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Pflegeheim: Kosten trotz Leistungszuschlag kaum stemmbar
Im Januar 2023 lag der Eigenanteil im ersten Jahr einer Unterbringung im Pflegeheim bei durchschnittlich 2.411 Euro pro Monat, wie aus einer Auswertung des Verbandes der Ersatzkassen hervorgeht. Das sind knapp 280 Euro mehr als noch ein Jahr zuvor. Seit Anfang 2022 gewähren die Pflegekassen einen Leistungszuschlag. Die Höhe des Zuschlags ist von der Bezugsdauer stationärer Pflegeleistungen abhängig und beträgt im ersten Jahr fünf Prozent, im zweiten 25 Prozent, im dritten 45 Prozent und ab dem vierten 70 Prozent. „Allerdings wird der Leistungszuschlag nur für den pflegebedingten Eigenanteil gewährt und nicht für Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten“, erklärt Thorsten Heiselbetz, Gruppenleiter der Leistungsabteilung bei der uniVersa Krankenversicherung. Auch im günstigsten Fall…
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Versicherungstipp: Schäden bei Erdbeben extra versichern
Auch in Deutschland sind Erdbeben möglich. Zwar sind Erdstöße nicht so häufig und stark wie in anderen Ländern, doch trotzdem können diese Beben schwere strukturelle Schäden an Gebäuden verursachen. Zu den am meisten bedrohten Gebieten in Deutschland zählen die Schwäbische Alb, das Vogtland sowie der Rheingraben. Schäden durch Erdbeben sind über eine spezielle Naturgefahrendeckung versicherbar. Sie ist allerdings nicht automatisch in der Wohngebäude- und Hausratversicherung enthalten, sondern muss extra eingeschlossen werden. „Ein lohnender Zusatz, gerade bei der fortschreitenden Klimakrise“, erklärt Schadenexpertin Margareta Bösl von der uniVersa Versicherung. Neben Erdbeben sind dann auch weitere Naturgefahren wie Hochwasser, Starkregen, Schneedruck, Lawinen, Erdrutsch und Erdsenkung mitversichert. Bei der Kfz-Versicherung reicht eine normale Haftpflichtversicherung…
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Betriebliches Gesundheitsmanagement: uniVersa erhält Auszeichnung
Mitarbeitergesundheit fördern, das ist das Ziel, welches mit einem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) erreicht werden soll. Die uniVersa hat ihr BGM-Programm durch die Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) prüfen lassen und wurde erneut mit dem Qualitätszertifikat für Gesundheit mit System ausgezeichnet. Damit erfüllt sie die strengen Anforderungen der VBG-Leitlinie mit umfangreichen Angeboten zu Stressmanagement, Ernährung, Bewegung & Entspannung, gesunde Führung und Prävention. Vorsorgescreenings spielen dabei genauso eine Rolle wie Sport- und Entspannungskurse sowie individuelle Beratungen. Regelmäßige Veranstaltungen, etwa der Firmenlauf B2RUN und die Gesundheitstage, runden das BGM-Programm der uniVersa ab. Die Zertifizierung wird im dreijährigen Turnus überprüft. Als eines der ersten Unternehmen konnte die uniVersa in diesem Jahr eine Folgezertifizierung erreichen. Damit hat sie…
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Sparerfreibetrag: Mehr Zinsen bleiben steuerfrei
Für Sparer gibt es positive Nachrichten: Zwar ist die Inflation nach wie vor auf einem Rekordniveau, aber die Zeiten von Nullzinsen scheinen vorbei zu sein. Zudem wurde der Sparerfreibetrag zum Jahreswechsel erhöht. Wer Geld anlegt, bekommt seit einigen Monaten endlich wieder Zinsen, sei es für Tagesgeld oder andere Sparanlagen. Die Tendenz ist sogar weiter steigend. Zudem hat der Staat den Sparerpauschbetrag zum Jahreswechsel auf 1.000 Euro (Vorjahr 801) erhöht. Damit bleiben bei einem Zins von zwei Prozent die Erträge einer Geldanlage über 50.000 Euro steuerfrei, bei vier Prozent über 25.000 Euro. Erst bei Einkünften aus Kapitalvermögen über dem Sparerfreibetrag wird eine Abgeltungssteuer von 25 Prozent zuzüglich gegebenenfalls Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer…
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Urteil: Küchenbrand kann grob fahrlässig sein
Wer einen Topf unbeaufsichtigt am Herd stehen lässt, handelt grob fahrlässig. Kommt es zum Brand, ist die Hausratversicherung berechtigt, im Leistungsfall Abzüge vorzunehmen, urteilte das Landgericht Köln. Eine 76-jährige Frau hatte einen offenen Topf mit Öl auf eine Induktionsplatte gestellt. Sie wollte das Öl erhitzen und schaltete die Herdplatte ein. Danach verließ sie die Küche und ging ins Wohnzimmer. Das Öl entzündete sich und die Flammen ergriffen die Dunstabzugshaube sowie später auch die Küchenschränke. Die Hausratversicherung übernahm nur 50 Prozent des Schadens und warf der Kundin eine grob fahrlässige Herbeiführung des Versicherungsfalls vor. Zu Recht urteilte das Landgericht Köln (Az.: 24 O 360/19). „Wie jeder weiß, darf man Öl in…
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Betriebliche Altersvorsorge: Verbesserte Förderung über den Chef
Wer seinen Lebensstandard im Alter halten will, kann sich seit Jahresbeginn über eine höhere staatliche Förderung freuen: Bis zu 3.504 Euro (vorher 3.384) können jetzt über die betriebliche Altersvorsorge steuer- und sozialabgabenfrei vom Bruttolohn im Jahr 2023 umgewandelt werden, erklärt die uniVersa Versicherung. Der Arbeitgeber ist bei der Entgeltumwandlung verpflichtet, dem Beschäftigten einen Mindestzuschuss von 15 Prozent für eingesparte Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen. „Das macht die betriebliche Altersvorsorge besonders interessant“, so die uniVersa. Eine Gehaltsumwandlung kann entweder aus dem laufenden monatlichen Gehalt oder aus Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld erfolgen. Auf Wunsch ist auch der Einschluss einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung möglich. Steuerfrei können in diesem Jahr sogar bis zu 7.008 Euro (vorher 6.768)…
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Kurz gefragt: Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung – was muss ich beachten?
Seit Jahresbeginn ist die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung in Papierform durch ein einheitliches Verfahren, die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU), abgelöst worden. Wer krankgeschrieben ist, muss seinem Arbeitgeber keinen gelben Zettel mehr vorlegen. Die Arztpraxen übermitteln die Krankschreibung für die Krankenkasse direkt und digital an die gesetzlichen Krankenkassen. Von dort können sie Arbeitgeber neuerdings abrufen. Beschäftigte müssen sich jedoch weiterhin beim Arbeitgeber unverzüglich krankmelden. Dies kann etwa telefonisch oder per E-Mail sein. Wer eine private Krankentagegeldversicherung abgeschlossen hat, sollte daran denken, die Papierausfertigung für den Versicherten rechtzeitig an seine Versicherung zu schicken, erklärt die uniVersa Krankenversicherung. Je nach vereinbarter Karenzzeit kann dies aber auch erst gegen Ende der Lohnfortzahlung sein. Beim Bezug des Krankentagegelds muss…
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Verbrauchertipp: Erhöhtes Kindergeld zur Vorsorge nutzen
Eltern können sich ab Januar über eine deutliche Kindergelderhöhung freuen: Pro Kind gibt es jetzt einheitlich 250 Euro pro Monat an Kindergeld. Das sind für die ersten beiden Kinder je 31 Euro monatlich mehr und für das dritte Kind 25 Euro monatlich. Wer bisher noch nicht für sein Kind vorgesorgt hat, kann die Kindergelderhöhung auch für die Zukunftsvorsorge seines Nachwuchses nutzen, erklärt die uniVersa Versicherung. Mit einer Krankenzusatzversicherung lässt sich beispielsweise der gesetzliche Gesundheitsschutz im Krankenhaus um Chefarztbehandlung und Unterbringung im Ein-/Zweibettzimmer aufstocken. Zudem können Leistungen für Sehhilfen, Auslandsreisen, Kieferorthopädie, Heilpraktiker und Naturheilverfahren vereinbart werden. Sinnvoll ist auch eine Kombination aus Kinderunfallversicherung mit einer Pflegezusatzversicherung, um sich vor den finanziellen…
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Altersvorsorge: Verbesserte Förderung für Rürup-Rente
Die Beiträge zur staatlich geförderten Rürup-Rente sind seit Jahresbeginn komplett absetzbar. Bisher waren es nur 94 Prozent. Auf was man beim Abschluss achten sollte. Mit dem Jahressteuergesetz 2022 hat die Bundesregierung beschlossen, dass die Beiträge zur Rürup-Rente ab Januar 2023 als Sonderausgaben voll steuerlich abzugsfähig sind. Bisher konnten hierfür nur 94 Prozent angesetzt werden. Im Vergleich zu anderen staatlich geförderten Produkten kann die Rürup-Rente auch fondsgebunden ohne Garantien abgeschlossen werden. „Das erhöht die Renditechance gerade bei langlaufenden Verträgen enorm“, erklärt die uniVersa Versicherung. Neben Aktienfonds können beispielsweise auch kostengünstige Indexfonds (ETF) zur Altersvorsorge gewählt werden. Bei der Produktauswahl sollte man darauf achten, dass der Rentenbeginn flexibel gewählt werden kann und…
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Altersvorsorge-Rating: Doppelauszeichnung für uniVersa
Für die Altersvorsorge setzen immer mehr Verbraucher auf fondsgebundene Produkte. Höchstmögliche Renditechancen bieten Fondspolicen ohne feste Garantie, bei denen das Sicherheitsniveau über die Fondsauswahl selbst bestimmt werden kann. Die Ratingagentur Franke und Bornberg hat den Altersvorsorgemarkt untersucht und insgesamt 444 Tarife nach bis zu 72 Kriterien zu Flexibilität, Transparenz und Produktkonzept analysiert. Gleich doppelt ausgezeichnet wurde die uniVersa: Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit überzeugte mit seiner staatlich geförderten, fondsgebundenen Rürup-Rente sowie mit der topinvest-Rente in der dritten Schicht der Altersvorsorge. Für beide Produkte gab es jeweils die Höchstbewertung „FFF+/hervorragend“. Mithilfe des Ablaufmanagements können Fondsanteile rechtzeitig vor Rentenbeginn in schwankungsärmere Anlagen umgeschichtet werden. Zudem können Anleger auch für beide Produkte eines von…