• Reisen & Urlaub

    Biohacking und Longevity für Körper, Geist und Seele

    Der Schwarzwald gilt seit jeher als Synonym für Heilklima, Entspannung und Gesundheit. Traditionelle Bäder und Kuren haben hier seit den Römern eine lange Geschichte, Baden-Baden gehört gar zu den „Great Spa Towns of Europe“ und ist damit UNESCO-Welterbe – doch die Region bleibt nicht stehen: Heute präsentiert sich der Schwarzwald auch als Hotspot moderner Wellnesstrends wie Biohacking und Longevity. Dahinter verbirgt sich eine ganzheitliche Philosophie, die nicht nur die Lebenszeit verlängern, sondern vor allem die Lebensqualität im Alter verbessern möchte. Laut der Deutschen Longevity Gesellschaft stützt sich das Konzept auf vier Säulen: Ernährung, Bewegung, Schlaf und psychisches Wohlbefinden. In der Ferienregion finden sich viele Angebote, die diese Prinzipien aufgreifen. Sie…

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    Ursel Lorenz: Die Schwarzwälderin bringt ihren Gästen am Schauinsland das Thema Kräuter nahe

    Die Sonne scheint, der Tau glänzt auf den Wiesen, der Regen der letzten Tage hat der Natur gut getan – ein perfekter Tag für eine Kräuterwanderung auf dem Freiburger Hausberg Schauinsland. Die Schwarzwälderin Ursel Lorenz wartet vor dem Hotel »Die Halde« auf knapp 1200 Metern Höhe auf ihre heutigen Gäste.  Mit Ursel (Jahrgang 1958) ist man gleich per Du, sie begrüßt die Gruppe mit einem warmen Lächeln und einer Ausstrahlung, die sofort Vertrauen schafft. »Jede Wanderung ist anders«, erzählt sie. Es blühen je nach Saison unterschiedliche Pflanzen, mal sorgt das Wetter für eine Überraschung – aber vor allem sind es die Menschen, die jede Tour einzigartig machen. Manche fragen viel,…

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    Der Schwarzwald als Trainings- und Entspannungsort: die Extremkletterer Daniela und Robert Jasper

    Schon als Kind reichten die 15 Meter hohen Tannenwipfel irgendwann nicht mehr aus. Im wilden, tief eingeschnittenen Schlüchttal bei Ühlingen-Birkendorf im Südschwarzwald spielte der kleine Robert »Bergsteiger auf Expedition« in den Schneewechten. Mit Anfang 20 hatte der heutige Profi-Alpinist bereits mehr als 100 der schwierigsten Routen in den Nordwänden der Alpen im Alleingang durchstiegen – einige davon als Erstbegehung.  Robert Jasper, 1968 in Waldshut geboren, war einer der ersten staatlich geprüften Berg- und Skiführer aus dem Schwarzwald. Er klettert also seit fünfzig Jahren und reist noch immer für ausgewählte Expeditionen um die ganze Welt – ins Everest-Gebiet im Himalaya, nach Feuerland oder Grönland. In diesem Frühjahr zog es ihn nach…

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    Das Schwarzwälder Künstler-Duo ArsCubis: Silvia Eisele und Achim Großmann kreieren aus Äpfeln und Birnen aus heimische Streuobstwiesen außergewöhnliche Kunst

    Aus Äpfeln und Birnen der heimischen Streuobstwiesen kreiert das Künstler-Duo ArsCubis, Silvia Eisele und Achim Großmann, in Calw außergewöhnliche Kunst. Ihre Werke zeigen eine faszinierende Verwandlung der Früchte – und waren sogar schon bei der internationalen Kunstmesse Biennale in Venedig zu sehen.  Draußen vor den Fenstern fließt das Wasser der Nagold vorbei, im Inneren der hohen Räume, die einst zu einer Fabrik gehörten, eröffnet sich ein Kosmos aus Äpfeln: Hunderte dieser Früchte sind im Atelier von Silvia Eisele und Achim Großmann zu entdecken. Getrocknete Äpfel in erdigen oder fast schwarzen Tönen, die sich wie Holz anfühlen. Andere Früchte sind gebeizt, lackiert oder pigmentiert in harmonisch aufeinander abgestimmten Farben. Zudem hängen…

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    Von den kleinen Anfängen eines Familienunternehmens zum Global-Player: Roland Mack über den Europa-Park und seine Heimat Schwarzwald

    Roland Mack hat den Europa-Park mit unbändigem Arbeitseifer, visionären Ideen und mutigen Entscheidungen weltweit bekannt und vor allem beliebt gemacht. Für sein Lebenswerk wurde der Schwarzwälder mit dem Ehrenpreis des »kuckuck«-Awards 2025 ausgezeichnet. Wie das Familienunternehmen aus kleinsten Anfängen zum Global Player wurde, worin er Antrieb und Erholung findet und welche Rolle der Schwarzwald dabei spielt, verrät er im Interview mit Jens Großkreuz und Michael Gilg von der Schwarzwald Tourismus GmbH. Lieber Herr Mack, was als Skizze auf einem amerikanischen Bierdeckel begann, hat sich zu einer der größten Erfolgsgeschichten der Freizeitindustrie entwickelt: Am 12. Juli 1975 öffnete der Europa-Park erstmals seine Tore. Nehmen Sie uns bitte mal ein bisschen mit…

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    Schwarzwald trifft auf Spanien – das Zusammenspiel von regionaler Tradition, kosmopolitischer Moderne und kreativer Motivwahl des Hornberger Künstlers José Schloss

    Der Künstler José Schloss aus Hornberg ist ein visueller Brückenbauer: In seiner Kunst verbindet er regionale Tradition mit kosmopolitischer Moderne, kreative Motivwahl mit kommerziellen Auftragsarbeiten und nicht zuletzt das deutsch-spanische Erbe seiner Familie. Ein Studio-Besuch, bei dem auch die kleinsten Details viel über ihn verraten. Hauptstraße Hornberg. Oben am Waldrand rattert die Schwarzwaldbahn vorbei, in einer lichtdurchfluteten Etage einer ehemaligen Industriehalle hat sich der so wort- wie zugewandte José Schloss (Jahrgang 1995) mit viel Fleiß und Grandezza ein imposantes Refugium eingerichtet. Treten Besucher in sein »Studio Schloss« ein, fällt ihr Blick zunächst auf einen blau schimmernden Küchentresen – wie man erfahren wird, hat Schloss den selbst gebaut, schließlich studierte er…

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    Erlebnistipps rund um die Kirsche im Schwarzwald

    Am Westrand der Ferienregion Schwarzwald zählen Kirschen zu den wichtigsten traditionellen Sonderkulturen – landschaftlich, kulinarisch und kulturell. Der Kaiserstuhl als vulkanisch geprägtes Mittelgebirge samt Kirschbäumen in den feuchten Tallagen war lange Deutschlands größtes Süßkirschenrevier. Im Markgräflerland, besonders im Eggenertal, sorgen Lössböden und mildes Klima für die berühmte Markgräfler Süßkirsche: tiefschwarz und aromatisch mit Marzipan-Note – ideal für Marmelade, Saft und Kirschwasser. Auch das Renchtal, das Achertal und das Durbachtal in der Ortenau sind seit Jahrhunderten ein bevorzugtes Anbaugebiet der Obstbauern: Die milde Luft der Talsohle trifft hier auf die frische Brise von den Schwarzwaldhängen. Vom jetzigen Blütenmeer bis zur Ernte im Sommer gibt es viele Möglichkeiten, die Kirsche zu genießen.…

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    Der Calwer Shootingstar in der Comedy-Branche sorgt für ausverkaufte Hallen – die Rede ist vom Schwarzwälder Fabi Rommel

    Fabi Rommel ist ein Junge aus Calw, wird im Internet zum Shooting Star der Comedy-Branche und füllt nun immer größere Säle. Seine aktuelle Tour ist ausverkauft, 30 Zusatztermine mussten angesetzt werden. Wie kommt das nur? Es gibt Karrieren, die auf vielen Zufällen beruhen. Hier eine wichtige Begegnung, dort eine unverhoffte Fernsehsendung, plötzlich der große Durchbruch bei einer Castingshow. Atemberaubende Verläufe mit ebenso atemberaubenden Geschwindigkeiten. Das alles trifft auf Fabi Rommel rein gar nicht zu. Seine Laufbahn ist das Ergebnis einer ausgefeilten Planung, eines enorm hohen Maßes an Beharrlichkeit und einer handwerklichen Perfektion, die sich hinter einem Gesicht von absoluter Planlosigkeit verbirgt. Dabei ist alles bis ins Detail ausgetüftelt, von Anfang…

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    Simon Schneckenburger: Wie die steile Karriere des Schwarzwälder Filmemachers begann

    Der vielfach ausgezeichnete Filmemacher Simon Schneckenburger ist begeisterter Trailrunner. Nicht zuletzt auch wegen der Natur ist der Schwarzwälder nach seinem Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg wieder nach Freiburg zurückgekehrt. Während er in seiner Freizeit gerne die Berge hoch und runter rennt, kennt seine Karriere nur einen Weg: steil nach oben. Ein Gespräch über die Lehren von Stephen King, sehnsuchtsvolle Träumer und was Filme können sollten. Das Interview führte Michael Gilg. Lieber Simon, gibt es nach zehn professionellen Kurzfilmen schon den typischen Schneckenburger-Stil? Ich glaube, dass es wahnsinnig schwierig ist und viel Zeit braucht, eine filmische Handschrift zu entwickeln. Und es ist eine Frage, die auf eine Art eigentlich das Publikum…

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    Jörg Möhrle: Naturpark-Wirt der ersten Stunde über bedeutsame Momente, große Herausforderungen und Werte

    „Naturschutz mit Messer und Gabel“ – so lautete von Anfang an das Versprechen der Naturpark-Wirte. Jörg Möhrle, Patron des „Schwarzwaldhotels Tanne“ in Baiersbronn, zählt zu den Gründungsmitgliedern, die dem Verein seit den Anfängen 2006 die Treue halten. Im Gespräch mit Gaby Baur-Kille blickt er zurück auf bedeutsame Momente, große Herausforderungen und die Werte, die bis heute den Charakter seines Hauses und des Naturpark-Wirte-Vereins bestimmen. Herr Möhrle, was sind aus Ihrer Sicht die bedeutendsten Meilensteine Ihres Hotels in dieser Zeit? Seit der Übernahme des Familienbetriebs von meinen Eltern am 1. Januar 2003 wurde vieles verändert: Damals gab es noch in Plastik verpackte Lebensmittel am Frühstücksbüffet, was zu viel Müll führte. Der…