Energie- / Umwelttechnik

Erster Abschnitt der Blocklanddeponie eröffnet

Seit 1969 ist die Blocklanddeponie in Bremen in Betrieb. Das Gelände umfasst insgesamt eine Fläche von rund 40 Hektar. Die Bremer Stadtreinigung (DBS) stellt jetzt einen stillgelegten Teil der Deponie für die Öffentlichkeit zur Verfügung.

Gemeinsam mit Senatorin und Bürgermeisterin Dr. Maike Schaefer wurde am Freitag den 16. Juli der neue Panorama-Wanderweg zur Aussichtsplattform auf Bremens höchstem Berg eröffnet. Der barrierefreie Weg und die Plattform stehen ab heute auch allen Bremer*innen zum Wandern und Entdecken zur Verfügung. Am Gipfel des Berges wurde ein Aussichtspunkt gestaltet, der in seiner Optik an Stonehenge erinnert und aus alten Hafenspundbohlen gestaltet wurde – so wird der Aspekt der Wiederverwendung auch in der Installation sichtbar. Die Fläche des freigegebenen Deponieabschnitts beträgt rund 6 Hektar.

„Mit der Eröffnung des ersten Bauabschnitts der Blocklanddeponie geben wir den Bremer Bürger*innen Stück für Stück den Berg zurück. Das Gelände kann für alle Generationen ein neues Ausflugsziel werden und bietet auf der neuen Aussichtsplattform einen beeindruckenden Blick über unsere Stadt“, so Dr. Christian Vater, Abteilungsleitung Deponie und Recycling-Stationen bei DBS.

Baumaßnahmen zum Umweltschutz
Auf der Blocklanddeponie werden jährlich rund 230.000 Tonnen Abfälle verwertet – darunter auch mineralische Abfälle wie Asbest und Strahlmittel. Zum Schutz der Umwelt wurde die Oberfläche des stillgelegten Teils deshalb abgedichtet, damit kein Regen mehr eindringen kann. Dazu wurde eine Dichtung aus einer 2,5 Millimeter starken Kunststoffdichtungsbahn sowie eine Drainage aus Kies aufgebracht. Den Abschluss bildet eine einen Meter starke Abdeckung aus Rekultivierungsboden. Die damit entstandenen Flächen können jetzt wieder von Mensch und Natur genutzt werden.

Weiterhin in Benutzung sind auf der Blocklanddeponie ein Abschnitt der Klasse I für gering belastete mineralische Abfälle und ein Deponieabschnitt der Klasse III für etwas höher belastete mineralische Abfälle. Nach derzeitiger Prognose wird das Restfüllvolumen der Blocklanddeponie im Jahr 2030 erschöpft sein.

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