Kunst & Kultur

Früheres zentrales Stasi-Gefängnis öffnet seine Tore

Ab kommenden Montag (04.05.) können Besucher wieder von 9 bis 18 Uhr die Dauerausstellung der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen besichtigen. Referenten
und Zeitzeugen stehen in der Ausstellungshalle als Experten zur Verfügung. Helge Heidemeyer, Leiter der Gedenkstätte: „Ich freue mich, den ersten vorsichtigen Schritt in Richtung Wiederbelebung des Kulturlebens in der Stadt zu machen. Wir wollen den Berlinerinnen und Berlinern, die über Wochen auf alles verzichten mussten, eine erste Besuchsmöglichkeit in der Gedenkstätte bieten.“ Der Gedenkort war wie alle Kultureinrichtungen der Stadt Corona-bedingt seit Mitte März geschlossen.

Interessierte können sich nach Anmeldung in der Dauerausstellung „Inhaftiert in Hohenschönhausen: Zeugnisse politischer Verfolgung 1945-89“ über die Geschichte
des Haftortes informieren. Auf 700 Quadratmetern zeigt sie rund 500 seltene Exponate und mehr als 300 historische Fotos. Auf 100 Medienstationen berichten Zeitzeugen über ihre Hafterfahrungen. Sie stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Ein eigener Bereich mit den Büros der früheren Gefängnisleitung informiert über die Arbeitsund Lebenswelt der Gefängnisbediensteten. Audio-Guides stehen zur Verfügung, der Eintritt ist frei. Aufgrund der momentanen Sicherheitsvorkehrungen sind vorerst bis zum 10. Mai keine Gruppenführungen durch die ehemalige Untersuchungshaftanstalt möglich.

Für den Besuch der Gedenkstätte ist eine vorherige Anmeldung notwendig unter besucherdienst@stiftung-hsh.de oder Tel. 030 / 98608230. Auf dem Gelände besteht eine Mundschutzpflicht, Masken stehen zur Verfügung. Die Gedenkstätte verweist grundsätzlich auf die momentanen Vorkehrungen des Gesundheitsschutzes.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Genslerstr. 66
13055 Berlin
Telefon: +49 (30) 986082-401
Telefax: +49 (30) 986082-464
http://www.stiftung-hsh.de

Ansprechpartner:
André Kockisch
PR, Marketing und Kommunikation, Presse
Telefon: +49 (30) 986082413
E-Mail: a.kockisch@stiftung-hsh.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel