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Schwulenberatung Berlin weiht Grab- und Gedenkstätte für LSBTI* ein
Am heutigen Sonntag, dem 17. Mai 2026, wurde auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof in Berlin die neue Grab- und Gedenkstätte für LSBTI* feierlich eingeweiht. Zahlreiche Gäste aus Community, Politik, Kultur und Stadtgesellschaft nahmen an der Zeremonie teil. Mit der Grab- und Gedenkstätte ist ein besonderer Ort des Erinnerns, der Sichtbarkeit und der Würde entstanden. Der Ort soll queere Lebensgeschichten sichtbar machen, Raum für Trauer und Gedenken schaffen und zugleich ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Hass und Vergessen setzen. Die Einweihung fand bewusst am Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) statt und unterstreicht damit die gesellschaftliche Bedeutung des Projekts. Der künstlerische Entwurf stammt von dem Künstler Ulrich Vogl gemeinsam mit…
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Grab- und Gedenkstätte für LSBTI*-Menschen entsteht auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof Künstler
Berlin bekommt einen neuen Ort der Erinnerung, der Trauer – und des Lebens: Auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof entsteht die erste Grab- und Gedenkstätte für LSBTI*-Menschen. Die von der Schwulenberatung Berlin ausgelobte Kunst im öffentlichen Raum wurde entschieden: Der Berliner Künstler Ulrich Vogl überzeugte die Jury mit einem sensiblen und poetischen Entwurf, der einen Raum für Sichtbarkeit, Würde und Begegnung schafft. Mit der Grabstätte entsteht ein besonderer Ort, der die Geschichte und Gegenwart von LSBTI*-Menschen in Berlin sichtbar macht und einen würdevollen Rahmen für Erinnerung, Trauer und Leben bietet. Die Bekanntgabe des Gewinnerentwurfs fand am 29. Oktober 2025 im Rathaus Schöneberg statt. Ein Raum für Geschichten, die zu oft verdrängt wurden…
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Schau mir in die Augen, Berlin
Mit der Kampagne „Schau mir in die Augen, Berlin“ setzen die Schwulenberatung Berlin und Rad und Tat – Offene Intiative Lesbischer Frauen e.V. (RuT e.V.). ein starkes Zeichen für die Sichtbarkeit älterer LSBTI*-Menschen in der Hauptstadt. Rund 450.000 LSBTI*-Personen leben in Berlin, etwa 50.000 von ihnen sind über 65 Jahre alt. Viele haben keine Kinder oder Familie, die sie im Alter unterstützen könnte. Gleichzeitig erleben queere Senior*innen bis heute Diskriminierung – in Pflegeeinrichtungen, im Wohnumfeld oder in der medizinischen Versorgung. Sichtbarkeit ist daher weit mehr als ein Symbol: Sie schafft Akzeptanz und schützt vor Ausgrenzung. Die Kampagne erzählt diese Realität durch persönliche Stimmen: „Als trans* Mensch habe ich mich verstecken…