Finanzen / Bilanzen

Jungheinrich nimmt Jahresprognose für 2020 aufgrund COVID-19-Pandemie zurück und gibt Zahlen zum 1. Quartal 2020 bekannt

Angesichts der großen Ungewissheit über die zukünftigen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die globale wirtschaftliche Entwicklung hat der Vorstand der Jungheinrich AG heute beschlossen, die im Geschäftsbericht 2019 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurückzunehmen.

Die derzeitige Ausbreitung der Pandemie in allen Regionen der Welt sowie die beschlossenen Eindämmungsmaßnahmen der Staaten lassen aktuell keine verlässliche Einschätzung der Geschäftsentwicklung von Jungheinrich im weiteren Verlauf des Jahres zu. Seit der Veröffentlichung des Prognoseberichtes am 18. März 2020 hat sich die Unsicherheit im Hinblick auf die zu erwartenden Auswirkungen deutlich erhöht. Seit Anfang April sind zudem erhebliche Nachfragerückgänge über alle Regionen und Produktsegmente zu verzeichnen, die zu einem deutlichen Rückgang des Auftragseinganges und im weiteren Verlauf des Jahres auch zu einem entsprechenden Rückgang des Umsatzes führen werden. Sobald sich aufgrund der weltweiten Eindämmungsbemühungen eine Abschwächung der Pandemie ergibt und sich die Auswirkungen auf die weitere Geschäftsentwicklung von Jungheinrich während des restlichen Jahres 2020 verlässlich quantifizieren lassen, wird die Prognose aktualisiert.

Die Geschäftsentwicklung des Jungheinrich-Konzerns im 1. Quartal 2020 war noch nicht nennenswert durch die Pandemie beeinflusst. Für das 1. Quartal 2020 wurden daher ordentliche Werte für Auftragseingang, Umsatz, EBIT und EBT erreicht. So lag der Auftragseingang bei 1.016 Mio. € (Vorjahr: 1.021 Mio. €), der Konzernumsatz betrug – vor dem Hintergrund des guten Auftragsbestandes zum Geschäftsjahresende 2019 – in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 920 Mio. € (Vorjahr: 948 Mio. €). Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragssteuern erreichte 53,7 Mio. € (Vorjahr: 59,6 Mio. €). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug 43,5 Mio. € (Vorjahr: 56,5 Mio. €). Entsprechend lag die EBIT-Rendite bei 5,8 Prozent (Vorjahr: 6,3 Prozent) und die EBT-Rendite bei 4,7 Prozent (Vorjahr: 6,0 Prozent).

Zum derzeitigen Zeitpunkt läuft die Produktion in allen Werken von Jungheinrich auf einem angepassten Niveau, die Lieferketten sind weitgehend intakt. Auch die anderen Standorte des Konzerns arbeiten, soweit dies die lokalen staatlichen Regelungen zulassen, ohne größere Einschränkungen. Die Lieferfähigkeit ist derzeit gewährleistet. Unsere Kundendiensttechniker sind überall auf der Welt im Einsatz, soweit dies unter den jeweiligen lokalen Bedingungen möglich ist.

Jungheinrich hat mit höchster Priorität zahlreiche Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter und Kunden sowie der Unternehmensabläufe ergriffen. Der Konzern verfügt über ein zukunftsgerichtetes Geschäftsmodell, eine solide Liquiditätsreserve und eine gesunde Bilanzstruktur.

Die Quartalsmitteilung zum 31. März 2020 veröffentlicht Jungheinrich wie geplant am 8. Mai 2020.

Über die Jungheinrich AG

Jungheinrich, gegründet im Jahr 1953, zählt zu den weltweit führenden Lösungsanbietern für die Intralogistik. Mit einem umfassenden Portfolio an Flurförderzeugen, Automatiksystemen und Dienstleistungen bietet Jungheinrich seinen Kunden passgenaue Lösungen für die Herausforderungen der Industrie 4.0. Der Konzern mit Stammsitz in Hamburg ist weltweit in 40 Ländern mit eigenen Direktvertriebsgesellschaften und in rund 80 weiteren Ländern durch Partnerunternehmen vertreten. Jungheinrich beschäftigt weltweit 18.000 Mitarbeiter und erzielte 2019 einen Konzernumsatz von 4,07 Mrd. €. Die Jungheinrich-Aktie ist im SDAX notiert.

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