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VPKA kommentiert Referentenentwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz
Das Bundesgesundheitsministerium hat einen Referentenentwurf für ein Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) vorgelegt. Der Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern (VPKA) begrüßt, dass Prävention und medizinische Rehabilitation darin stärker verankert werden sollen. Damit Pflegebedürftigkeit wirksam vermieden oder möglichst lange hinausgezögert werden kann, sieht der VPKA jedoch noch konkreten Nachbesserungsbedarf. Der Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums vom 5. Juni 2026 sieht vor, die Pflegeversicherung stärker auf Prävention und Rehabilitation auszurichten. Selbstständigkeit und Lebensqualität sollen möglichst lange erhalten und Pflegebedürftigkeit vermieden, verzögert oder verringert werden. Der Entwurf befindet sich derzeit im laufenden Gesetzgebungsverfahren. „Die Pflegeversicherung wird am wirksamsten entlastet, wenn Menschen gar nicht erst pflegebedürftig werden oder der Eintritt möglichst lange hinausgezögert wird“, erklärt VPKA-Geschäftsführer Michael Strobach. „Medizinische…
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50 Jahre Simssee Klinik
Die Simssee Klinik in Bad Endorf feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Der VPKA Bayern würdigt das Jubiläum dieser langjährigen Mitgliedseinrichtung nicht nur als bedeutenden Meilenstein für die Klinik selbst, sondern auch als Beleg dafür, welchen dauerhaften Beitrag privat getragene Einrichtungen zur medizinischen und rehabilitativen Versorgung in Bayern leisten. Die Simssee Klinik ist eine renommierte Fachklinik für akutmedizinische Versorgung und Rehabilitation. Sie verfügt über 427 Betten, beschäftigt mehr als 600 Mitarbeitende und behandelt jährlich rund 6.000 Patientinnen und Patienten. Ihr medizinisches Angebot umfasst die Fachabteilungen Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Orthopädische Akut-Medizin, Orthopädisch-Unfallchirurgische Rehabilitation und Geriatrische Rehabilitation. Ergänzt wird das stationäre Angebot durch eine Mobile Geriatrische Rehabilitation. An die Klinik…
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VPKA nimmt an Austauschrunde des Gesundheits- und Pflegepolitischen Arbeitskreises der CSU teil
Der Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern e.V. (VPKA) hat Ende Juni an einer Austauschrunde des Gesundheits- und Pflegepolitischen Arbeitskreises (GPA) der CSU im Bayerischen Landtag mit Verbänden sowie Klinikgeschäftsführungen und -leitungen teilgenommen. Im Mittelpunkt standen das geplante GKV Beitragssatzstabilisierungsgesetz, seine Auswirkungen auf Kliniken, Rehabilitation und Vorsorge sowie die Frage, welche Einsparungen möglich sind, ohne die Versorgung zu gefährden. VPKA-Hauptgeschäftsführerin Dr. Ann-Kristin Stenger sprach sich dabei klar gegen weitere finanzielle Belastungen für Krankenhäuser sowie Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen aus und warnte vor erheblichen Risiken für die Versorgungssicherheit in Bayern. Eingeladen hatten Bernhard Seidenath, GPA-Landesvorsitzender und Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit, Pflege und Prävention im Bayerischen Landtag sowie Elmar Stegmeier Stellvertretender GPA-Bezirksvorsitzender und…
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VPKA Bayern Mutter-/Vater-Kind-Kuren im Fokus
München – Der Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern e. V. (VPKA) weist auf die hohe gesundheitspolitische Bedeutung stationärer Mutter-/Vater-Kind-Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen, sogenannter Mutter- bzw. Vater-Kind-Kuren, hin. Vor dem Hintergrund wiederkehrender Debatten über die Zukunft dieser Leistungen hat der Dachverband des VPKA, der Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK), eine Broschüre vorgelegt, die deren Nutzen fachlich fundiert, verständlich und mit aktuellen Daten belegt. Der VPKA nimmt die Broschüre zum Anlass, die Bedeutung dieser Leistungen auch für die Versorgung in Bayern zu unterstreichen. Verschiedene Studien zeigen, dass psychische Belastungen, Erschöpfung, depressive Symptome, psychosomatische Beschwerden und stressbedingte Erkrankungen bei Eltern und Kindern zunehmen. Besonders betroffen sind Familien mit Mehrfachbelastungen durch Beruf, Sorgearbeit, finanzielle Unsicherheit oder…
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Auch Reha kann Pflegeausbildung
München – Rehabilitationseinrichtungen sind bislang nicht als reguläre Träger der praktischen Pflegeausbildung zugelassen. Nun eröffnet der Gesetzgeber erstmals die Möglichkeit, diese Rolle im Rahmen befristeter Modellvorhaben zu erproben. Der VPKA Bayern begrüßt diese teilweise Öffnung ausdrücklich. VPKA-Geschäftsführer Michael Strobach: „Das ist zwar noch kein flächendeckender Einstieg, aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Reha-Kliniken erhalten damit die Möglichkeit, ihre Kompetenz in der Ausbildung sichtbar zu machen.“ Seit Jahren fordern Rehabilitationseinrichtungen und ihre Verbände mit Nachdruck, die Pflegeausbildung breiter aufzustellen und die Reha als Lernort nicht länger auszuschließen. Bislang können regulär nur zugelassene Krankenhäuser sowie stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen Träger der praktischen Ausbildung sein. „Die Rehabilitation kann diese Bereiche sinnvoll…
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Dr. Ann-Kristin Stenger beim 2. Scheidegger Gesundheitssymposium
Das 2. Scheidegger Gesundheitssymposium brachte im Mai führende Vertreterinnen und Vertreter aus Medizin, Rehabilitation, Wissenschaft, Politik, Trägerverbänden, Kostenträgerschaft sowie aus der Leitung von Kliniken und Gesundheitseinrichtungen zusammen. Im Mittelpunkt standen zentrale Zukunftsfragen der rehabilitativen Versorgung. Für den Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern (VPKA) nahm Hauptgeschäftsführerin Dr. Ann-Kristin Stenger an der hochklassig besetzten Fachveranstaltung teil. In ihrem Vortrag sprach sie über die Rahmenempfehlungen für Vorsorge und Rehabilitation und deren Umsetzung auf Landesebene. Damit brachte Stenger die Perspektive der Rehakliniken in Bayern in eine bundesweit relevante Fachdiskussion ein. „Die Weiterentwicklung der Rehabilitation ist nicht allein eine Frage einzelner Einrichtungen, sondern ein wesentlicher Baustein einer leistungsfähigen Gesundheitsversorgung“, unterstreicht Stenger. „Prävention und Rehabilitation gewinnen…
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Erklärung der Spitzenverbände der Krankenhausträger in Bayern zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz
Die Krankenhausträger in Bayern lehnen diesen Gesetzentwurf als pauschale Sparliste mit massiven Einschnitten für die Kliniken ab. Ein tragfähiger Klinikbetrieb wäre nicht mehr möglich. Die Kostenstrukturen in Kliniken sind durch Gesetze und Bundesvorschriften stark reguliert. Wir fordern einen Kurswechsel, um bei begrenzten Mitteln die Versorgungs- und Sicherstellungsaufträge mit reduzierten Vorgaben gewährleisten zu können. Die Krankenhäuser in Bayern haben bereits jetzt eine Defizitlücke von rund 600 Mio. Euro (Saldo der Fehlbeträge und Überschüsse) jährlich zu verkraften, die derzeit nur durch einen befristeten Rechnungszuschlag gemäß Koalitionsvertrag der Bundesregierung bis 31.10.2026 teilweise gedämpft wird. Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz wird das Defizit 2027 für Bayern sprunghaft auf 1,4 Mrd. Euro anwachsen. Mit der Krankenhausreform werden…
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VPKA-Jahresmitgliederversammlung zeigt breiten Konsens unter Klinikträgern, Verbänden und Ministerium
Zur Jahresmitgliederversammlung des Verbands der Privatkrankenanstalten in Bayern e.V. (VPKA) kamen zahlreiche Klinikverantwortliche aus ganz Bayern nach München. Im öffentlichen Teil diskutierten Vertreter aus Politik, Ministerien und Verbänden über die Auswirkungen der aktuellen GKV-Sparreform, die Zukunft der medizinischen Versorgung sowie die Krisenvorsorge im Gesundheitswesen. Im Zentrum stand dabei immer wieder die Sorge vor zunehmender Bürokratie, wirtschaftlicher Überforderung der Einrichtungen und einer Politik, die den Akutkliniken sowie den Vorsorge- und Rehaeinrichtungen immer weniger Handlungsspielraum lässt. Ministerialdirigent Heide vom Bayerischen Gesundheitsministerium bewertete das in Kraft getretene Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) als „Kompromiss mit durchaus positiven Ergebnissen“, äußerte jedoch erhebliche Bedenken hinsichtlich manch praktischer Folgen. Positiv seien unter anderem erweiterte Kooperationsmöglichkeiten, die zumindest zeitweilig geänderte…
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„Wer Personal vorschreibt, muss es auch finanzieren“
Der Verband der Privatkrankenanstalten Bayern (VPKA) übt scharfe Kritik an dem vor wenigen Tagen bekannt gewordenen Referentenentwurf zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Aus Sicht des Verbandes bleibt der Entwurf hinter zentralen Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit zurück, verschärft bestehende Fehlanreize und belastet Krankenhäuser sowie Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen finanziell massiv. „Der Referentenentwurf ist in seiner jetzigen Form inakzeptabel“, erklärt Michael Strobach, Geschäftsführer des VPKA Bayern. „Er verlangt von den Einrichtungen finanzielle Beiträge zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung, verweigert ihnen aber zugleich die unternehmerischen Instrumente, mit denen sie wirtschaftlich auf diese Belastungen reagieren könnten. Das ist widersprüchlich und in der Praxis nicht tragfähig.“ Widerspruch auflösen „Grundsätzlich sind die Krankenhäuser sowie Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen bereit, ihren Beitrag…
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GKV-Sparpläne gefährden Versorgung und wirtschaftliche Stabilität der Krankenhäuser
München – Der Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern (VPKA) bewertet die Sparvorschläge der GKV-Finanzkommission als strukturell unausgewogen. Die Maßnahmen setzen nahezu ausschließlich auf erhebliche Erlöskürzungen zulasten der Krankenhäuser, während kostenintensive Verpflichtungen, insbesondere im Personalbereich, bestehen bleiben. Statt die Effizienz der Versorgung gezielt zu stärken, wird damit die wirtschaftliche Basis der Kliniken weiter geschwächt und ihr Handlungsspielraum spürbar eingeschränkt. Für die Krankenhäuser ergibt sich aus den vorgelegten Sparvorschlägen eine erhebliche Finanzierungslücke. Bereits bestehende gesetzliche Eingriffe führen zu Einnahmeausfällen von rund 1,8 Milliarden Euro durch die Aussetzung der Meistbegünstigungsklausel beim Landesbasisfallwert sowie weiteren 2 bis 3 Milliarden Euro infolge der Kürzungen bei den Pflegebudgets. Hinzu kommen die von der GKV-Finanzkommission vorgeschlagenen Einschnitte…