-
Soziale Nähe trotz Distanz: Digitale Begleiter für mehr Verbundenheit im Alter
Einen Einblick in die Zukunft der menschzentrierten Kommunikation gewährten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau und der RWTH Aachen zum Abschluss des Forschungsprojekts „CO-HUMANICS – Co-Präsenz zwischen Menschen und Interaktiven Companions für Senioren“ in Ilmenau. In den Laboren des Ilmenau Interactive Immersive Technologies Center (I3TC) und des Thüringer Zentrums für Lernende Systeme und Robotik präsentierte das interdisziplinäre Forschungsteam die Ergebnisse des fünfjährigen Projekts: technische Grundlagen für neuartige nutzerzentrierte Kommunikationssysteme, die räumlich entfernte Menschen so lebensecht repräsentieren, als wären sie im selben Raum. Solche Systeme könnten die Art und Weise, wie Menschen in Zeiten von Individualisierung, räumlicher Trennung und einer alternden Gesellschaft miteinander in Kontakt bleiben, grundlegend verändern. Gerade ältere…
-
28. August: Last Minute Infotag an der TU Ilmenau
Last Minute Infotag: Gut einen Monat vor Beginn des Wintersemesters bietet die TU Ilmenau Studieninteressierten am 28. August die Möglichkeit, sich noch kurzfristig für ein Studium an der technischen Universität zu entscheiden. Von 10 bis 14 Uhr haben sie die Möglichkeit, in persönlichen Gesprächen alles über Studium und Leben in Ilmenau zu erfahren. In Vorträgen erhalten sie detaillierte Informationen über die Studiengänge und bei Rundgängen lernen sie den Campus und die Labore der TU Ilmenau kennen. Für alle Bachelorstudiengänge ist eine zulassungsfreie Bewerbung noch bis zum 15. September möglich. Programm und Link zur Online-Teilnahme: www.tu-ilmenau.de/lastminute Der Last Minute Infotag beginnt um 10 Uhr mit einer Gesprächsrunde der Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Professorin…
-
Erfolgreicher Start des Doppelabschlussprogramms der TU Ilmenau und der Université de Lorraine in Frankreich
Mit großem Interesse bei den Studierenden ist an der Technischen Universität Ilmenau und der Université de Lorraine in Nancy, Frankreich, das neue Doppelabschlussprogramm in den Masterstudiengängen „Communications and Signal Processing (CSP)“ und „Ingénierie des Systèmes Complexes“ gestartet. Das gemeinsame Programm markiert einen wichtigen Schritt in der internationalen akademischen Zusammenarbeit beider Universitäten und eröffnet Studierenden hervorragende Perspektiven in Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sowie für ihre persönliche und interkulturelle Weiterentwicklung. Es verbindet Schwerpunkte der Signalverarbeitung und Kommunikationssysteme mit Methoden der Künstlichen Intelligenz. Die Lehrsprache ist Englisch. Ob Sprachmodelle wie ChatGPT, drahtlose Kommunikationssysteme oder moderne medizinische Diagnoseverfahren – viele aktuelle Anwendungen beruhen auf der Analyse hochkomplexer Daten. Sowohl die TU Ilmenau als auch…
-
„Nachhaltige Energiesysteme“: TU Ilmenau bietet neuen Bachelor-Studiengang an
Die Technische Universität Ilmenau bietet ab dem Wintersemester 2026/27 den neuen Bachelor-Studiengang „Nachhaltige Energiesysteme“ an. Der interdisziplinäre Studiengang deckt nicht nur alle Aspekte regenerativer Energien ab, sondern vermittelt auch übergeordnete Konzepte zu Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Der Studiengang ist Numerus-Clausus-frei, Bewerbungen sind bis zum 15. September 2026 möglich. Informationen: www.tu-ilmenau.de/b-sc-nes Wie funktionieren Stromnetze mit 100 Prozent erneuerbaren Energien? Wie können wir Energie in einer klimaneutralen Zukunft bereitstellen, speichern und verteilen? Wie lassen sich technische Innovation und Nachhaltigkeit sinnvoll verbinden? Der neue Studiengang „Nachhaltige Energiesysteme“ an der TU Ilmenau beantwortet all diese Fragen. Im Zeitalter der Energiewende bildet er nachgefragte Expertinnen und Experten aus. „Die nachhaltige und zugleich wirtschaftliche Bereitstellung von Energie ist eine…
-
Zuwachs für die Flotte hochautomatisierter Forschungsfahrzeuge am Thüringer Innovationszentrum Mobilität
Bei der Ilmenauer Wissenschaftsnacht zum Mittsommer 2026 gab das jüngste Mitglied der Forschungsflotte hochautomatisierter Fahrzeuge am Thüringer Innovationszentrum Mobilität sein Debut. Der futuristisch anmutende Robobus vermittelt in jeder Hinsicht einen Eindruck davon, wohin sich die autonome Mobilität für den öffentlichen Personenverkehr entwickeln könnte: Emissionsfrei angetrieben, geräuscharm in einem modernen lichtdurchfluteten Fahrgastambiente und mittels neuester Sensor- und Software-Technologien fahrerlos unterwegs. Informationen: www.mobilitaet-thueringen.de. In seiner Forschungsoffensive Digitale Mobilität erforscht das Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo) an der TU Ilmenau innovative Technologien für sichere, umwelt- und ressourcenschonende, effiziente, automatisierte und vernetzte Mobilitätslösungen. Das Projekt wird vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum von 2024 bis 2028 mit rund 6,4 Millionen Euro gefördert. Für diese Forschung…
-
The smarter E Europe: TU Ilmenau präsentiert Software für die Stromnetze der Zukunft
Wie können Stromnetze auch dann stabil und sicher betrieben werden, wenn immer mehr erneuerbare Energien, Batteriespeicher, Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge angeschlossen werden? Antworten auf diese Frage gibt die Technische Universität Ilmenau vom 23.–25. Juni auf der The smarter E Europe in München am Thüringer Gemeinschaftsstand der LEG Thüringen. Forschende der Universität präsentieren in Halle B5, Stand 260, eine Softwarelösung zur präzisen Fehlerstromanalyse in Gleichstromnetzen. Interessierte können sich außerdem über aktuelle Erfindungen der TU Ilmenau, präsentiert vom Patentmanagement Thüringer Hochschulen (PATON-PTH), sowie den Masterstudiengang Elektrische Energiesysteme informieren, der Fachkräfte für die Energiewende und die Energieversorgung der Zukunft ausbildet. Im Mittelpunkt des Messeauftritts der TU Ilmenau auf Europas größter energiewirtschaftlicher Plattform „The smarter…
-
6. Mai – Quantum Photonics Messe Erfurt: TU Ilmenau startet 4-Millionen-Euro-Projekt zur hochpräzisen Realisierung großflächiger Nanostrukturen mit atomarer Präzision
Mit einem Kick-off am 6. Mai auf der Quantum Photonics Messe in Erfurt starten Thüringer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein großangelegtes Forschungsprojekt zur Entwicklung einer neuen Hochpräzisionsmaschine, die Nanostrukturen künftig auf bis zu einem Quadratmeter Ausdehnung realisieren kann – und das mit einer Positionierungsgenauigkeit, die kleiner ist als ein Atom. Die Maschine könnte in Zukunft für verschiedenste Zwecke eingesetzt werden: zur Herstellung von elektronischen oder photonischen Schaltkreisen, von Hochleistungsoptiken für die Erdbeobachtung oder auch in der Energieforschung der Zukunft. Das Forschungsprojekt ist bis 2032 auf drei Phasen angesetzt – die erste wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen ihres Programms „Neue Geräte für die Forschung“ mit vier Millionen Euro für drei…
-
TU Ilmenau auf der Hannover Messe
Die Technische Universität Ilmenau und das Landespatentzentrum Thüringen (PATON) präsentieren auf der Hannover Messe, der weltweit führenden Industriemesse für Technologien rund um die industrielle Transformation, wegweisende Erfindungen und Lösungen für den Einsatz in Industrie und im privaten Alltagsleben. Gezeigt wird eine innovative Drohnen-Technologie für die Inspektion des Zustands von Straßen und Verkehrswegen, eine Technologie zur automatisierten Montage von Rotorblättern an Windenergieanlagen, ein Exoskelett, das am Körper angelegt wird, um schwere Gegenstände zu heben, und Hochpräzisionstechnologien. Zu sehen sind die Exponate auf der Hannover Messe vom 20. bis zum 24. April in Halle 11, Stand B42 „Forschung für die Zukunft“. Projekt PropPlane: Drohnen inspizieren eigenständig in Echtzeit Zustand des Straßennetzes Autonome…
-
Smarte Fertigung im Fokus: Industrieforum in Meiningen zeigt Wege zu mehr Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit – 22. April 2026 bei Adtran Networks SE
Wie können Unternehmen der Elektronik- und Gerätefertigung ihre Produktivität steigern, Kosten senken und gleichzeitig wettbewerbsfähig bleiben? Antworten darauf liefert das Industrieforum „Smarte Fertigung – Automatisierung und Robotertechnik in der Elektronik- und Gerätefertigung“, das am 22. April 2026 in Meiningen stattfindet. Im Mittelpunkt stehen konkrete Anwendungsbeispiele aus der Praxis: Der gezielte Einsatz von Robotik, intelligenter Sensorik und datenbasierter Steuerung ermöglicht effizientere Produktionsprozesse, reduziert Fehlerquoten und steigert den Durchsatz nachhaltig. Gerade für mittelständische Unternehmen bietet die Automatisierung enorme Potenziale – von kürzeren Produktionszeiten bis hin zu spürbaren Kosteneinsparungen. Das Programm umfasst eine Keynote zu „Industrial Robotics & Automation als Schlüssel zu wettbewerbsfähiger Fertigung in Deutschland“ sowie Fachvorträge zu Themen wie intelligente Sensorsysteme,…
-
Das Gehirn verstehen – EU-EMBRACE-Projekt der TU Ilmenau für Europäischen Exzellenzpreis nominiert
Das EU-Forschungsprojekt EMBRACE der Technischen Universität Ilmenau wurde für den Europäischen Exzel-lenzpreis nominiert. In dem großangelegten medizin-technischen Forschungsprojekt entwickelte ein interdisziplinäres Team aus Forschung und Industrie erstmals eine neuartige Methode zur gleichzeitigen Überwachung des menschlichen Gehirns und physiologischer und neurologischer Prozesse von zwei oder mehreren Personen, die miteinander agieren, zum Beispiel Tischtennis spielen oder tanzen. Auf diese Weise ist es nun möglich, das soziale Verhalten von Menschen, die miteinander handeln, in seiner Entwicklung zu erforschen. Das soeben abgeschlossene EMBRACE-Projekt wurde im Rahmen von HORIZON Europe, dem weltweit größten Förderprogramm für Forschung und Innovation, mit dem die Europäische Union Lösungen für globale Herausforderungen unterstützt, mit 818.800 Euro für vier Jahre gefördert.…