Bauen & Wohnen

Sight Running NRW: Architektur in Hagen laufend entdecken

„Laufend Stadt erleben!“ – Unter diesem Motto können Läuferinnen und Läufer jetzt auch in Hagen die Architektur der Stadt und die örtliche Baukultur auf neue Weise erleben. Die App „Sight Running NRW“ bietet die Möglichkeit, über einen GPS-gesteuerten Audioguide auf attraktiven Laufrouten mehr über architektonische Highlights und stadthistorische Hintergründe zu erfahren. Das Projekt wurde unter der Trägerschaft der Architektenkammer NRW mit Unterstützung des Landessportbundes NRW und verschiedener Partner aus dem Baukultur- und Tourismussektor entwickelt. Mit der Hagener Route sind nun insgesamt 25 Routen in ganz Nordrhein-Westfalen auf der Plattform „Sight Running NRW“ abrufbar.

„Wir wollen einen neuen Weg eröffnen, Architektur in unseren Städten und Gemeinden zu erleben“, erklärt der Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Ernst Uhing. „Mit Sight Running NRW werden baukulturelle Informationen hörbar und während der sportlichen Betätigung vor Ort erlebbar.“ Die neue App stellt auch für Tagungsgäste oder Kurzurlauber in Nordrhein-Westfalen eine neue Möglichkeit dar, eine Stadt oder Ortschaft sportlich und auf ungewöhnliche Art und Weise zu erkunden. „Weil es zu unseren wichtigsten Zielen gehört, möglichst viele Menschen in Bewegung zu bringen, freuen wir uns über die weiterentwickelte App mit ihrer attraktiven Streckenauswahl“, sagt Dr. Eva Selic, LSB-Vizepräsidentin Breitensport. „Denn auf diese moderne Weise lassen sich sportliche Betätigung und kulturelle Erlebnisse bestens kombinieren – ob innerstädtisch oder eher im Grünen, ob individuell oder in Laufgruppen.“

Die neue Sight-Running-Route Hagen führt die Sportlerinnen und Sportler auf einer Strecke von 13 Kilometern von der Hagener Innenstadt durch die Stadtteile Emst, Eppenhausen und Eilpe. Auf den Spuren des Hagener Kunstmäzens Karl Ernst Osthaus, der das Gesicht der Stadt entscheidend geprägt hat, führt der Weg an bemerkenswerten Gebäuden vom Beginn des 20. Jahrhunderts vorbei. Dabei wird deutlich, wie eng die in Hagen entstandenen künstlerischen Impulse mit dem Bauhaus in Verbindung stehen. Das architektonische Highlight der Route ist der 1906-08 errichtete „Hohenhof“ des berühmten belgischen Architekten und Designers Henry van de Velde, der als Wohnsitz von Karl Ernst Osthaus diente. Aber auch eine Kirche des Kölner Kirchenbaumeisters Dominikus Böhm aus der Nachkriegszeit sowie eine barocke Arbeitersiedlung bereichern die Strecke.

„Sight Running NRW“ bietet flächendeckend Routenvorschläge in Nordrhein-Westfalen an, die Werke der Architektur und der Ingenieurbaukunst, stadttypische Gebäudeensembles, Grünzonen und urbane Räume auf einer attraktiven Streckenführung miteinander verbinden. Abrufbar sind die Strecken sowohl über die Website www.sight-running-nrw.de als auch über eine kostenlose App. Der Nutzer bekommt während des Laufs über den Audioguide der App automatisch ortsbezogene Informationen über einzelne Bauwerke und baukulturelle Highlights ausgespielt. Im Schnitt wird auf jedem Kilometer ein Objekt per GPS-Erkennung vorgestellt, sobald sich die Sportlerin bzw. der Sportler dem Bauwerk nähert. Präzise, redaktionell angelegte Navigationsansagen auf der Strecke helfen dabei, sicher den Weg zu finden. Entsprechend kann die App auch von Fußgängern, Nordic Walkern, Radfahrern, Inlineskatern und anderen Gruppen genutzt werden. Auf diese Weise fördert „Sight Running NRW“ nicht nur sportliche Bewegung, sondern auch den Städte- und Tagungstourismus und insgesamt die Baukultur in Nordrhein-Westfalen.

Die Routen haben jeweils eine Streckenlänge von sechs bis zwölf Kilometern und umfassen folgende Städte in NRW: Aachen, Arnsberg, Bielefeld, Blankenheim, Bochum, Bonn, Detmold, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Gummersbach, Hagen, Herford, Köln, Krefeld, Minden, Mönchengladbach, Mülheim/Ruhr, Münster, Oberhausen, Siegen, Steinfurt und Wuppertal. Ziel der Macher von „Sight Running NRW“ ist es, mindestens eine Route für jede Großstadt und jeden Kreis in Nordrhein-Westfalen anbieten zu können. Es wird kontinuierlich an weiteren Routen gearbeitet.

Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen entwickelte das ehrgeizige Vorhaben als Projektträger im Verbund mit interdisziplinär zusammengesetzten Partnern und unter Einsatz von Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Zeitraum Juni 2016 bis Mai 2019. Die Architektenkammer richtete die Geschäftsstelle und ein Redaktionsteam ein, das gemeinsam mit den Projektpartnern das Konzept ausformulierte und die Routen entwickelte. Folgende Kooperationspartner unterstützten das Projekt finanziell bzw. ideell: Stiftung Deutscher Architekten, Landessportbund NRW, Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein- Westfalen, Historische Stadt- und Ortskerne in NRW, Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen, Netzwerk Innenstadt NRW, Baukultur Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, Tourismus NRW, Stadt Arnsberg sowie Düsseldorf Tourismus.

Die App „Sight Running NRW“ steht zum kostenlosen Download im App Store (iOS) und auf Google Play (Android) bereit. Die Webadresse lautet: www.sight-running-nrw.de

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