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Unterhaltsame Wissenschaftskommunikation – wie Wissenschaft auch außerhalb der Wissenschaft ankommt
Wissenschaftskommunikation muss nicht trocken sein. Stattdessen kann sie auch anregend und lebendig sein. Doch wie gelingt unterhaltsame Wissenschaftskommunikation? „Wenn Wissenschaft viele Menschen erreichen soll, muss sie verständlich und leicht zugänglich sein. Doch oft ist es ein Spagat, verständlich und kurzweilig, aber trotzdem wissenschaftlich korrekt zu kommunizieren“, erläutert Thomas Kaiser, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), das Thema des diesjährigen Herbst-Symposiums und lädt alle Interessierten ein, sich vor Ort im Kölner Mediapark an der Diskussion zu beteiligen und sich von Wissenschaft unterhalten zu lassen. Zum Auftakt der Veranstaltung gehen Philipp Schrögel, Philipp Niemann und Elisabeth Jurack dem Symposiums-Thema in zwei Keynotes nach: Welche Wissenschaftspräsentationsformate kommen gut an,…
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20 Jahre IQWiG – eine digitale Zeitreise
„Aufruhr in der Pharmabranche“, „IQWiG unter Dauerfeuer“, aber auch „Im Namen des Patienten“ und „Die Zeit des Halbgottes in Weiß ist vorbei“ – so lauteten die Schlagzeilen, als das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) vor 20 Jahren seine Arbeit aufnahm. Inzwischen hat sich die Aufregung gelegt und das unabhängige Institut erstellt mehr als 170 wissenschaftliche Bewertungen pro Jahr, die weitaus meisten davon für den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Zum Jubiläum veröffentlicht das IQWiG heute eine digitale Zeitreise, bestehend aus Texten, Fotos, Videos und Grafiken, in der das Institut auf wichtige Meilensteine der letzten 20 Jahre zurückblickt. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei IQWiG-Bewertungen, die in der Folge unmittelbaren Einfluss auf…
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Generalisierte Angststörungen: Helfen Apps den Betroffenen bei der Bewältigung?
Im Auftrag des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter der Federführung der Gesundheit Österreich GmbH den Nutzen von digitalen Anwendungen (z. B. Apps) zur Behandlung einer generalisierten Angststörung bei Jugendlichen und Erwachsenen untersucht. Hierfür haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Ergebnisse von insgesamt 20 Studien ausgewertet, die die Anwendung von Apps bei einer generalisierten Angststörung untersuchten. Ihr Fazit: Im Vergleich zu keiner Behandlung können Personen mit generalisierter Angststörung von digitalen Anwendungen, die auf kognitiver Verhaltenstherapie beruhen, zumindest kurzfristig profitieren – es fanden sich Hinweise auf positive Effekte bei Krankheitssymptomatik, Lebensqualität und Alltagsfunktionen. Allerdings lässt die bisherige Studienlage keine Aussage zu…