• Kunst & Kultur

    Irseer Spaziergänge – mit Haßler

    In seinem Zyklus „Ich ging einmal spazieren“ des an der Stilwende von der Renaissance zum Barock stehenden Hans Leo Haßler tritt „ein nicht zu überbietendes Maß an schöpferischer Intuition und kompositorischer Intensität hervor“, schreibt Roland Götz (geb. 1939 in München) im höchst informativen Booklet seiner jüngsten CD-Produktion „Irseer Spaziergänge“. Anlässlich des 50. Geburtstags seines Labels „studio XVII augsburg“ spielte der in Augsburg lebende Tastenvirtuose an seinem flämischen Cembalo den 31-teiligen Variations-Zyklus im Gartensaal der neuen Küferei von Kloster Irsee unter Studio-Bedingungen ein. Das Ergebnis kann sich jetzt auf einer druckfrischen CD hören lassen! Das Notenmaterial hat sich der 83jährige Musiker auf Grundlage einer handschriftlichen Tabulatur der Nationalen Universitätsbibliothek Turin selbst…

  • Kunst & Kultur

    Klosterland Irsee

    Die Gemeinden Irsee, Pforzen und Rieden-Zellerberg im Landkreis Ostallgäu bilden seit 1980 eine Verwaltungsgemeinschaft (VG). Historisch gesehen waren die Mitgliedsgemeinden Teil des mit der Säkularisation untergegangenen Klosterstaats Irsee, der von der ehemaligen Benediktinerabtei beherrscht wurde. Wie aber sah das bäuerliche Leben der Klosteruntertanen im ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert aus? Das Projekt „Klosterspuren“ ist dem jetzt nachgegangen. Zur Buchpräsentation im ehemaligen Bibliothekssaal von Kloster Irsee, dem Festsaal des Tagungs-, Bildungs- und Kulturzentrums des Bezirks Schwaben, konnte dessen Leiter Dr. Stefan Raueiser zahlreiche Bürgermeister, Gemeinde- und Bezirksräte aber auch Vertreterinnen und Vertreter der lokalen wie regionalen Heimat-, Geschichts- und Denkmalschutzvereine begrüßen, um gemeinsam das Buch „Klosterspuren – die dörfliche Wirklichkeit…

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    „Nebel im August“ in Kloster Irsee

    Ein besonderes Stück, ein besonderer Ort, eine besondere Inszenierung – die Kaufbeurer Schultheatergruppe "Moskitos" wagt sich in diesem Sommer an ein ganz außergewöhnliches Projekt. Sie zeigt eine Schauspieladaption von "Nebel im August" als Stationen-Theater im Schwäbischen Bildungszentrum Irsee. "Nebel im August" ist der Titel eines Romans von Robert Domes. Darin erzählt der Autor die Lebensgeschichte von Ernst Lossa. Der Junge aus dem Volk der Jenischen wird in der Nazizeit von Heim zu Heim geschoben und schließlich am 9. August 1944 mit vierzehn Jahren in der Heilanstalt Irsee ermordet. Unter der Regie von Bernhard Fritsch und Werner Pohl haben die etwa 30 Theaterleute im Alter zwischen 12 und 20 Jahren aus…

  • Kunst & Kultur

    100 Jahre Musikverein Irsee

    Anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Musikverein Irsee 1922 bis 2022 gibt das Schwäbische Bildungszentrum Irsee gemeinsam mit der Geschichtswerkstatt der Marktgemeinde eine neue Ausgabe der IRSEER BLÄTTER zur Geschichte von Markt und Kloster Irsee heraus. In vier Textbeiträgen und 35 historischen Fotografien lässt sich ein Jahrhundert Vereinsgeschichte nachvollziehen, aber auch die enge Verbundenheit der Musikerinnen und Musiker mit ihrem Dorf rund um das Klostergelände. “Wöchentliches proben und üben, die Pflege des Instruments wie der Tracht, zu zahlreichen Anlässen einfach da zu sein, das ist ein sehr großer Dienst an unserem Zusammenleben im gesamten Dorf”, meint Vorstandsvorsitzende Janina Lindner. Und Bürgermeister Andreas Lieb ergänzt: “Unser bunter und lebenswerter Marktflecken kann sich…

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    Verantwortliche der Offenen Behindertenarbeit (OBA) kommen im Bildungswerk Irsee zum bayernweiten Expertentreffen zusammen

    Auf Einladung des Bildungswerks des Bayerischen Bezirketags versammelten sich drei Tage lang über neunzig Führungskräfte der Offenen Behindertenarbeit, Nutzerinnen und Nutzer von Einrichtungen sowie Vertreterinnen und Vertreter der bayerischen Bezirke und der leistungserbringenden Verbände zum Expertentreffen in Kloster Irsee. In der Diskussion mit SelbstvertreterInnen zu ihren Erfahrungen während der Corona-Pandemie beeindruckten zum einen Präsentationen von Best Practice Beispielen, auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen mittels digitaler Medien den Kontakt unter Menschen mit Behinderung zu halten. Es wurden aber auch viele konkrete Schwierigkeiten deutlich, die überwunden werden mussten, um die Vernetzung zu ermöglichen, da in einzelnen Einrichtungen z.T. kein Zugang zum Internet bestand oder über fehlende Endgeräte geklagt wurde. Hier sehen vor…