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Was Softwareentwickler in der KI-Ära wirklich können müssen
Viele Softwareentwickler beobachten in Kundenprojekten einen klaren Rollenwandel: Statt Code zu schreiben, müssen Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler heute vor allem Problemstellungen strukturieren, Daten richtig einordnen und Lösungsansätze definieren – denn generative KI nimmt Entwicklern bereits heute einen grossen Teil der Tipparbeit ab: Funktionen, Boilerplate-Code und sogar Testfälle lassen sich automatisiert erzeugen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an das Verständnis von Daten, Modellen und Rahmenbedingungen wie Datenschutz, Regulatorik und Energieeffizienz deutlich. „Wer heute Software entwickelt, muss viel stärker wie eine Forscherin oder ein Forscher denken“, sagt Dr. Johannes Puschnig, Geschäftsführer der Quellcode 360 GmbH. „Die zentralen Fragen lauten nicht mehr: In welcher Sprache schreibe ich das?, sondern: Habe ich die richtigen Daten, das…
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Linux ist erwachsen
Immer mehr Unternehmen stellen ihren Desktop-Betrieb auf Linux um – nicht aus ideologischen, sondern aus wirtschaftlichen und technischen Gründen. Durch den gezielten Einsatz von Winboat, Wine, Proton, Container-Lösungen und virtuellen Maschinen (VM) bleiben wichtige Anwendungen wie ERP-Systeme, Office-Tools oder Photoshop (sic!) problemlos nutzbar – bei gleichzeitig höherer Stabilität und oft deutlich geringeren Lizenz- und Betriebskosten. Linux im Trend Der Linux-Anteil auf dem Desktop wächst, während Windows durch das Supportende von Windows 10 und die Hardwareanforderungen von Windows 11 zunehmend unter Druck gerät. Unternehmen stellen daher gerade jetzt sukzessive auf Linux um. Die Quellcode 360 GmbH positioniert sich als Umsetzungspartner in der Schweiz. Das IT Dienstleistungs-Unternehmen begleitet Unternehmen dabei, ihre Arbeitsplatzlandschaft…
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Boom von Individualsoftware im KI-Zeitalter?
„Eigene Unternehmenssoftware entwickeln lassen? Bestimmt viel zu teuer!" – Das bekomme ich als Geschäftsführer eines Schweizer IT-Unternehmens oft zu hören. Doch seit Künstliche Intelligenz (KI) die Softwareentwicklung beschleunigt und Plattformen wie n8n und ComfyUI den Einstieg in die Prozessautomatisierung vereinfachen, sind die Voraussetzungen – und die Kostenrechnung – grundlegend verändert. In unserem Unternehmen, das sich vor allem auf die Entwicklung von Individualsoftware für KMU und Startups sowie firmenspezifische KI Modelle konzentriert, liegt die Effizienzsteigerung durch KI heute bei circa 50 Prozent im Vergleich zum prä-KI Zeitalter, also vor etwa drei Jahren. Das hat zur Folge, dass Softwareentwicklung heute wesentlich günstiger ist als noch vor wenigen Jahren. Individualsoftware so günstig wie…
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Ransomware-Angriff auf Wiener Rahmenmanufaktur erfolgreich vereitelt
Eine traditionsreiche Rahmenmanufaktur wurde Ziel eines Ransomware-Angriffs: Über einen scheinbar harmlosen E-Mail-Anhang gelangten Schadprogramme ins Firmennetzwerk, trotz Firewall und aktueller Antivirensoftware. Innerhalb weniger Sekunden begann die Schadsoftware, sämtliche Dateien auf den Servern und Arbeitsstationen zu verschlüsseln – mit der Aufforderung, Lösegeld in Kryptowährung zu zahlen, um den Zugriff zurückzuerlangen. Der Schaden war groß: Kundendaten, Aufträge, Rechnungen – die gesamte Buchhaltung wurde unzugänglich. Warum Antivirensoftware oft machtlos ist Trotz aktueller Antivirensoftware blieb die Gefahr unentdeckt, denn viele Ransomware-Varianten sind heute so geschickt verschleiert, dass klassische Virenscanner oft keine passenden Signaturen finden. Das liegt daran, dass Schadcode mit Hilfe neuer KI-Tools in kürzester Zeit variiert werden kann, sodass Abwehrmechanismen ins Leere laufen.…