Finanzen / Bilanzen

Nanogate veröffentlicht vorläufige Zahlen für 2019

  • Konzernumsatz 2019 steigt auf mehr als 242 Mio. Euro
  • EBITDA liegt mit mehr als 8 Mio. Euro am unteren Ende der Ergebnisprognose
  • Konzernergebnis beträgt rund -14 Mio. Euro
  • Liquide Mittel bei mehr als 23 Mio. Euro
  • Eigenkapitalquote von rund 30 Prozent

Die Nanogate SE, ein weltweit führendes Technologieunternehmen für designorientierte, multifunktionale Komponenten und Oberflächen, hat nach vorläufigen Zahlen mit einem EBITDA von mehr als 8 Mio. Euro ihre Ergebnisprognose am unteren Ende erfüllt, während das Umsatzziel mit mehr als 242 Mio. Euro annähernd erreicht wurde.

Nach vorläufigen, noch untestierten Zahlen stieg der Konzernumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 leicht auf mehr als 242 Mio. Euro (Vj. 239,2 Mio. Euro) und lag somit knapp unter der angepassten Prognose von 245 bis 250 Mio. Euro. Diese Entwicklung ist in erster Linie auf die nochmals schwächere Nachfrage unserer Kunden im Bereich Mobility zum Jahresende zurückzuführen. Das operative Ergebnis EBITDA beläuft sich auf mehr als 8 Mio. Euro (Vj. 24,2 Mio. Euro) und liegt am unteren Ende der im November 2019 gesenkten Prognose von 8 bis 11 Mio. Euro. Das EBITDA ist einerseits von den bereits veröffentlichten Einflussfaktoren (Projektanläufe, operative Schwächen, Marktentwicklung, Aufwendungen NXI) belastet, andererseits aber auch von Einmaleffekten im Rahmen von Jahresabschlussbuchungen, beispielsweise im Bereich der Vorrats- und Forderungsbewertung, in Höhe von rund 2 Mio. Euro. Das Konzernergebnis beträgt erwartungsgemäß rund -14 Mio. Euro (Vj. 1,4 Mio. Euro). Es beinhaltet einmalige Sonderabschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (Marken) in Höhe von rund 4 Mio. Euro sowie einmalige Erträge im Finanzergebnis aus der Anpassung von Kaufpreisverbindlichkeiten in Höhe von mehr als 10 Mio. Euro.

Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag mehr als 23 Mio. Euro (Vj. 38,2 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote liegt bei rund 30 Prozent (Vj. 33,2 Prozent). Mit den kreditgebenden Banken steht der Konzern unverändert in konstruktiven Gesprächen, um die bestehenden Finanzierungsvereinbarungen nachhaltig anzupassen. Angesichts der aktuell durch das COVID 19-Virus bestehenden Unsicherheiten und der damit erhöhten Risikolage wird Nanogate zunächst keine Prognose für 2020 veröffentlichen. Aktuell sind die Folgen der Pandemie für den Konzern noch nicht konkret abschätzbar.

Götz Gollan, CFO der Nanogate SE: „Unter Berücksichtigung der Einmaleffekte liegen wir beim Jahresergebnis im Bereich unserer Erwartungen. Gleichwohl verlief das Gesamtjahr 2019 sehr enttäuschend. Angesichts der aktuellen Marktentwicklung, auch durch das COVID 19-Virus, und der deutlich erhöhten Risikolage forcieren wir unser Zukunftsprogramm NXI-Plus und die damit verbundenen Restrukturierungsmaßnahmen weiter. Neben der Steigerung der Liquidität stehen dabei operative Verbesserungen im Fokus. Hier haben wir in den letzten Monaten deutliche Fortschritte erreicht, aber es liegt auch noch einiger Weg vor uns.“

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