Energie- / Umwelttechnik

DMK-Jahrestagung 2022: fachlicher und persönlicher Austausch in Präsenz

Auf der 66. Jahrestagung des Deutschen Maiskomitees e. V. (DMK) am 21. und 22. November 2022 trafen sich Maisexpertinnen und -experten aus Wissenschaft, Praxis und Beratung in Berlin. Während der Mitgliederversammlung wurden erfolgreich wichtige organisatorische Belange des Vereins besprochen und entschieden. Durch eine Reihe von Fachvorträgen im Rahmen zweier öffentlicher Ausschusssitzungen wurde der Maisanbau auf einer fachlichen Ebene intensiv diskutiert. Der Blick war dabei auf vordergründig auf bedeutende ökonomische und züchterische Fragestellungen gerichtet.

Der DMK-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Enno Bahrs betonte in seiner eröffnenden Begrüßungsansprache seine Freude, dass die Jahrestagung in Präsenzform stattfinden konnte: „Die DMK-Jahrestagung lebt von der direkten Kommunikation und dem Austausch unter den Mitgliedern und Teilnehmern. Daher ist es umso schöner, die Tagung nach zwei virtuell ausgerichteten Veranstaltungen nun wieder in Präsenz durchführen zu können.“

In den anschließenden Ausschusssitzungen der DMK-Veranstaltung gelang es den Referierenden mit Ihren Fachbeiträgen Diskussionen und Gespräche anzuregen, die nicht selten noch über die Dauer der Veranstaltung hinaus fortgesetzt wurden. So sprach während der Tagung des Ausschusses Ökonomie und Markt Prof. Dr. Stephan von Cramon-Taubadel von der Universität Göttingen über die weitreichenden Folgen des Angriffs auf die Ukraine für die landwirtschaftliche Erzeugung und die Agrarmärkte. Jens Fildebrandt vom Deutschen Wetterdienst hat die gravierenden Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft eindringlich dargestellt. Abschließend folgte das Referat von Ruth Beverborg von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, das einen strukturierten Überblick über die derzeitigen Ausprägungen der neuen GAP ab 2023 bot.
Während der Sitzung des Ausschusses „Züchtung, Sorten- und Saatgutwesen“ berichtete Prof. Dr. Martin Bohn von der University of Illinois in seinem Vortrag von Fortschritten bei der Phänotypisierung der Maiswurzelarchitektur. Dr. Manfred Mayer von der Technischen Universität München verdeutlichte die Bedeutung der Diversität von Landrassen für die Maiszüchtung. Die beiden abschließenden Beiträge befassten sich mit der Risikobewertung für gebeiztes Saatgut (Dr. Silvia Pieper, Umweltbundesamt, Dessau) und der professionellen und umweltschonenden Saatgutbehandlung (Peter Jürgens, SeedGuard GmbH, Bonn).

Der festliche Gesellschaftsabend am ersten Konferenztag der DMK-Jahrestagung wurde eingeleitet mit der Verabschiedung des langjährigen DMK-Geschäftsführers Dr. Helmut Meßner in den Ruhestand. Der DMK-Vorstandsvorsitzender Bahrs würdigte seinen wichtigen Beitrag als Stimme des Vereins: „Durch die fast 35-jährige Unterstützung von Herrn Dr. Meßner als Geschäftsführer konnte das DMK stetig wachsen und wahrnehmbar in der Agrarlandschaft positioniert werden.“ Auch die ehemaligen Vorstandsmitglieder und langjährigen Weggefährten Meßners Prof. Dr. Friedhelm Taube und Dr. Karl von Oy drückten ihre Anerkennung im Rahmen der Verabschiedung mit einigen persönlichen Worten aus.

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