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Geladene Kunststoffe – Elektrostatische Aufladung ist bei Kunststoffen ein sicherheitsrelevantes Thema

Jeder kennt elektrostatische Aufladung aus dem Alltag. Der Luftballon wird durch Reibung an den Haaren aufgeladen, bleibt an der Decke hängen, kann Papierschnipsel anziehen und lässt Kinderaugen staunen. Warum dieser Effekt auch in der Kunststoffverarbeitung eine wichtige Rolle spielt und sogar Gefahrenquelle sein kann, wird in einem Kurs beim SKZ anschaulich erklärt.

Der geladene Luftballon ist ein einfaches Beispiel für Elektrostatik und lässt sich auch leicht zu Hause nachmachen. Die Gefahren der elektrostatischen Aufladung sind aus dem Alltag aber nur in Form kleinerer elektrischer Schläge, z.B. beim Verlassen des Autos, bekannt. Hier sorgt die Reibung von Kleidung und Autositz für die Ladung, die sich spontan an Metall entlädt.

Im Industriealltag birgt diese spontane Entladung allerdings auch bedeutende Risiken, wie beispielsweise Zündfunken. Der SKZ-Kurs „Elektrostatische Aufladung bei Kunststoffen“ vermittelt Interessierten die Hintergründe der Elektrostatik, veranschaulicht die oft komplexen Zusammenhänge und erläutert Gefahren, Messverfahren und Erdungssysteme anhand von Praxisbeispielen. Besonderes Highlight der Schulung sind die vielen Experimente, die einerseits die Effekte und Zusammenhänge verdeutlichen, aber andererseits auch durch tolle Effekte einen gewissen Unterhaltungswert bieten. Teilnehmer/-innen lernen verschiedene Entladungsformen, wie z.B. Büschel-, Gleitbüschel- oder Funkenentladungen, kennen. Nach dem Kurs kennen sich die Teilnehmer/-innen in den wichtigsten Erdungsverfahren aus und sind sich der typischen Messprobleme bewusst. Weitere Informationen zum Kurs sind unter https://www.skz.de/bildung/kurs/elektrostatische-aufladung-bei-kunststoffen zu finden.

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