• Kunst & Kultur

    „It’s Teatime“ stimmt auf Premiere „Kain und Abel“ ein

    Vor den Opernpremieren im Aalto-Musiktheater läuft Fräulein Vorlaut (Marie-Helen Joël) stets zur Hochform auf: „It’s Teatime“ heißt es, wenn sie auf ihrem Sofa in der Cafeteria des Aalto-Theaters Platz nimmt und jede Menge Wissenswertes, aber auch amüsante Anekdoten über das Stück und den Komponisten zu berichten weiß. In der nächsten Teestunde am kommenden Freitag, 24. Januar 2020, um 16:30 Uhr dreht sich natürlich alles um Alessandro Scarlattis Oratorium „Kain und Abel“, das am 25. Januar Premiere feiern wird. Motto: „Kain und Abel – Wahre Geschwisterliebe!“ Begrüßen kann Fräulein Vorlaut diesmal einen besonderen Gast: Dietrich W. Hilsdorf, der das Oratorium auf der Aalto-Bühne inszeniert, wird auf dem Sofa Platz nehmen und…

  • Kunst & Kultur

    „Jazz in Essen“ mit Musik für Beine und Hirn

    Nach dem gefeierten Konzert im „Sfumato“-Quintett mit Joachim Kühn im Mai 2017 kommt Émile Parisien wieder ins Grillo-Theater. In der Reihe „Jazz in Essen“ präsentiert der französische Saxofonist am Sonntag, dem 1. März 2020 ab 20 Uhr gemeinsam mit seiner „working band“ das neue Album „Double Screening“, das beim Preis der deutschen Schallplattenkritik im vergangenen Herbst mit dem Jahrespreis 2019 ausgezeichnet wurde. In der Begründung der Jury hieß es: „Émile Parisien, Jahrgang 1982, zählt zu den Glücksfällen des europäischen Jazz. Seine Musik fährt in die Beine, ohne das Hirn zu vernachlässigen, sie liebt die dichte Struktur, aber auch griffige Pointen, und besitzt Witz im doppelten Sinn.“ Mit „Double Screening“ gelinge…

  • Kunst & Kultur

    Theater und Philharmonie Essen trauert um Prof. Dr. Wolfgang Heit

    Mit großer Betroffenheit hat die Theater und Philharmonie Essen (TUP) den Tod von Prof. Dr. Wolfgang Heit aufgenommen. Der Vorsitzende der Brost-Stiftung war am vergangenen Donnerstag verstorben. Dankbar blickt die TUP zurück auf die vergangenen sieben Jahre, in denen man ihn nicht nur als verlässlichen Partner, sondern auch als wunderbaren Menschen und nicht zuletzt als engagierten Verfechter einer lebendigen, qualitativ hochwertigen Musikkultur für alle Bürgerinnen und Bürger kennenlernen dufte. Das Aalto-Theater lag ihm dabei besonders am Herzen. So konnten dank der großzügigen Unterstützung durch die Brost-Stiftung in den vergangenen Spielzeiten viele herausragende Opernproduktionen mit erstklassigen Besetzungen und angesehenen Regisseuren verwirklicht werden – von Mozarts „Idomeneo“ über Gounods „Faust“, Meyerbeers „Le…

  • Musik

    Evgeni Koroliov spielt Bachs „Wohltemperiertes Klavier“ Teil I

    Der Dirigent Hans von Bülow bezeichnete das „Wohltemperierte Klavier“ von Johann Sebastian Bach einst als „Altes Testament der Klaviermusik“. Bis heute ist der Zyklus für Pianisten eine besondere Herausforderung, in der sich der ganze Mikrokosmos musikalischer Ausdrucksformen entwickeln kann. In der Philharmonie Essen interpretiert nun Evgeni Koroliov, einer der bedeutendsten Bach-Pianisten überhaupt, den ersten Teil des „Wohltemperierten Klaviers“ am Samstag, 25. Januar 2020, um 20 Uhr. Schon mit 17 Jahren hat der russische Pianist Bachs wichtigstes Klavierwerk erstmals aufgeführt. Als der Komponist György Ligeti ihn eines Tages mit der „Kunst der Fuge“ hörte, rief er den Pianisten anschließend an und fragte, ob er nicht auch Stücke von ihm spielen wolle.…

  • Kunst & Kultur

    Einführungsmatinee zur Premiere „Kain und Abel“

    Welche Ideen hat Regisseur Dietrich W. Hilsdorf für die anstehende Aalto-Premiere von Alessandro Scarlattis Oratorium „Kain und Abel“ (25. Januar) entwickelt? Diese Frage wird er selbst beantworten können: Am Sonntag, 19. Januar 2020, um 11 Uhr gehört er zu den Gästen, die Chefdramaturg Christian Schröder zur Einführungsmatinee auf der Bühne des Aalto-Theaters begrüßen kann. Neben Hilsdorf, der erstmals nach sieben Jahren wieder am Essener Opernhaus inszeniert, werden auch die weiteren Mitglieder des Regieteams, Bühnenbildner Dieter Richter und Kostümbildnerin Nicola Reichert, sowie der musikalische Leiter Rubén Dubrovsky zugegen sein. Scarlatti schildert in seinem 1707 in Venedig uraufgeführtem Oratorium in packender dramatischer Form den ersten Mord der Menschheitsgeschichte, der bei weitem nicht…

  • Kunst & Kultur

    Anne-Sophie Mutter eröffnet Spielzeit 2020/2021 der Philharmonie Essen

    Eine der bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart wird die Konzertsaison 2020/2021 der Philharmonie Essen eröffnen: Die Violinistin Anne-Sophie Mutter gestaltet gemeinsam mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter der Leitung von Manfred Honeck das Auftaktkonzert am Montag, 7. September 2020, um 20 Uhr. Mit Ludwig van Beethovens Violinkonzert D-Dur kommt im Beethoven-Jahr ein Werk zur Aufführung, das Anne-Sophie Mutter seit ihrer Jugend begleitet hat: Schon als 16-Jährige nahm sie das berühmte Konzert gemeinsam mit ihrem einstigen Mentor Herbert von Karajan und den Berliner Philharmonikern auf. Ebenfalls auf dem Programm steht an diesem Abend die Sinfonie Nr. 8 G-Dur von Antonín Dvořák, auch als „Englische Sinfonie“ bezeichnet. Mit dem Dirigenten Manfred Honeck, seit…

  • Kunst & Kultur

    Keine Tickets mehr für Philharmonischen Ball erhältlich

    2 000 Gäste kommen zum festlichen Ereignis am 1. Februar in die Philharmonie Essen Ballgäste können noch Plätze für ein exklusives Menü im Philharmonie Club buchen Der Philharmonische Ball bringt am 1. Februar festlichen Glanz ins Ruhrgebiet: 2.000 Gäste und 200 Mitwirkende werden dabei sein, wenn die Philharmonie Essen erstmals seit neun Jahren zu diesem ganz besonderen Ereignis einlädt. Damit sind nun keine Tickets mehr erhältlich. Ballgäste, die bereits in Besitz einer Karte sind, haben noch die Möglichkeit, Tischplätze für ein exklusives Vier-Gang-Menü zu reservieren, das der Spitzenkoch Henri Bach im Philharmonie Club kreieren wird. Der Preis für ein Menü inkl. eines Getränks pro Gang beträgt 85 Euro. Ein entsprechender…

  • Musik

    Yesterdate – Ein Rendezvous mit den 60ern

    Mit der neuen Musical-Revue „Yesterdate – Ein Rendezvous mit den 60ern“ präsentiert das Aalto-Musiktheater eine Zeitreise in die bewegte musikalische Vergangenheit des Ruhrgebiets. Den Hintergrund dieses Bühnenstücks aus der Feder von Heribert Feckler und Marie-Helen Joël bilden zwei bedeutende musikalische Ereignisse in der Essener Grugahalle vor mehr als 50 Jahren: Am 25. Juni 1966 gaben die Beatles auf ihrer Blitztournee neben München und Hamburg zwei ihrer wenigen Konzerte in Deutschland. Zwei Jahre später fanden hier die Internationalen Essener Songtage statt, die als Geburtsstunde eigenständiger deutscher Rockmusik angesehen werden. Im Mittelpunkt von „Yesterdate“ steht eine Clique, die einen der Essener Beatles-Auftritte miterlebt hat und 30 Jahre später wieder zusammenfindet. Obwohl sich…

  • Kunst & Kultur

    Aalto-Theater lädt zu öffentlicher „Kain und Abel“-Probe ein

    Als nächste Premiere präsentiert das Aalto-Musiktheater am 25. Januar Alessandro Scarlattis Oratorium „Kain und Abel“. Einen szenischen Vorgeschmack auf die mit Spannung erwartete Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf kann man schon jetzt erhalten: Am Donnerstag, 16. Januar 2020, um 18 Uhr besteht die Möglichkeit, an einer öffentlichen Bühnenprobe mit Orchester teilzunehmen. Wie arbeitet das Regieteam mit den Sängerinnen und Sängern? Und wie der Dirigent mit dem Orchester? Rund 80 Minuten lang kann das Publikum hautnah Theaterluft schnuppern und erhält einen spannenden Einblick in die aktuelle Probenarbeit auf der großen Bühne des Aalto-Theaters. Der Eintritt ist frei. Zählkarten (Platzangebot begrenzt) werden ab 17:30 Uhr vom Einlasspersonal ausgegeben. Scarlatti schildert in seinem…

  • Kunst & Kultur

    Dietrich W. Hilsdorf inszeniert Scarlattis Oratorium „Kain und Abel“

    Dietrich W. Hilsdorf hat das Aalto-Musiktheater mit seinen innovativen, klugen und auch provokanten Inszenierungen über viele Jahre geprägt. Nach fast sieben Jahren kehrt der Regisseur nun für eine außergewöhnliche Bühnenproduktion nach Essen zurück: Mit Alessandro Scarlattis Oratorium „Kain und Abel oder der erste Mord“ („Cain, overo il primo omicidio“) zeigt das Aalto-Theater erstmals ein Werk des italienischen Barockkomponisten. Die Premiere findet am Samstag, 25. Januar 2020, um 19 Uhr statt. Acht weitere Vorstellungen folgen noch in dieser Spielzeit. Ein Spezialist für das barocke Opern- und Oratorienrepertoire ist der argentinische Dirigent Rubén Dubrovsky, der erstmals am Aalto-Theater zu Gast ist. Zu seinen wichtigsten musikalischen Projekten der vergangenen Jahre gehören Monteverdis „L’incoronazione…