• Gesundheit & Medizin

    KRINKO-Empfehlung zur Infektionsprävention in der Rehabilitation fachlich eingeordnet

    Mit ihrer im August 2025 veröffentlichten Empfehlung „Infektionsprävention in Rehabilitationseinrichtungen“ hat die Kommission für Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen und in Einrichtungen und Unternehmen der Pflege und Eingliederungshilfe (KRINKO) erstmals ein eigenständiges Grundlagenpapier speziell für den Rehabilitationsbereich vorgelegt. In einer Online-Informationsveranstaltung des Verbands der Privatkrankenanstalten in Bayern (VPKA Bayern e.V.) wurde das 32-seitige Papier nun vorgestellt und in seinen praktischen Auswirkungen auf die Einrichtungen eingeordnet. Referent war Martin Kraft, staatlich geprüfte Hygienefachkraft. Er ist vom VPKA Bayern als Vertreter in die Landesarbeitsgemeinschaft resistente Erreger (LARE) entsendet. Bedeutung der Evidenzkategorien Grundlage der Empfehlungen bilden die Evidenzkategorien. „Sie stellen in der täglichen Praxis der Hygiene eine starke Argumentationshilfe bei der Entscheidung für oder…

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    Rehaatlas 2025 belegt: Rehabilitation wird immer wichtiger

    Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) hat jüngst ihren Rehaatlas 2025 veröffentlicht. Das 20-seitige Papier bildet in gebündelter Form die aktuellen Zahlen und Entwicklungen zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation ab. Michael Strobach, Geschäftsführer des Verbandes der Privatkrankenanstalten in Bayern (VPKA): „Die Ergebnisse verdeutlichen die enorme Bedeutung der Reha. Reha-Einrichtungen leisten einen unverzichtbaren Beitrag, um Menschen nach Krankheit oder Belastung zurück in Alltag und Beruf zu bringen und damit Erwerbsfähigkeit sowie gesellschaftliche Teilhabe nachhaltig zu sichern.“ Wie der Rehaatlas belegt, steigt die Nachfrage nach Rehabilitationsleistungen nach dem pandemiebedingten Rückgang im Jahr 2020 mittlerweile wieder kontinuierlich an. Während 2023 rund 947.000 Reha-Leistungen abgeschlossen wurden, waren es 2024 bereits rund 996.000. Insgesamt wurden 2024 rund…

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    Privat getragene Kliniken sichern Versorgung in Bayern

    Der Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern (VPKA) bündelt die Interessen von rund 175 privat getragenen Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen mit rund 29.000 Betten bzw. Plätzen. Gemeinsam sichern die Mitgliedseinrichtungen einen wesentlichen Teil der stationären und teilstationären Versorgung im Freistaat. VPKA-Geschäftsführer Michael Strobach betont: „Die privat getragenen Kliniken in Bayern sind ein tragender Pfeiler der gesundheitlichen Versorgung.“ Der VPKA vertritt ihre Anliegen gegenüber Politik, Behörden und Partnern im Gesundheitswesen, unterstützt seine Mitglieder durch Information und Austausch und sorgt dafür, dass ihre Perspektiven in Planung und Weiterentwicklung der Versorgung in Bayern berücksichtigt werden. Der VPKA Bayern ist die Interessenvertretung von vielen Fachkliniken, Akutkliniken, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, Mutter-/Vater-Kind-Kliniken sowie teilstationären Einrichtungen und…

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    VPKA plädiert für Nachsteuerungen beim neuen DRV-Vergütungssystem

    Seit 1. Januar 2026 gilt das neue Vergütungssystem der Deutschen Rentenversicherung (DRV) für Rehabilitationseinrichtungen. Der Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern e.V. (VPKA) übt deutliche Kritik: Verzögerte Angebotslegung und ein stark vereinheitlichtes Preissystem setzen Einrichtungen unter erheblichen Druck und gefährden spezialisierte Versorgungsangebote. Nun gelte es, gemeinsam Verhandlungsspielräume zu nutzen und pragmatische Entscheidungen zu treffen. VPKA-Hauptgeschäftsführerin Dr. Ann-Kristin Stenger erklärt: „Nach dem von der DRV kommunizierten Zeitplan sollten die Vergütungsverhandlungen für das neue System bis spätestens 15. November 2025 abgeschlossen sein. Die Einrichtungen haben ihre diesbezüglichen Pflichten bereits im Mai erfüllt. Die DRV jedoch hat ihrerseits die Fristen nicht eingehalten.“ Fast alle Häuser hätten erst in der letzten Dezemberwoche 2025 überhaupt ein…

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    CSU-Resolution „Bayerischer Reha-Zukunftspakt“ übernimmt zentrale VPKA-Forderungen

    Der Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern (VPKA) begrüßt die Resolution „Bayerischer Reha-Zukunftspakt: Prävention stärken, Zukunft der Rehabilitation in Bayern sichern“, die die CSU-Landtagsfraktion auf ihrer Arbeitstagung im Kloster Banz Mitte Januar 2026 verabschiedet hat. Mit dem Papier greift die CSU-Landtagsfraktion zentrale Anliegen des VPKA auf und setzt damit ein klares politisches Bekenntnis zur Rehabilitation. In der Resolution wird Rehabilitation ausdrücklich als „unverzichtbar für ein starkes Gesundheitssystem“ beschrieben. Sie sei entscheidend dafür, ob Menschen nach Krankheit, Unfall oder Operation wieder selbstbestimmt leben, arbeiten und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Zugleich entlaste Rehabilitation Pflege, Krankenhäuser und Sozialversicherungssysteme. „Wer Reha stärkt, investiert in nachhaltige Versorgung, Fachkräftesicherung und gesellschaftlichen Zusammenhalt“, heißt es weiter. Folgerichtig…

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    VPKA begrüßt Dialog auf Augenhöhe im Kliniksektor

    Der Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern (VPKA) begrüßt ausdrücklich, dass das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention in der aktuell angespannten Lage des Kliniksektors den direkten Austausch mit den Einrichtungen sucht. Der jüngste Besuch von Staatsministerin Judith Gerlach in der m&i Fachklinik Bad Heilbrunn – einem privat getragenen Haus und Mitglied des VPKA – steht beispielhaft für eine Gesundheitspolitik, die auf Dialog, Praxisnähe und Expertise vor Ort setzt. Die Rahmenbedingungen im Kliniksektor sind derzeit von Unsicherheiten und immensem wirtschaftlichem Druck geprägt – sowohl in der Akutversorgung als auch in der Rehabilitation. Offene Fragen im Zusammenhang mit anstehenden Krankenhausstrukturveränderungen verstärken die Lage zusätzlich. „Vor diesem Hintergrund ist der unmittelbare Austausch…

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    Klinikschließungen verschärfen die Versorgungslage in Bayern

    Seit Jahren weisen Krankenhausträger, Verbände und Fachleute auf den wachsenden ökonomischen Druck in der stationären Gesundheitsversorgung hin. Die Entwicklung ist längst keine abstrakte Zukunftsdebatte mehr: Allein im Jahr 2025 wurden in Bayern sechs Krankenhäuser mit insgesamt 293 Betten geschlossen. Betroffen waren Einrichtungen aller Trägerschaften – kommunale, freigemeinnützige und private Häuser gleichermaßen. Der Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern (VPKA) sieht darin ein ernstzunehmendes Signal und warnt vor einem ungesteuerten Abbau von Versorgungsstrukturen noch vor Inkrafttreten der geplanten Krankenhausreform. „Die Krankenhausreform der Bundesregierung verfolgt das Ziel, die Kliniklandschaft geordnet weiterzuentwickeln und unter Einbindung der zuständigen Krankenhausplanungsbehörden effizienter aufzustellen“, erklärt Michael Strobach, Geschäftsführer des VPKA. „Was wir derzeit erleben, ist aber eine kalte…

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    VPKA Bayern fordert radikale Entbürokratisierung der Krankenhäuser

    „Das Ausmaß an Bürokratie in deutschen Krankenhäusern hat ein Maß erreicht, das die Versorgungssicherheit gefährdet“, mahnt Dr. Ann-Kristin Stenger, Hauptgeschäftsführerin des Verbands der Privatkrankenanstalten in Bayern e.V. (VPKA). „Jede Stunde, die Ärzte und Pflegekräfte am Schreibtisch verbringen, fehlt am Krankenbett. Wir brauchen dringend eine politische Kehrtwende hin zu Vertrauen, Effizienz und echter Entlastung.“ Tatsächlich verbringen laut einer Studie des Marburger Bundes rund 60 Prozent der Ärzteschaft mindestens drei Stunden täglich mit administrativen Aufgaben. Bei Pflegekräften liegt der Anteil im Schnitt bei über 40 Prozent, bei einem Viertel von ihnen wird sogar mehr als die Hälfte des Arbeitstages durch bürokratische Arbeiten belegt. „Wir nehmen wahr, dass Teile der Politik bemüht sind,…

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    Neue Zahlen zu Psychosomatischen Institutsambulanzen in Bayern

    Die Psychosomatischen Institutsambulanzen (PsIAs) in Bayern leisten seit 2022 einen zentralen Beitrag zur Versorgung von Patientinnen und Patienten mit komplexen und häufig chronisch verlaufenden psychischen Erkrankungen. Dies zeigt der Abschlussbericht des AmBADO-Jahres 2024, den das aQua – Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH nun vorgelegt hat. An der ambulanten Basisdokumentation (AmBADO) beteiligten sich im Jahr 2024 zwölf bayerische PsIAs. Insgesamt wurden 1.315 Behandlungsfälle dokumentiert, die sich auf 2.353 standardisierte Dokumentationsbögen verteilen. Damit setzt sich der kontinuierliche Ausbau der Qualitätssicherung in den PsIAs fort. Jede der teilnehmenden Ambulanzen erhielt einen individuellen Benchmark-Bericht, der die eigenen Ergebnisse in Relation zum Gesamtkollektiv darstellt. Diese Berichte bilden eine fundierte Grundlage für…

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    VPKA Bayern kritisiert neues System der DRV Bund zur Vergütung von Rehaleistungen

    Die Deutsche Rentenversicherung (DRV Bund) hat jüngst in einer Studie den volkswirtschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Nutzen der Rehabilitation hervorgehoben. Der VPKA Bayern hatte sich erfreut gezeigt und betont, wie wichtig diese Evidenz für eine starke Reha-Landschaft ist. Umso besorgter blickt der Verband nun auf die aktuelle Entwicklung in der Vergütungsfrage. Eigentlich sollte zum 1. Januar 2026 ein neues – umstrittenes – Vergütungssystem in Kraft treten. Nach intensiven internen Diskussionen hat die DRV Bund nun jedoch entschieden, dieses für Einrichtungen, die hierdurch eine Absenkung ihrer Tagessätze erfahren, nicht zum Jahresbeginn umzusetzen. Stattdessen sollen diese „Verlierer“-Einrichtungen ab dem 1. Januar 2026 für längstens ein Jahr ihre bisherigen Tagessätze als temporäre einrichtungsspezifische Komponente (ESK)…