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    Informationen zum gesetzlichen Betreuungsunterhalt, Ehevertrag und Altersphasenmodell

    Häufig kümmert sich in Familien einer der Ehepartner mehr um die Versorgung der Kinder als der andere. Kommt es später zur Scheidung, können ihm hierdurch wesentliche Nachteile entstehen. Mitunter sind diese sogar existenzbedrohend. Die gesetzlichen Regelungen zur Ehe werden dem meist nicht gerecht. Mit dem sogenannten Altersphasenmodell können die Ehegatten im Rahmen eines notariellen Ehevertrages vorsorgen. Im Falle einer Scheidung können nacheheliche Unterhaltsansprüche eines Ehegatten entstehen. Ein häufiger Fall ist der Betreuungsunterhalt nach § 1570 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Dieser ist nach Scheidung in den ersten drei Lebensjahren eines Kindes an den Ehepartner zu zahlen, der das gemeinsame Kinder betreut und aus diesem Grund nicht oder nur reduziert arbeitet. Über das…

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    Gesetzliche Regelungen zur Ehe vs. Ehevertrag

    Unsere moderne Welt ist vielfältig, auch im Hinblick auf die Gestaltung von Lebensentwürfen und Erwerbsbiografien. Aber sind die gesetzlichen Regelungen zur Ehe dann auch für jeden geeignet? Wann ist ein Ehevertrag sinnvoll? Und welche Gestaltungsmöglichkeiten bietet er? Erste Auskünfte über dieses wichtige Thema gibt ein neuer Fachbeitrag von Notarin Bettina Selzer. „Die gesetzlichen Regelungen zur Ehe sind grundsätzlich für angestellte Ehepaare gemacht, die zwei Kinder haben oder haben werden, und bei denen einer von beiden Ehegatten aufgrund der Betreuung der Kinder mehr berufliche Nachteile hat als der andere“, erklärt Notarin Bettina Selzer. „Um berufliche Nachteile des betreuenden Ehegatten auszugleichen, sieht der Gesetzgeber den Zugewinnausgleich und den Versorgungsausgleich vor. Wenn tatsächlich…