise zur Betreuung bestehender…
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Systemintegration statt Insellösung: Bildverarbeitung von Anfang an mitplanen
Automatische optische Inspektionssysteme übernehmen in modernen Produktionslinien zentrale Aufgaben der Qualitätssicherung. Sie erkennen fehlerhafte Produkte, prüfen Vollständigkeit und Position, kontrollieren Oberflächen oder lesen Codes und Klarschrift. Damit eine solche Prüflösung im Produktionsalltag zuverlässig funktioniert, reicht es jedoch nicht aus, am Ende der Maschinenplanung lediglich eine Kamera zu ergänzen. Entscheidend ist die vollständige Integration der Bildverarbeitung in das Zusammenspiel aus Maschine, Produkt, Prozess und Qualitätsanforderung. OCTUM betrachtet AOI-Systeme deshalb nicht als nachträgliche Ergänzung, sondern als festen Bestandteil der Produktionslinie. Wenn Bildverarbeitung zu spät berücksichtigt wird In vielen Projekten werden die wesentlichen Komponenten und Abläufe einer Maschine zunächst ohne detaillierte Berücksichtigung der visuellen Prüfung geplant. Erst zu einem späteren Zeitpunkt entsteht die…
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KI in der visuellen Inspektion: Erfahrungen teilen, Projekte erfolgreicher machen
Künstliche Intelligenz eröffnet der industriellen Bildverarbeitung neue Möglichkeiten. Gleichzeitig zeigt die Praxis, dass erfolgreiche KI-Projekte deutlich mehr benötigen als einen leistungsfähigen Algorithmus. Entscheidend sind realistische Zielsetzungen, geeignete Bilddaten, nachvollziehbare Bewertungskriterien und ein fundiertes Verständnis des jeweiligen Produktionsprozesses. Diese und weitere Erfahrungen standen im Mittelpunkt des Vortrags „Lessons Learned – KI in der visuellen Inspektion“, den Madlyn Götz von OCTUM am 19. Mai 2026 bei der 21. Sitzung des VDMA-Expertenkreises „Machine Learning“ in Frankfurt hielt. Die Veranstaltung bot Fachleuten aus unterschiedlichen industriellen Bereichen die Gelegenheit, aktuelle Fragestellungen rund um Machine Learning, industrielle Anwendungen und den sinnvollen Einsatz von KI in technischen Prozessen zu diskutieren. KI ist kein Selbstläufer In der öffentlichen…
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Einheitliche Bildverarbeitung für unterschiedliche Werke und Branchen
Unterschiedliche Produkte, verschiedene Produktionsstandorte und jeweils eigene Anforderungen an die Qualitätssicherung: Ein international tätiger Kunde stand vor der Herausforderung, seine visuellen Prüfprozesse über mehrere Werke hinweg stärker zu vereinheitlichen. Die zu prüfenden Komponenten reichten dabei von Metallteilen bis zu Kunststoffprodukten. Statt für jede Anwendung eine vollständig eigenständige Insellösung zu entwickeln, setzte OCTUM auf eine skalierbare Systemplattform. Das Ziel war es, gemeinsame technische und organisatorische Standards zu schaffen und gleichzeitig genügend Flexibilität für die Besonderheiten der einzelnen Prüfaufgaben zu erhalten. Unterschiedliche Anforderungen, gemeinsames Systemkonzept In den verschiedenen Werken des Kunden kamen unterschiedliche Bauteile, Produktionsprozesse und Qualitätsanforderungen zusammen. Abhängig vom Produkt mussten beispielsweise andere Merkmale, Oberflächen, Geometrien oder Montagezustände geprüft werden. Eine…
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OCTUM baut Servicepräsenz in Amerika aus
OCTUM stärkt seine Präsenz auf dem amerikanischen Markt: Mit OCTUM USA Inc. in Charlotte, North Carolina, verfügt das Unternehmen nun über einen eigenen Standort in den Vereinigten Staaten. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem eines: Kunden in Nord-, Mittel- und Südamerika künftig noch schneller, direkter und effizienter zu unterstützen. Durch die lokale Präsenz verkürzen sich Kommunikationswege, Abstimmungsprozesse und Reaktionszeiten deutlich. Serviceeinsätze können näher am Kunden koordiniert werden, Zeitverschiebungen werden reduziert und lange Anreisewege aus Deutschland lassen sich in vielen Fällen vermeiden. Das spart Zeit, reduziert Aufwand und schafft mehr Planungssicherheit im laufenden Betrieb. OCTUM USA übernimmt künftig die organisatorische Betreuung von Serviceanfragen und Serviceeinsätzen für Kunden in Amerika. Dazu gehören…