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KEIN HELD – Das neue Buch im Badischen Landwirtschafts-Verlag

Raus aus dem Dorf, hinaus in die Welt … Valentin Moritz zieht es, wie viele seiner Generation, aus der Enge seiner Heimat in die Ferne. Der Kontakt zum Aussiedlerhof des Opas dünnt aus. Dann schreibt der 1987 geborene ‚Nestflüchtling‘ aus Niederdossenbach im Kreis Lörrach und inzwischen Wahl-Berliner auf Bitten seines Großvaters dessen Leben auf. Die Lebenswelt des Großvaters versetzt er mit den Erfahrungen der eigenen Generation. Mit Zuneigung und Respekt betrachtet er den Großvater, dessen Lebenswillen und Haltung während des Krieges und danach, seinen Humor, den positiven Elan und offenen Geist, aber auch den engen Zusammenhalt und die Wärme der bäuerlichen Großfamilie.

Man hört ihn förmlich, den Großvater Josef Mutter, unbekümmert erzählend, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Der "alte Sturkopf" mit Charme, Kampfgeist und rebellischer Ader nimmt kein Blatt vor den Mund und positioniert sich immer klar – ohne seine wohltuende, selbstverständliche Bescheidenheit aufzugeben. So transportiert dieses Buch Impulse und Erfahrungen gleich mehrerer Generationen und zeigt, welcher Wert dem Erinnern zukommen kann. Auch dem Erinnern an den Krieg und die deutsche Vergangenheit und Verantwortung, dem mit 75 Jahren Kriegsende in diesem Jahr eine besondere Bedeutung zukommt. Wie viele seiner Zeit, haben den Großvater die Erlebnisse im Krieg, seiner amerikanischen Kriegsgefangenschaft und der Nachkriegszeit im Alter stark beschäftigt.

KEIN HELD ist das erste Buch des jungen Autors, der bereits mit kurzen Erzähltexten auf sich aufmerksam machte und für seine Arbeit mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet wurde, (valentin-moritz.de).

KEIN HELD – Erinnerungen. Valentin Moritz, 224 S., Hardcover, ISBN 978-3-9818089-8-8, 18,00 Euro.
Das Buch ist im Buchhandel oder direkt beim Verlag erhältlich: Carolin Karl, Tel. 0761/27133-445, verlag@blv-freiburg.de. Pressesupport durch Buch Contact (Freiburg, Berlin).

Am 12. November, 19 Uhr findet eine Lesung im Haus der Bauern, Freiburg, statt.

Abschaltung AKW Fessenheim im Juni 2020

An ein besonderes Ereignis der Ökobewegung der 1970er Jahre erinnert der im September 2019 erschienene Roman „Kalter Nebel – Wiederstand am Kaiserstuhl“, in dem die Zivilgesellschaft erfolgreich den Bau eines Atomkraftwerks in Wyhl verhindert hat. Besondere Aktualität erhält die Thematik Ende Juni, wenn mit Fessenheim endlich eines der ältesten AKWs Frankreichs direkt an der deutschen Grenze am Rhein abgeschaltet wird. Der Roman der Freiburger Autorin Julia Heinecke vervollständigt die Trilogie aus drei Büchern, die die zeithistorisch spannenden Themen Hütekinder im Schwarzwald (Kalte Weide) und ungewollte Schwangerschaften in den 1950er Jahren (Kalte Herzen) beleuchten.

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