Bauen & Wohnen

OKAL ist seit 60 Jahren Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau

Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) feiert 2021 sein 60-jähriges Bestehen. Ein Mitglied der ersten Stunde und Pionier des Fertighausbaus ist der Hersteller OKAL aus Simmern. BDF-Präsident Hans Volker Noller gratulierte dem Traditionsunternehmen jetzt bei einer Feierstunde im Rahmen der Jahrestagung des Verbandes und überreichte OKAL-Geschäftsführer Stephan Klee eine Jubiläumsurkunde. „Als Mitglied des größten Konzerns am deutschen Fertighausmarkt, der DFH GRUPPE, trägt die bekannte Fertighausmarke OKAL heute maßgeblich zum stetig steigenden Marktanteil unserer Branche bei“, so Noller.

OKAL ist ein Aushängeschild für Fertighäuser und bereits seit zwanzig Jahren ein wichtiges Flaggschiff der DFH GRUPPE. Während die DFH-Marken allkauf und massa auf Ausbauhäuser spezialisiert sind, ist OKAL der Premiumhersteller für einzugsfertige Lösungen innerhalb des größten deutschen Fertighausanbieters aus Simmern.

Insgesamt beschäftigt die DFH GRUPPE rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jährlich mehr als 3.100 Ein- und Zweifamilienhäuser bauen und vermarkten. Auf die individuelle Hausplanung folgen die industrielle Vorfertigung und schließlich der Aufbau des Hauses, bei dem alle Gewerke und Handgriffe aufeinander abgestimmt sind. Nach durchschnittlich zwei bis drei Tagen steht die abschließbare und wetterfeste Grundkonstruktion. Nur wenige Monate später ist ein OKAL-Haus einzugsfertig und von der Baufamilie ab dem ersten Tag komfortabel bewohnbar. Wichtiger Bestandteil der erfolgreichen DFH-Vertriebsstrategie ist ein deutschlandweites Musterhausnetz. OKAL allein verfügt über 25 voll ausgestattete Musterhäuser, in denen Bauinteressierte Ideen für ihren Hausbau sammeln und direkt mit den OKAL-Beratern in ihre individuelle Hausplanung einsteigen können. Zu den erfolgreichsten Vertriebsstandorten zählen die Musterhäuser in den FertighausWelten in Köln, Wuppertal, Hannover, Günzburg und Nürnberg.

Die FertighausWelten werden vom Bundesverband Deutscher Fertigbau betrieben – alle dort ausgestellten Häuser erfüllen die Standards der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF). Grundsätzlich müssen alle Häuser von BDF-Mitgliedsunternehmen die strengen QDF-Anforderungen erfüllen. Damit legt der Verband das branchenweit hohe Qualitätsniveau von Fertighäusern fest und gibt Bauherren das QDF-Siegel als Entscheidungshilfe und Sicherheit für ihren Hausbau an die Hand. Außerdem ist der nunmehr 60-jährige Bundesverband mit Sitz in Bad Honnef bei Bonn und mit einem Hauptstadtbüro in Berlin Interessenvertretung seiner Mitglieder sowie Bindeglied zwischen Unternehmen, Kunden, Bauinteressierten und öffentlichen Institutionen.

BDF-Präsident Noller hob bei der Urkundenübergabe an OKAL auch Firmengründer Otto Kreibaum hervor: „Otto Kreibaum aus Lauenstein war nicht nur Gründer und Namensgeber von OKAL, sondern auch treibende Kraft bei der Entwicklung des Fertighauses insgesamt.“ Nach Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelte und patentierte er die Röhrenspanplatte und später das Strangpressverfahren. Beides wurde zu bedeutenden Eckpfeilern des Möbel- und Fertighausbaus und leistete einen großen Beitrag zum Wiederaufbau der Bundesrepublik. Auf 350 verkaufte OKAL-Fertighäuser im Jahr 1960 folgte der Betritt in den Bundesverband und damit ein verstärktes Engagement des Unternehmens im Sinne der gesamten deutschen Fertighausbranche. Otto Kreibaum Junior baute 1973 sogar 5.423 Häuser und erwirtschaftete einen Jahresumsatz in Höhe von 500 Millionen Mark. Inzwischen hat OKAL bereits rund 90.000 Häuser errichtet. BDF/FT

Weitere Informationen unter www.fertigbau.de und www.fertighauswelt.de.

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