-
Wenn alte Vorgabezeiten neue Aufträge unrentabel machen
Ein gut gefülltes Auftragsbuch ist noch kein Beleg für profitable Aufträge. Wenn Kalkulation und Produktionsplanung mit veralteten Vorgabezeiten arbeiten, können Produkte auf dem Papier wirtschaftlich erscheinen, obwohl der tatsächliche Aufwand längst höher liegt. Die Folgen zeigen sich häufig erst spät: Sollzeiten werden überschritten, Kapazitäten reichen scheinbar nie aus und Nachkalkulationen liefern schwache Deckungsbeiträge. Zeitwerte altern meist unbemerkt Vorgabezeiten beschreiben einen definierten Arbeitsablauf unter bestimmten Bedingungen. Doch diese Bedingungen verändern sich: Produktvarianten kommen hinzu, Losgrößen sinken, Qualitätsprüfungen werden erweitert, Materialien wechseln oder Arbeitsplätze werden umgestaltet. Auch neue Werkzeuge und Maschinen können Hand-, Maschinen-, Rüst- und Nebenzeiten verschieben. Bleiben die hinterlegten Zeiten unverändert, bildet das ERP-System einen Prozess ab, den es so…
-
Der unsichtbare Engpass: Warum der größte Rückstau selten die wahre Ursache zeigt
Volle Zwischenlager, wartende Aufträge und Überstunden an einzelnen Arbeitsplätzen gelten in vielen Produktionsbetrieben als eindeutige Zeichen eines Engpasses. Doch der Bereich mit dem sichtbarsten Rückstau ist nicht zwangsläufig die Ursache. Häufig zeigt sich dort lediglich die Wirkung einer Störung, die an einer ganz anderen Stelle des Prozesses entsteht. Wer nur den auffälligen Arbeitsplatz betrachtet, verbessert möglicherweise ein Symptom – der Durchsatz des Gesamtprozesses bleibt dennoch unverändert. Ein Rückstau zeigt die Wirkung, nicht die Ursache Material kann sich vor einer Station stauen, weil diese tatsächlich zu wenig Kapazität besitzt. Ebenso kann aber eine ungleichmäßige Zuführung dafür sorgen, dass Aufträge schubweise eintreffen. Fehlende Freigaben, schwankende Rüstzeiten, Qualitätsprobleme, Nacharbeit oder kurzfristige Prioritätswechsel erzeugen…
-
Teure Investition, falscher Hebel? Warum neue Technik alte Prozessverluste nicht automatisch beseitigt
Wenn Liefertermine unter Druck geraten, Durchlaufzeiten steigen oder der Output hinter den Erwartungen bleibt, erscheint eine Investition in zusätzliche Maschinen oder Automatisierung oft als naheliegende Lösung. Doch neue Technik beseitigt nicht automatisch Wartezeiten, ungeklärte Zuständigkeiten, fehlendes Material oder instabile Arbeitsabläufe. Wer vor einer Investition den tatsächlichen Engpass nicht kennt, riskiert, Kapazität an der falschen Stelle aufzubauen. Erst den Engpass belegen, dann investieren In vielen Produktionsbereichen entsteht der Eindruck mangelnder Kapazität dort, wo Aufträge sichtbar liegen bleiben. Die Ursache kann jedoch an einer vorgelagerten Schnittstelle, in schwankenden Rüstabläufen, verspäteten Freigaben oder einer unzureichenden Materialbereitstellung liegen. Eine zusätzliche Maschine erhöht dann zwar die theoretische Leistung eines Arbeitsschrittes, verbessert aber nicht zwingend den…
-
Orientierung statt Bauchgefühl: Neue Informationsangebote für Produktionsverantwortliche
Wie belastbar sind vorhandene Vorgabezeiten? Fehlt tatsächlich Personal oder geht verfügbare Arbeitszeit durch Wartezeiten und ungünstige Abläufe verloren? Und welche Untersuchung eignet sich überhaupt für die jeweilige betriebliche Fragestellung? Für Produktionsverantwortliche ist es häufig nicht einfach, diese Fragen ohne belastbare Daten zu beantworten. Die Oschatz Consulting GmbH hat deshalb ihre digitalen Informationsangebote rund um Zeitwirtschaft, Produktivitätsanalyse und Prozessverbesserung neu strukturiert und erweitert. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Darstellung einzelner Beratungsleistungen, sondern die Frage, welche Methode bei welcher betrieblichen Ausgangslage sinnvoll eingesetzt werden kann. Von der betrieblichen Frage zur passenden Methode Produktionsunternehmen stehen derzeit vor sehr unterschiedlichen Herausforderungen. Personalkosten steigen, Fachkräfte sind knapp und gleichzeitig besteht in vielen Betrieben Unsicherheit…
-
Belastbare Zeitdaten statt Bauchgefühl: besser entscheiden in der Produktion
Wenn Vorgabezeiten veraltet sind, Engpässe nur vermutet werden oder die Kalkulation auf Erfahrungswerten beruht, werden operative Entscheidungen unnötig riskant. Die Oschatz Consulting GmbH unterstützt produzierende mittelständische Unternehmen dabei, Arbeitsabläufe und Zeitanteile methodisch zu erfassen. REFA-orientierte Zeitstudien, Multimomentstudien und Prozessanalysen liefern belastbare Grundlagen für Planung, Kalkulation, Kapazitäten, Personalbedarf und Investitionen. Wenn Erfahrungswerte zur Entscheidungsfalle werden In vielen Betrieben sind Zeitdaten über Jahre gewachsen. Maschinen, Produktvarianten, Losgrößen und Arbeitsweisen haben sich verändert, die hinterlegten Vorgabezeiten aber nicht. Dadurch können Angebote falsch kalkuliert, Kapazitäten unrealistisch geplant oder Personalbedarfe zu hoch oder zu niedrig angesetzt werden. Auch eine geplante Automatisierung lässt sich nur dann sinnvoll bewerten, wenn der heutige Aufwand und die tatsächlich vermeidbaren…
-
Produktivität statt Personalabbau: Warum Mittelständler ihre Arbeitszeit, Verlustzeiten und Kapazitäten genauer kennen sollten
Der wirtschaftliche Druck auf mittelständische Unternehmen bleibt hoch. Während Personalkosten steigen, wächst die Produktivität nur langsam. Bevor Unternehmen deshalb über Personalabbau oder pauschale Einsparprogramme entscheiden, lohnt sich ein genauer Blick auf die tatsächliche Nutzung der Arbeitszeit. Belastbare Zeitdaten zeigen, wo Kapazitäten gebunden werden, welche Verlustzeiten entstehen und an welchen Stellen Prozesse verbessert werden können. Steigende Kosten machen Produktivität zur Führungsaufgabe Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stieg die Arbeitsproduktivität in Deutschland 2025 je Erwerbstätigen lediglich um 0,2 Prozent. Gleichzeitig nahm das Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer um 4,9 Prozent zu; die Lohnstückkosten erhöhten sich um 4,7 Prozent. Für produzierende Unternehmen bedeutet das: Kostensteigerungen lassen sich auf Dauer nicht allein über Preise, Personalentscheidungen oder…
-
TOP CONSULTANT 2026: Oschatz Consulting stärkt mittelständische Unternehmen mit Zeitwirtschaft und umsetzbarer Prozessoptimierung
Rund einen Monat nach der Auszeichnung als TOP CONSULTANT 2026 rückt für die Oschatz Consulting GmbH der praktische Nutzen der Ehrung in den Mittelpunkt. Mittelständische Unternehmen benötigen bei steigenden Kosten, Fachkräftemangel und wachsender Komplexität nicht nur Ideen, sondern transparente Daten, nachvollziehbare Entscheidungen und Maßnahmen, die im Betrieb funktionieren. Genau darauf ist die Beratung in den Bereichen Zeitwirtschaft, Prozessanalyse und Produktivitätssteigerung ausgerichtet. Übergabe der TOP CONSULTANT-Auszeichnung 2026 im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits in Heidelberg. © Oschatz Consulting GmbH Kundenurteil und Mittelstandskompetenz als Grundlage Die Preisverleihung fand am 26. Juni 2026 im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits in Heidelberg statt. Dort wurde die Oschatz Consulting GmbH als TOP CONSULTANT 2026 ausgezeichnet. Die Ehrung…