Kunst & Kultur

Mit Kunst gegen die Einsamkeit: „August“, das neue Magazin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Welches Schicksal nahm die heilige Corona? Warum hingen in Dresden zur Jahreswende so viele „Vermisst“-Plakate? Und warum lachen chinesische Eremiten? Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) haben aus dem Lockdown heraus ein neues Magazin entwickelt. Benannt nach Friedrich August I. von Sachsen – besser bekannt als August der Starke – versammelt „August“ Beiträge von Kulturschaffenden über Fluch und Segen des Alleinseins und wie die Einsamkeit sich in den Kunstwerken der SKD spiegelt. So haben sich der „Tatort“-Kommissar Axel Milberg, die Dichterin Nora Gomringer, der Schriftsteller Florian Illies oder die Künstlerin Raphaela Vogel Ausstellungen und Kunstwerke aus allen Häusern der SKD ausgesucht, um aus dem Lockdown heraus ihre jeweils ganz persönliche Perspektive darauf zu werfen. Das Magazin, das vom Team Medien und Kommunikation der SKD erstellt wurde, legt zudem einen besonderen Fokus auf die Aktivitäten der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen.

Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden: „August ist kein gewöhnliches Museumsmagazin. Dies sind auch keine gewöhnlichen Zeiten. Wen befällt nicht das Gefühl einer wachsenden Isolation und Einsamkeit? Es wird großer Anstrengungen bedürfen, um das hinter sich zu lassen. Weil wir glauben, dass die Kunst hier eine wichtige Rolle spielen kann, haben wir in den SKD das Ausstellungsjahr 2021 unter das Motto ‚Einsamkeit und Empathie‘ gestellt, mit den großen Ausstellungen zu Johannes Vermeer und der Romantik in Russland und Deutschland.“

Holger Liebs, Pressesprecher der SKD und Chefredakteur von „August“: „Der sinnliche Entzug des vergangenen Jahres dürfte an niemandem spurlos vorübergegangen sein. Wir sehnen uns wieder nach dem physischen Erleben, aber wollen auch unsere Erfahrungen der Isolation verarbeiten. Sobald die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden wieder ganz geöffnet sind, können sie Zuflucht, Trost, aber auch Gedankenräume anbieten. Um die Vorfreude zu steigern, haben wir Kulturschaffende gebeten, ihre Sicht auf unsere Sammlungen mit uns zu teilen. Und zwar in einem Magazin, das für jede*n kostenlos erhältlich ist.“

„August“ erscheint in deutscher und englischer Sprache, ist verkaufsfrei und wird international versandt. Das Magazin wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. In und um Dresden liegt „August“ an vielen Orten zum Mitnehmen aus. Bestellungen unter www.skd.museum.

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