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Schaeffler und ZF präsentieren Erfolge der Zusammenarbeit in Zustandsüberwachung von Bahnlagern

  • Ergebnisse aus der 2018 gestarteten Kooperation zwischen Schaeffler und ZF werden auf der InnoTrans gezeigt
  • Digitale Lösungen und Überwachung von mechanischen Antriebssträngen sorgen für mehr Effizienz im Schienensektor
  • Offenes Plattformkonzept ermöglicht weitere Partnerschaften zur kontinuierlichen Zustandsüberwachung und Datenanalyse

Die Digitalisierung ist einer der größten Hebel für die technologische und wirtschaftliche Weiterentwicklung des Schienenverkehrs. Die Erfassung von Produktions-, Betriebs- und Wartungsdaten schafft die Grundlage sowohl für die Verlängerung von Wartungsintervallen als auch für mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit. Bereits auf der InnoTrans 2018 verkündeten Schaeffler und ZF, zwei der weltweit führenden Automobil- und Industriezulieferer, ihre Zusammenarbeit für die Zustandsüberwachung von Radsatzlagern. Die ersten Erfolge aus dieser Zusammenarbeit werden auf der diesjährigen InnoTrans, welche vom 20. bis 23. September in Berlin 2022 stattfindet, vorgestellt.

Vereinte Expertise beschleunigt Digitalisierung im Schienenverkehr
Bereits 2018 verkündeten Schaeffler und ZF ihre Kooperation zur Verbesserung der Zustandsüberwachung von Radsatzlagern. Das gemeinschaftlich entwickelte System wird seitdem bei mehreren Betreibern in Feldversuchen getestet und kontinuierlich weiterentwickelt. Schaeffler ist für die Programmierung der Analyse-Software für die Wälzlager zuständig, die zur Auswertung der erhobenen Daten notwendig ist. ZF stellt die connect@rail Plattform mit den Heavy Duty TAG Sensoren und VCU Pro Onboard Unit-Gateways sowie Cloud- und Dashboard-Anbindung. Mittlerweile durchlaufen monatlich mehrere tausend Datensätze die Auswertung – und das komplett automatisch. In Zukunft wollen ZF und Schaeffler neben Radsatzlagern auch Getriebelager mit ins Monitoring aufnehmen.

„Mit gebündeltem technischen Know-how und dem gemeinsamen Verständnis für das gesamte System Bahn, gelingt es uns in dieser außergewöhnlichen Kooperation, das volle Potenzial digitaler Zustandsüberwachung auszuschöpfen“, kommentiert Dr. Michael Holzapfel, Senior Vice President der Business Unit Rail bei Schaeffler und ergänzt: „Durch die stetige Entwicklung unserer Systeme in beidseitigem Austausch können wir den Schienenverkehr im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit nachhaltig verbessern. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit!“

„Die gemeinsame Zusammenarbeit mit Schaeffler zeigt, dass starke Partnerschaften ein Grundpfeiler sind, um den Schienensektor mithilfe digitaler Lösungen sicherer und effizienter zu machen. In Schaeffler haben wir einen solchen starken Partner gefunden – und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, kommentiert Markus Gross, Leiter der Produktlinie Bahn-Antriebssysteme bei ZF.

Wartungsintervalle erweitern, Stillstandszeiten reduzieren
Durch die Kombination der Expertisen aus beiden Unternehmen wird eine Schiene 4.0-Lösung mit deutlichem Mehrwert möglich: Der mechanische Antrieb als eigenständig zu wartende Einheit kann mit nur einem Condition Monitoring System differenziert bis in die Subsysteme und Komponenten digital überwacht werden. Ziel ist es, mit Hilfe der Analyse von Betriebsdaten Instandhaltungsmaßnahmen zustandsbasiert durchführen zu können und so die Wartungsintervalle zu verlängern und Stillstandszeiten zu reduzieren.

Offenes Plattformkonzept für weitere Partner
Beide Kooperationspartner haben schon früh begonnen, sich die Zukunftschancen von Industrie 4.0 zu erschließen. ZF bietet mit Sensorik ausgerüstete Bahn-Antriebssysteme inklusive Zustandsanalyse. Schaeffler erweitert das System um die Datenanalyse für Radsatzlager.
Mit dieser Kooperation ist das Potenzial für die Schaeffler-Lösungen längst nicht ausgeschöpft: Das connect@rail Condition Monitoring System von ZF ist als offenes Plattformkonzept angelegt, das mit weiteren Partnern auch auf die Überwachung anderer Komponenten bis hin zu kompletten Drehgestellen ausgedehnt werden kann. Bahnbetreiber müssen dann nicht kostenintensive, neue Systeme nachrüsten, sondern können bereits Vorhandene um die Zustandsdiagnose von Wälzlagern erweitern. Damit ermöglichen Schaeffler und ZF es dem Betreiber, nicht für jede Komponente ein eigenes Condition Monitoring System installieren zu müssen und schaffen einen starken, mit wenig Aufwand verbundenen, wirtschaftlichen Mehrwert. 

Mehr zu Schaeffler auf der InnoTrans 2022 finden Sie hier: LINK

Über die Schaeffler AG

Seit über 75 Jahren treibt die Schaeffler Gruppe als ein weltweit führender Automobil- und Industriezulieferer zukunftsweisende Erfindungen und Entwicklungen in den Bereichen Bewegung und Mobilität voran. Mit innovativen Technologien, Produkten und Services in den Feldern Elektromobilität, CO₂-effiziente Antriebe, Industrie 4.0, Digitalisierung und erneuerbare Energien ist das Unternehmen ein verlässlicher Partner, um Bewegung und Mobilität effizienter, intelligenter und nachhaltiger zu machen. Das Technologieunternehmen produziert Präzisionskomponenten und Systeme für Antriebsstrang und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen. Im Jahr 2021 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz von rund 13,9 Milliarden Euro. Mit zirka 83.000 Mitarbeitenden ist die Schaeffler Gruppe eines der weltweit größten Familienunternehmen. Mit mehr als 1.800 Patentanmeldungen belegte Schaeffler im Jahr 2021 laut DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) Platz drei im Ranking der innovationsstärksten Unternehmen Deutschlands.

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