• Gesundheit & Medizin

    Präventionsprogramm kann Diabetes vorbeugen

    Menschen mit erhöhtem Risiko, an Diabetes zu erkranken, profitieren von Empfehlungen zu Ernährung und Bewegung. Das belegt eine gemeinsame Studie von Forschenden der Medizinischen Fakultät Heidelberg sowie der Universitäten Göttingen, Stanford und Birmingham. Ihre Ergebnisse hat das Team nun in der wissenschaftliche Zeitschrift Nature publiziert.  Ein Präventionsprogramm, das Empfehlungen zu Bewegung und Ernährung gibt und bei der Umsetzung unterstützt, kann Diabetes vorbeugen. Das konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Heidelberger Instituts für Global Health der Medizinischen Fakultät Heidelberg in Kooperation mit den Universitäten Göttingen, Stanford und Birmingham zeigen. In ihrer Studie untersuchten sie den Erfolg des Diabetes Präventionsprogramms in England, das dort bereits landesweit im Praxisalltag angekommen ist. Zielgruppe sind Menschen,…

  • Gesundheit & Medizin

    Therapieresistenzen beim Multiplen Myelom: Molekulare Analysen einzelner Krebszellen decken neue Mechanismen auf

    Alle Krebszellen – auch innerhalb eines Tumors – unterscheiden sich voneinander und verändern sich im Laufe einer Krebserkrankung stetig weiter. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg, des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Krebs­forschungs­zentrums haben beim Multiplen Myelom molekulare Veränderungen identifiziert, die es einzelnen Krebszellen ermöglichen, trotz Therapie zu überleben. Ihre Ergebnisse haben die Forschenden in der Fachzeitschrift Blood veröffentlicht. Auch innerhalb einer Tumorart gleicht eine Krebszelle nie vollständig der anderen. Die Krebszellen eines Patienten sind zwar alle aus einer Ursprungszelle hervorgegangen, unterscheiden sich aber auf molekularer Ebene. Auf diese Weise gelingt es einigen Tumorzellen, den Therapien zu entkommen – man spricht von einer Resistenz. Ein Paradebeispiel für die Vielfalt…

  • Gesundheit & Medizin

    Dietmar Hopp Stiftung fördert Forschung zu Krebserkrankungen des Gehirns mit 20 Millionen Euro

    An der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und dem Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) entsteht ein "Europäisches Zentrum für Neuroonkologie". Ziel ist es zu erforschen, welche Rolle das Nervensystem bei der Resistenz von Hirntumoren gegenüber Therapien und bei der Bildung von Hirnmetastasen spielt sowie personalisierte Immuntherapien gegen Hirntumoren zu entwickeln. Das Zentrum soll – auch im Rahmen der Health & Life Science Alliance Heidelberg Mannheim – die neuroonkologische Forschung in der Region bündeln und ihre international führende Rolle im neuen Feld der "Cancer Neuroscience" und in der Immunonkologie stärken. Mit insgesamt 20 Millionen Euro unterstützt die Dietmar Hopp Stiftung den Aufbau eines wissenschaftlichen Schwerpunktzentrums für Neuroonkologie an der Medizinischen Fakultät Heideberg…

  • Gesundheit & Medizin

    Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg hat eine neue Ärztliche Direktorin

    Seit 1. Oktober 2023 ist Professorin Dr. Luise Poustka neue Ärztliche Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD). Sie tritt damit die Nachfolge von Professor Dr. Franz Resch an, der die Klinik 29 Jahre leitete. "Ich freue mich, dass Professorin Poustka mit ihrer ausgewiesenen Expertise in der Früherkennung und Therapie bei Autismus-Spektrum-Störungen die bewährten Schwerpunkte der Klinik – wie die AtRisk-Ambulanz für Jugendliche mit selbstschädigendem Verhalten oder das interdisziplinäre Frühbehandlungszentrum für junge Menschen in Krisen – erweitern und neue Versorgungsangebote für betroffene Familien einrichten wird", sagt Professor Dr. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor des UKHD. Bis zu ihrem Wechsel nach Heidelberg leitete Prof. Poustka die Klinik…

  • Gesundheit & Medizin

    Ausgezeichnete interdisziplinäre Versorgung von Menschen mit familiärem Brust- und Eierstockkrebs am Universitätsklinikum Heidelberg

    Die Deutsche Krebsgesellschaft bestätigt dem Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) hohe Behandlungsqualität rund um Früherkennung, genetische Beratung und Therapie. Damit ist das UKHD das erste zertifizierte Zentrum dieser Art in Baden-Württemberg. Sind in der Vergangenheit mehrere Familienmitglieder an Brust- oder Eierstockkrebs erkrankt, stellen sich viele Frauen die Frage, ob und wann sie selbst betroffen sein werden. Doch was kann man tun, wenn es noch nichts zu behandeln gibt? Früherkennung wahrnehmen und warten, bis ein Tumor auftritt? Oder besser präventiv operieren lassen? Als Anlaufstelle mit umfassendem und interdisziplinärem Beratungs- und Behandlungsangebot hat die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) nun dem Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs am Universitätsklinikum…

    Kommentare deaktiviert für Ausgezeichnete interdisziplinäre Versorgung von Menschen mit familiärem Brust- und Eierstockkrebs am Universitätsklinikum Heidelberg
  • Gesundheit & Medizin

    Katheterbehandlung auch bei schweren Schlaganfällen wirksam

    Auch bei Patient:innen mit schweren Schlaganfällen zeigt die Behandlung mittels eines Katheters zur Öffnung des Gefäßverschlusses Erfolge. Bei knapp 20 Prozent der behandelten Patient:innen konnte durch ein entsprechendes Verfahren der Tod oder eine Pflegebedürftigkeit verhindert werden. Das ergab die erste Auswertung einer internationalen klinischen Studie unter Leitung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD). Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler:innen im Fachjournal The Lancet publiziert und parallel auf dem World Stroke Congress in Toronto vorgestellt. Die von der Europäischen Union mit sechs Millionen Euro geförderte TENSION-Studie (Efficacy and safety of ThrombEctomy iN Stroke with extended leSION and extended time window: a randomized, controlled trial) wurde in 40 Schlaganfallzentren in acht Ländern Europas sowie in…

  • Gesundheit & Medizin

    Verbesserte Diagnostik von Herzfehlern bei Ungeborenen

    Vorgeburtliche Diagnostik von angeborenen Herzfehlern am Universitätsklinikum Heidelberg nun noch präziser dank technischer Erweiterung der fetalen Magnetresonanztomographie (MRT) / Genauere Beurteilung der Organfehlbildungen optimiert die Behandlungsplanung nach der Geburt  Üblicherweise erfolgt die vorgeburtliche Diagnose von Herzfehlern mit einer Ultraschalluntersuchung des noch ungeborenen Kindes. Oftmals reicht diese Methode jedoch für eine präzise Diagnose nicht aus. Dank der Unterstützung durch Spendengelder konnte das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) jetzt ein Zusatzgerät, den sogenannten Doppler-Ultraschall-Sensor erwerben, der eine Synchronisation der Magnetresonanztomographie (MRT)-Aufnahmen mit dem Herzschlag des Ungeborenen ermöglicht. Dieses neue Verfahren ergänzt die bisherigen Methoden und kann besonders bei unklaren Diagnosen die Qualität der Bildgebung und damit der Beurteilung der Schwere der Herzfehler deutlich verbessern.…

  • Bildung & Karriere

    Prof. Dr. Michael Boutros ist neuer Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg

    Der Wissenschaftler vom Institut für Humangenetik und der Abteilung Signalwege und Funktionelle Genomik am DKFZ ist seit 1. Oktober 2023 mit seinem Amt als Dekan auch Mitglied des Vorstandes des Universitätsklinikums Heidelberg Seit 1. Oktober 2023 ist Professor Dr. Michael Boutros neuer Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg und damit außerdem Mitglied des Vorstandes des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD). Er tritt turnusgemäß die Nachfolge von Professor Dr. Hans-Georg Kräusslich an, der sich nach vierjähriger Amtszeit nicht erneut zur Wahl stellte. "Ich begrüße Professor Boutros im Vorstand des Universitätsklinikums Heidelberg und freue mich auf die Zusammenarbeit", sagt Professor Dr. Ingo Autenrieth, Vorstandsvorsitzender des UKHD. "Mit seiner Erfahrung im Vorstand des DKFZ, als Direktor…

  • Bildung & Karriere

    Professor Dr. Sandro Krieg ist neuer Ärztlicher Direktor der Neurochirurgischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg

    . – Der Neurochirurg ist spezialisiert auf funktionserhaltende Eingriffe bei Hirntumoren und -metastasen sowie komplexe Wirbelsäulenchirurgie  – Einführung offener Sprechstunden soll bei dringendem Beratungsbedarf zeitnahen Kontakt zu Expertinnen und Experten der Klinik verbessern Ab 1. Oktober 2023 steht die Neurochirurgische Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) unter neuer Leitung: Professor Dr. Sandro Krieg tritt als Ärztlicher Direktor der Klinik die Nachfolge von Professor Dr. Andreas Unterberg an, der sich Ende September in den Ruhestand verabschiedet. Der 41-jährige Neurochirurg war zuletzt Leitender Oberarzt am Klinikum rechts der Isar der TU München.  "Professor Krieg ist unter anderem auf funktionelle Neuroonkologie und damit auf funktionserhaltende Eingriffe bei Tumoren von Gehirn und Wirbelsäule spezialisiert –…

  • Forschung und Entwicklung

    Bei inoperablen Hirntumoren: Kann eine Blutprobe Auskunft über die passende Strahlendosis geben?

    Radioonkologe am Universitätsklinikum Heidelberg erhält Else Kröner Memorialstipendium / Forschungsarbeit von Dr. Maximilian Deng zu Tumormarkern aggressiver Meningeome im Blut wird zwei Jahre lang mit 250.000 Euro gefördert / Bislang keine angepasste Bestrahlungsplanung möglich, wenn keine Tumorgewebeprobe gewonnen werden kann Ein genauer Blick in die "Mülltüten" von Tumorzellen könnte die Therapie von Patientinnen und Patienten mit bestimmten Hirntumoren, sogenannten Meningeomen, verbessern. Bei dem zellulären Abfall, den Dr. Maximilian Deng, Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), im Blick hat, handelt es sich unter anderem um Bruchstücke der Erbinformation (DNS) der Hirntumorzellen, die diese, in Fetthüllen eingetütet, ins Blut abgeben. In den kommenden zwei Jahren wird er – finanziert…