Gesundheit & Medizin

Schlaganfall vorbeugen

In den letzten Monaten haben viele Menschen aus Angst vor Ansteckung mit dem Coronavirus ihre Termine beim Facharzt abgesagt. Insbesondere bei Herzerkrankungen ist eine zuverlässige Behandlung aber wichtig, um eine Verschlechterung des Gesundheitszustands und gefährliche Folgeerkrankungen zu vermeiden. Wird etwa die Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern nicht erkannt und angemessen behandelt, erhöht das erheblich die Gefahr eines Schlaganfalls. Die wichtigsten Fakten dazu hat die Deutsche Seniorenliga in Broschüre und Website zusammengefasst.

Vorhofflimmern ist die häufigste aller Herzrhythmusstörungen und betrifft etwa 2 bis 4 Prozent der Gesamtbevölkerung weltweit. Das Tückische daran: Die Erkrankung ist sehr unterschiedlich ausgeprägt und wird in vielen Fällen nicht rechtzeitig erkannt. Ein Teil der Betroffenen nimmt eine nachlassende Leistungsfähigkeit wahr, ohne dabei gleich an eine Herzerkrankung zu denken. Andere spüren hin und wieder ein Herzstolpern, vergessen es kurze Zeit später aber wieder. Bei manchen Patienten kommt es hingegen zu anfallsartigem Herzrasen, Engegefühl in der Brust, starkem Schwitzen und Panik. Ob starke oder fast keine Beschwerden: Vorhofflimmern ist mit einem deutlich erhöhten Risiko für einen Schlaganfall verbunden. Aus diesem Grund ist es wichtig, erste Anzeichen ernst zu nehmen und von einem Arzt abklären zu lassen. 

Warum Herzstolpern das Hirn gefährdet
Bei Vorhofflimmern ist der geregelte Ablauf von An- und Entspannung der Muskulatur in den Herzvorhöfen gestört. Das kann dazu führen, dass das Blut in den Herzkammern nicht richtig weitergepumpt wird. Die Körperzellen erhalten unter Umständen weniger Sauerstoff; körperliche Schwäche, Atemnot und Schwindel können die Folgen sein. Im schlimmsten Fall verweilt das Blut zu lange in den Herzvorhöfen und verklumpt. Wenn ein solches Blutgerinnsel mit dem Blutstrom in ein hirnversorgendes Gefäß gelangt, kann es dieses verstopfen, die Blutzufuhr unterbrechen und so einen Schlaganfall auslösen. Um das zu verhindern, benötigen Patienten mit hohem Risiko Medikamente zur Schlaganfallprophylaxe. Ein hohes Risiko besteht dann, wenn verschiedene Faktoren zusammenkommen, zum Beispiel eine Herzmuskelschwäche, ein Alter über 65 Jahre, Bluthochdruck oder Diabetes (1). 

Die aktualisierte Broschüre „Vorhofflimmern – Schlaganfallrisiko senken“ erklärt die geschilderten Zusammenhänge und zeigt Behandlungsmöglichkeiten sowie Chancen eines vorbeugenden Lebensstils auf. Die Broschüre kann in gedruckter Form kostenfrei angefordert oder auf der Website als PDF heruntergeladen werden. Sie wurde mit Unterstützung der Pfizer Pharma GmbH realisiert. Bestelladresse: Deutsche Seniorenliga (DSL) e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dsl-vorhofflimmern.de

Quelle:
(1) Die europäische Leitlinie „Management des Vorhofflimmerns“ ist gerade aktualisiert worden. Sie dient Ärzten verschiedener Fachrichtungen als Grundlage für eine bestmögliche Versorgung betroffener Patienten: Hindricks et al., European Heart Journal (2020) 00, 1-125

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