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Cannes: Gäste aus Deutschland und Kanada beim Business Lunch von FFF und Canadian Media Producers Association

Um die Vernetzung von deutschen Produzentinnen und Produzenten mit internationalen Partnerinnen und Partnern zu unterstützen, lädt der FFF Bayern regelmäßig seit 2013 beim Festival de Cannes zu einem binationalen Business Lunch ein – seit diesem Jahr erstmals mit der Canadian Media Producers Association (CMPA) als Co-Gastgeberin. Von allen Ländern, mit denen die kanadische Filmindustrie koproduziert, steht Deutschland an dritter Stelle im Ranking.

Im Rahmen des 75. Festival de Cannes (17. – 28. Mai 2022) kamen gestern 50 Gäste aus Deutschland und Kanada zusammen, die von FFF Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein, CMPA-CEO Reynolds Mastin sowie Claudia Seeber, Trade Commissioner bei der Kanadischen Botschaft in Berlin begrüßt wurden.

Reynolds Mastin wies in seiner Ansprache auf die Bedeutung der deutschen Filmbranche als Koproduktionspartner für die kanadische Filmindustrie hin. Rund 60 Länder haben Koproduktionsverträge mit Kanada geschlossen, die sogenannten International treaties and memorandums of understanding. Telefilm Canada verwaltet das Programm und die Empfehlung von Projekten im Auftrag der Regierung Kanadas. Von allen eingereichten Projekten bildeten im vergangenen Jahrzehnt kanadisch-deutsche Koproduktionen die drittgrößte Gruppe – nach französisch-kanadischen und britisch-kanadischen.

Themen der Gespräche waren aktuelle Projekte der Teilnehmenden, die momentanen Bedingungen von internationalen Koproduktionen sowie die Frage, wie die Fördermöglichkeiten beider Länder kombiniert werden können. In dem Zusammenhang verwies Dorothee Erpenstein in ihrer Begrüßung auf das FFF Förderprogramm "Internationale Filme und Serien" und auf die Wichtigkeit von Know how Transfer und auch internationaler kreativer Zusammenarbeit. Claudia Seeber erinnerte an die lange und gute Zusammenarbeit, die beide Länder seit vielen Jahren pflegen.

Zu den Gästen zählten einige Filmschaffende, deren Projekte aktuell im Wettbewerb von "Un certain regard" laufen: Produzent Jonas Dornbach von Komplizen Film und Verleiher Fabien Arséguel von Alamode, die mit der FFF-geförderten Koproduktion Corsage vertreten sind. Produzentin Nicole Gerhards von Nico Film, deren Plus que jamais im Festival läuft und Produzent Fabian Gasmia von Detailfilm/ Seven Elephants, dessen Harka zu sehen ist. Außerdem zu Gast war Dorothee Beinemeier, die mit Red Balloon Film Bruno Dumonts FFF-geförderte Satire France mit Léa Seydoux produzierte, die letztes Jahr im Rennen um die Goldene Palme lief. Aus Kanada waren u.a. Jason Arsenault (63 Lights Entertainment), Emily Alden (Brightlight Pictures), Damon D’Oliveira (Conquering Lion Pictures), Natasha Vassell, Juliette Hagopian (julijette inc.), Christine Haebler (Screen Siren Pictures) und Loretta Casella (Diva Film Productions) und Paul Scherzer (Six Islands Productions). Auch Veronica Ferres, die zuletzt mit ihrer Münchner Produktionsfirma Construction Film mit internationalen Partnern das Netflix-Drama The Unforgivable realisiert hat, nahm am Business Lunch teil, ebenso wie Julia von Heinz, die gerade an der Literaturverfilmung Iron Box mit internationalen Partnern arbeitet.

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