• Maschinenbau

    Thüringer Zentrum für Maschinenbau an der TU Ilmenau: Investition in die Zukunft

    Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft hat heute (15.04.2024) dem Thüringer Zentrum für Maschinenbau Fördermittel in Höhe von sechs Millionen Euro zugewiesen. In einem globalen Markt, der von einem starken Wettbewerbsdruck gekennzeichnet ist, kann das Innovationszentrum, das von der TU Ilmenau koordiniert wird, nun seine Zukunftsstrategie hin zu energie- und materialschonenden Produktionstechnologien und einer effizienten Kreislaufwirtschaft neu ausrichten und so seine Rolle als Innovationsmotor für die Thüringer Industrie festigen. Seit seiner Gründung im Jahr 2013 hat das Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) das produzierende Gewerbe im Freistaat bei der Anwendung innovativer Maschinenbautechnologien über die gesamte Prozess- und Fertigungskette hinweg höchst erfolgreich unterstützt. In den elf Jahren seines…

  • Maschinenbau

    TU Ilmenau und TITK Rudolstadt investieren gemeinsam in modernste Kunststofftechnik

    An der Technischen Universität Ilmenau ist heute (26.04.2024) eine hochmoderne Anlage zur Kunststoffforschung in Betrieb genommen worden. Das Herzstück der neuen Anlage, der sogenannte DoppelschneckenExtruder, wird zur Erforschung neuer Technologien zur Aufbereitung und zum Recycling von Kunststoffen genutzt. Die Gesamtkosten von rund 500.000 Euro wurden zu 90 Prozent vom Thüringischen Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft aus dem Förderprogramm „FTI Thüringen Forschung“ finanziert, 50.000 Euro steuerte das TITK – Thüringisches Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e. V. bei. Die neue Kunststoffanlage, hergestellt von der Leistritz Extrusionstechnik GmbH Nürnberg, ersetzt am Fachgebiet Kunststofftechnik der TU Ilmenau einen Doppelschnecken-Extruder, der 32 Jahre lang in Betrieb war. Um Kunststoffe und Kunststoffprodukte nachhaltig…

  • Forschung und Entwicklung

    Preis für Exzellenz und sechs Vorträge: TU Ilmenau erfolgreichste Forschungseinrichtung auf der 13. International Crisis & Risk Communication Conference (ICRCC) in Orlando

    Professor Martin Löffelholz, Direktor der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation und Leiter des Fachgebiets Medienwissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau, ist auf der diesjährigen Internationalen Krisen- und Risikokommunikationskonferenz vom 11. bis 13. März an der University of Central Florida in Orlando, USA, mit dem Bridge Award für Exzellenz in der Vernetzung von Forschung und Praxis ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wurde vom Präsidenten der International Crisis and Risk Communication Association, Timothy Sellnow, in Anerkennung von Löffelholz‘ langjährigem Engagement in der internationalen Krisenkommunikationsforschung und seiner Relevanz für die Krisenkommunikation von Behörden und Journalist*innen vergeben. Bei der Tagung, die jedes Jahr prominente Führungskräfte aus der Praxis und Forschende im Bereich der Krisenkommunikation zusammenbringt, war das Ilmenauer Institut…

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  • Forschung und Entwicklung

    Pflanzenbestimmung per App ermöglicht phänologisches Monitoring

    Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena und der Technischen Universität Ilmenau zeigen, dass Pflanzenbeobachtungen, die mit Pflanzenbestimmungs-Apps wie Flora Incognita gesammelt werden, Aussagen über die Entwicklungsstadien von Pflanzen zulassen – sowohl kleinräumig als auch europaweit. „So früh wie in diesem Jahr haben die Schneeglöckchen noch nie geblüht, oder?“ Diese oder ähnliche Fragen haben sich sicher viele gestellt, die mit offenen Augen durch die Natur gehen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) vermeldete bereits, dass der phänologische Erstfrühling in diesem Jahr bereits in vollem Gang ist – drei Wochen früher als im langjährigen Mittel. Viele Pflanzen der gemäßigten Breiten durchlaufen jedes Jahr den gleichen Zyklus von Blüte, Blattaustrieb, Fruchtbildung, Laubfärbung und Laubabwurf. …

  • Events

    The Future is Female: Thüringer Gründungsservices gestalten gemeinsames Gründerinnen-Event

    Vom 2. bis 4. Februar 2024 luden die Gründungsservices der Bauhaus-Universität Weimar, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Technischen Universität Ilmenau angehende Gründerinnen in das Rittergut Positz zu einer zweitägigen Netzwerk- und Weiterbildungsveranstaltung. Das Besondere: Das Event richtete sich ausschließlich an Frauen. Das sogenannte „Female Founders Retreat“ (deutsch für: Rückzug von der gewohnten Umgebung) richtete sich an Teilnehmerinnen des neuen Förderprogramms „EXIST-Women“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), das Frauen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zur unternehmerischen Selbstständigkeit ermutigen will. Gemeinsam mit sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gründungsservices neudeli (Bauhaus-Universität Weimar), K1 (Friedrich-Schiller-Universität Jena) und Ilmkubator (Technische Universität Ilmenau) verbrachten 25 angehende Gründerinnen das Wochenende im Tagungszentrum des Ritterguts Positz im…

  • Medizintechnik

    TU Ilmenau: Regenwasser reduziert Schädigung bei Blitzeinschlägen in den Kopf deutlich

    Forschungsarbeiten der Technischen Universität Ilmenau haben ergeben, dass Regenwasser auf der Kopfhaut bei direkten Blitzeinschlägen in den Kopf eine Schädigung reduzieren kann. Bei nasser Kopfhaut werden im Vergleich zu trockener Kopfhaut weniger starke Einschläge verzeichnet und die Nässe reduziert zudem den elektrischen Strom, dem das Gehirn ausgesetzt ist. Bei einem direkten Blitzeinschlag in den Kopf, so schlussfolgerten die Wissenschaftler, hätte ein Mensch eine deutlich höhere Überlebenschance. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten des Fachgebiets Biomedizinische Technik und des Fachgebiets Blitz- und Überspannungsschutz der TU Ilmenau wurden soeben in der renommierten Fachzeitschrift Springer Nature Scientific Reports veröffentlicht. DOI: https://doi.org/10.1038/s41598-023-50563-w Schon frühere theoretische Forschungen gingen davon aus, dass nasse Haut den elektrischen Strom, dem ein menschlicher Körper bei einem Blitzschlag…

  • Fahrzeugbau / Automotive

    TU Ilmenau: 6,4 Millionen Euro für „Forschungsoffensive Digitale Mobilität“

    Das Thüringer Innovationszentrum Mobilität erhielt heute (23.01.) vom Freistaat Thüringen einen Zuwendungsbescheid über eine Förderung in Höhe von 6,4 Millionen Euro für die „Forschungsoffensive Digitale Mobilität“. Damit kann das 2011 an der TU Ilmenau gegründete Forschungs- und Entwicklungszentrum seine ingenieurwissenschaftlichen Arbeiten zu umwelt- und ressourcenschonender, schadstoffarmer und effizienter Mobilität in den nächsten fünf Jahren noch stärker auf digitale Methoden ausrichten. Als erstes Thüringer Innovationszentrum hat das ThIMo die Innovationsstrategie des Landes insbesondere in dem Spezialisierungsfeld Mobilität und Logistik wesentlich mitgeprägt. Informationen: www.mobilitaet-thueringen.de. Seit 2011 entwickelt das Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo), das an der TU Ilmenau angesiedelt ist, in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Städten und Kommunen innovative Technologien…

  • Hardware

    TU Ilmenau errichtet 5G-Mobilfunknetz für hochmoderne Forschung und Lehre

    Die Technische Universität Ilmenau errichtet auf ihrem Campus ein Funknetz nach dem aktuellen, leistungsstarken Mobilfunkstandard 5G. Das großangelegte Forschungsprojekt, das am 1. Januar 2024 startet, wird der Universität Forschung und Lehre auf internationalem Top-Niveau ermöglichen – beispielsweise zu autonomem Fahren, in der Medizintechnik oder auch zu automatisierter Produktion. Das Projekt mit einem Gesamtvolumen von 860.000 Euro ist auf drei Jahre angelegt. Es wird zu 90 Prozent vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Das flexible 5G-Mobilfunknetz, das eine flächendeckende Signalübertragung im Mobilfunk auf dem Universitätscampus der TU Ilmenau ermöglichen wird, soll in Zukunft allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern…

  • Ausbildung / Jobs

    Studienorientierung an der TU Ilmenau: „Studiere Naturwissenschaften für einen Tag“

    Abiturientinnen und Abiturienten und Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe, die mit dem Gedanken spielen, ein naturwissenschaftliches Studium zu beginnen, sind am 13. Dezember herzlich zum Projekttag „Studiere Naturwissenschaften für einen Tag“ eingeladen. Ganze Schulklassen und Schülergruppen, aber auch Einzelschüler ab der 10. Klasse haben von 9 bis 15:30 Uhr die Möglichkeit, die naturwissenschaftlichen Studiengänge der Technischen Universität Ilmenau kennenzulernen. Vor allem 12. Klassen können den Projekttag zur finalen Studienorientierung nutzen. Informationen, Programm und Anmeldung: www.tu-ilmenau.de/… Am Projekttag „Studiere Naturwissenschaften für einen Tag“ gibt die Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften der TU Ilmenau tiefe Einblicke in die naturwissenschaftlichen Studiengänge Biotechnische Chemie, Mathematik und Technische Physik. Die Abiturienten und Schüler der…

  • Maschinenbau

    TU Ilmenau: Bessere Krebsbehandlung – Biomechatronik für die Präzisionschirurgie

    In einem großangelegten Forschungsprojekt entwickelt die Technische Universität Ilmenau ein Verfahren für die Roboterchirurgie, das eine wesentlich effektivere Behandlung bösartiger Krebstumore ermöglichen wird. Mit einer Kombination von hochsensibler Sensorik, moderner Bildgebung und Künstlicher Intelligenz kann der Chirurg die Operation so präzise und gewebeschonend wie nie zuvor durchführen – die Heilungschancen des Patienten werden deutlich verbessert. Das Forschungsverbundprojekt „Sensorisierte Chirurgie“ wird von der Carl-Zeiss-Stiftung für die nächsten sechs Jahre mit fünf Millionen Euro gefördert, von denen die TU Ilmenau 800.000 Euro erhält. Um bei einer Operation in der Präzisionschirurgie entscheiden zu können, wie der Roboter die Schnitte setzten soll, muss der Chirurg die Grenzen der Tumore auch mit vergleichbarer Präzision erkennen…