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Plasmamedikamente sind eine vielversprechende Behandlungsmöglichkeit
Je mehr Plasma gespendet wird, umso mehr Medikamente können den Betroffenen bereitgestellt werden. Primäre Immundefekte sind eine Gruppe von über 430 seltenen Erkrankungen, mit weltweit sechs Millionen Betroffenen. Den Primären Immundefekten liegt eine chronische genetische Störung zugrunde, bei der ein Teil des körpereigenen Immunsystems unzureichend funktioniert: Der Körper bildet oft nicht ausreichend oder nicht die richtigen Abwehrstoffe (Immunglobuline), um gegen Infektionen ankämpfen zu können. Aus Blutplasma lassen sich Immunglobuline gewinnen, die dieses Defizit ausgleichen. Sie werden den Patienten als Infusion über die Vene oder subkutan in das Unterhautfettgewebe verabreicht. „Der Bedarf an gespendetem Blutplasma steigt ständig, unter anderem durch verbesserte Diagnostik und immer häufiger erkannte Primäre Immundefekte“, sagt Dr. med.…