• Dienstleistungen

    Gesundheitsrisiko Fachkräftemangel

    Trotz der aktuellen konjunkturellen Schwäche bleibt der Fachkräftemangel in Deutschland bestehen. Laut dem Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) fehlten im Jahresdurchschnitt 2025 in Deutschland 369.516 qualifizierte Arbeitskräfte. Wie groß der Fachkräftemangel ist, hängt dabei stark von der Branche ab. Pflege, Kinderbetreuung und technische Berufe sind laut Institut der deutschen Wirtschaft (IW) besonders betroffen. Der oft über Monate andauernde Personalmangel hat vielfältige Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen: Die Belegschaft muss mehr leisten, um das Arbeitsaufkommen zu bewältigen. Es kann zu Arbeitsverdichtung sowie zu physischen und psychischen Belastungen kommen. In dieser Situation ist es wichtig, dass Führungskräfte Überlastungen bei den Beschäftigten erkennen und gegensteuern. Handlungsempfehlungen zu diesem Thema bietet TÜV Rheinland in seinem Whitepaper „Trotz…

  • Fahrzeugbau / Automotive

    Global harmonisierte Vorschriften für automatisierte Fahrsysteme: Neue Chancen und Herausforderungen für Hersteller

    Wenn Hersteller selbstfahrende Fahrzeuge auf den Markt bringen wollen, müssen sie von Land zu Land verschiedene Anforderungen erfüllen. Um sie global zu vereinheitlichen, hat das Weltforum für die Harmonisierung der Fahrzeugvorschriften (WP.29) kürzlich die ersten weltweit anwendbaren Regelungen für automatisierte Fahrsysteme (ADS) verabschiedet. Die neue UN-Regelung legt internationale Sicherheitsanforderungen für Fahrzeuge fest, die innerhalb eines definierten Bereichs vollständig autonom fahren können (SAE-Stufe 4). Gleichzeitig ist in Europa seit vier Jahren die EU-Verordnung 2022/1426 in Kraft. Sie regelt das europäische Typgenehmigungsverfahren für automatisierte Fahrsysteme. Hersteller, die Fahrsysteme der SAE-Stufe 4 innerhalb der Europäischen Union verkaufen möchten, können in Zukunft wählen, ob sie bei der Typgenehmigung den Weg über die EU-Verordnung oder…

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  • Dienstleistungen

    TÜV Rheinland Consulting erneut mit TOP CONSULTANT-Siegel ausgezeichnet

    TÜV Rheinland Consulting (TRC), Beratungs- und Projektmanagementdienstleister von TÜV Rheinland, zählt auch 2026 wieder zu den besten Beratern für den deutschen Mittelstand. Das Unternehmen wurde zum dritten Mal in Folge mit dem TOP CONSULTANT-Siegel ausgezeichnet. Verliehen wurde die Auszeichnung am Freitag, 26. Juni, im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summit in Heidelberg. Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, Unternehmer, Investor und früherer Bundesminister, gratulierte als Mentor des Wettbewerbs den ausgezeichneten Beratungshäusern persönlich. Kundenzufriedenheit und Mittelstands-Kompetenz im Fokus Grundlage der Auszeichnung ist ein wissenschaftlich fundiertes Auswahlverfahren: Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) ermittelte im Auftrag von compamedia, dem Ausrichter von TOP CONSULTANT, die besten Mittelstandsberater. Im Zentrum stand dabei eine Kundenbefragung mittelständischer Referenzkunden.…

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  • Dienstleistungen

    Arbeitsmedizin: Berufskrankheiten gezielt vorbeugen

    2024 wurden Lärmschwerhörigkeit mit 20.013 Verdachtsanzeigen und Hautkrebs durch UV-Strahlung mit 10.230 Verdachtsanzeigen am häufigsten als Berufskrankheiten gemeldet – ein deutliches Signal dafür, wie stark alltägliche Belastungen am Arbeitsplatz die Gesundheit gefährden (Quelle: BMAS/BAuA 2025: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Berichtsjahr 2024). In zahlreichen Berufen sind Beschäftigte Lärm, Chemikalien oder hautreizenden Stoffen ausgesetzt. Führen Gefährdungen wie diese zu einer Erkrankung, kann es sich um eine Berufskrankheit handeln. TÜV Rheinland hilft mit arbeitsmedizinischer Beratung, Berufskrankheiten vorzubeugen.   Eine Berufskrankheit kann anerkannt werden, wenn die Erkrankung in der Berufskrankheiten-Verordnung (BKV) gelistet ist, am Arbeitsplatz, bei der versicherten Tätigkeit eine schädigende Einwirkung bestand und zwischen der Tätigkeit am Arbeitsplatz, den Einwirkungen und der Entstehung der Krankheit ein ursächlicher Zusammenhang besteht.  Zum Start vor mehr als 100 Jahren umfasste die BKV-Liste elf anerkannte Berufskrankheiten, heute…

  • Netzwerke

    Cybersicherheit: Viele Unternehmen noch nicht bereit für neue EU-Pflichten

    Nur jedes dritte Unternehmen sieht sich bislang auf einem guten Weg bei der Umsetzung von NIS-2, der Zweiten EU-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit. Das ist Ergebnis einer Online-Umfrage von Civey im Auftrag von TÜV Rheinland unter 500 IT-Verantwortlichen in Deutschland. Demnach sind die neuen gesetzlichen Pflichten zu Risikomanagement und Cybersicherheit nur bei 14,3 Prozent der Befragten bereits vollständig im eigenen Unternehmen umgesetzt; weitere 16,9 Prozent sehen sich weit fortgeschritten. 6,4 Prozent haben mir der Umsetzung begonnen, bei 3,4 Prozent ist die Umsetzung noch geplant. Weitere 6,6 Prozent sagen, dass NIS-2 bislang kein Thema ist. Gut jeder Fünfte (21,6 Prozent) gibt an, dass das eigene Unternehmen nicht von der Regulierung betroffen…

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  • Sicherheit

    Klimawandel: Hitzeschutz am Arbeitsplatz gewinnt für Unternehmen an Bedeutung

    Die Folgen des Klimawandels machen sich auch in der Arbeitswelt bemerkbar: Steigende Temperaturen, Extremwetterereignisse, höhere UV-Belastungen und eine schlechtere Luftqualität verändern die Bedingungen an Arbeitsplätzen. Besonders stark wirken sich Hitzeperioden in Branchen mit körperlich belastender Arbeit aus, bei Tätigkeiten im Freien und dort, wo die Beschäftigten schwere Schutzkleidung tragen müssen. Das ist unter anderem in der Bauwirtschaft, Logistik, Landwirtschaft, Gastronomie, bei Rettungsdiensten oder kommunale Dienstleistungen der Fall. Aber auch Beschäftigte in Büros, Produktionsstätten, Kliniken oder Pflegeeinrichtungen werden durch lange Hitzeperioden belastet. Nach Angaben der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) ist bereits heute rund ein Drittel der Beschäftigten in Europa klimabedingten Risiken wie extremer Hitze, schlechter Luftqualität…

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  • Elektrotechnik

    Neues Labor für Hochleistungstechnologien: TÜV Rheinland eröffnet Power Test Center Cologne

    TÜV Rheinland hat in Troisdorf bei Köln ein neues Labor eröffnet. Das „Power Test Center Cologne“ ist auf die Prüfung von industriellen Hochleistungskomponenten spezialisiert. Hier testen seit Anfang Mai 2026 Expertinnen und Experten unter anderem Batteriespeichersysteme, Ladeinfrastruktur sowie Komponenten für erneuerbare Energien und die Automobilindustrie. Weil für die Prüfung dieser Produkte häufig eine hohe Leistung benötigt wird, hat TÜV Rheinland für das 800 Quadratmeter große Labor einen besonders leistungsstarken Transformator installiert. Dadurch kann mit einer Leistung von bis zu einem Megawatt gearbeitet werden. Neu ist außerdem die Möglichkeit, entwicklungsbegleitende Prüfungen durchzuführen: So können Hersteller ihre Produkte parallel zu eigenen Testphasen in Kundenarbeitsbereichen anpassen, weiterentwickeln und so effizienter zur Marktreife bringen.…

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  • Sonstiges

    Hoher Bedarf an KI-Kompetenzen – viele Unternehmen ohne klare Weiterbildungsstrategie

    Unternehmen in Deutschland messen Weiterbildung eine hohe Bedeutung bei, steuern sie aber häufig nicht strategisch. Das zeigt die „TÜV Weiterbildungsstudie 2026“, für die 500 Entscheiderinnen und Entscheider aus Unternehmen befragt wurden. Zwar bieten drei von vier Unternehmen (75 Prozent) ihrer gesamten Belegschaft die Möglichkeit zur Teilnahme an Weiterbildungen, doch nur 29 Prozent verfügen über eine schriftlich fixierte Weiterbildungsstrategie. Auch finanziell bleiben Weiterbildungen oft begrenzt: 65 Prozent der Arbeitgeber stellen pro Mitarbeiterin oder Mitarbeiter im Jahr maximal 1.000 Euro für Qualifizierungen zur Verfügung. Gleichzeitig nennen die Befragten quer durch alle Branchen einen hohen Bedarf an zusätzlichen Qualifizierungen – insbesondere bei Führungskompetenzen, digitalen Grundlagen und Fachwissen. Gezielte KI-Weiterbildung statt Lernchaos: Orientierung für…

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  • Consumer-Electronics

    „Lawn Care“ bei Mährobotern: TÜV Rheinland entwickelt neuen Standard

    TÜV Rheinland erweitert sein Prüf- und Zertifizierungsportfolio für Mähroboter um die neue Zertifizierung „Lawn Care“. Damit setzt das Unternehmen einen weiteren Branchenstandard und unterstützt Hersteller dabei, neue Produkte gezielt auf die Schonung und langfristige Gesundheit von Rasenflächen auszurichten. Fokus auf Rasengesundheit und Nutzerbedürfnisse Die neue Zertifizierung bewertet die Fähigkeit von Mährobotern, den Rasen während des Betriebs zu schützen und gleichzeitig eine hohe Mähqualität sicherzustellen. Damit können Hersteller zuverlässig erkennen, was ihre Produkte unter standardisierten Bedingungen leisten. Gleichzeitig bietet die Zertifizierung Endverbrauchern Orientierung bei der Kaufentscheidung. Die Fachleute von TÜV Rheinland simulieren eine einmonatige Nutzung der Geräte und prüfen für die „Lawn Care“-Zertifizierung unter anderem: Mähleistung im Standardbetrieb: Bewertung von Flächenabdeckung,…

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  • Sonstiges

    So gelingen lebenswerte und klimapositive Städte

    Städte stehen unter Druck: Urbanisierung, knapper Wohnraum, Klimawandel, Fachkräftemangel und gesellschaftliche Spannungen treffen auf enge Budgets. Gleichzeitig wachsen Digitalisierungsaufgaben, Förderprogramme sind oft schwer zu überblicken. Das verbreitete „Smart City“-Denken, das primär auf Technologie zielt, greift in vielen Fällen zu kurz. Die Studie „The Next-Generation City“, welche TÜV Rheinland Consulting, eine Beratungsgesellschaft von TÜV Rheinland gemeinsam mit Strategy& (Strategieberatung von PwC) jüngst vorgelegt hat, verfolgt dagegen einen ganzheitlichen Ansatz. Sie beschreibt einen Fahrplan bis 2050 und zeigt, wie durch ein Paket an Maßnahmen Emissionen sinken und gleichzeitig Lebensqualität sowie der Zusammenhalt der Gesellschaft gestärkt werden. Zielbild: resiliente, klimapositive, technologisch fortschrittliche und zugleich lebenswerte Städte. Sechs zentrale Handlungsfelder Die Autorinnen und Autoren…