Finanzen / Bilanzen

Gewerkschaftssenioren fordern von Ampel-Vertretern Nachbesserungen bei der Grundrente

Beim heutigen Treffen der sächsischen DGB-Seniorinnen und Senioren mit den sächsischen Bundestagsabgeordneten der Ampelregierung Franziska Mascheck (SPD), Kassem Taher Saleh (Grüne) und Nico Tippelt (FDP) haben die Senioren klare Nachbesserungen bei der Grundrente gefordert.

„Auch wenn noch keine konkreten Zahlen vorliegen, ist aus unserem Umfeld klar, dass viel zu wenige Rentnerinnen und Rentner von der Grundrente profitieren und die angestrebten 1,5 Millionen Berechtigte sicherlich verfehlt wird. Wenn Menschen überhaupt von der Grundrente profitieren, sind die Zahlbeträge viel zu niedrig“, stellt der Vorsitzende der DGB-Senioren, Werner Schuh, klar.

Die anwesende stellvertretende sächsische DGB-Vorsitzende Daniela Kolbe fordert deshalb: „Die Idee war, dass Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet haben, im Alter deutlich mehr haben müssen als in der Grundsicherung im Alter. Das ist insbesondere in Sachsen wichtig, wo im Alter die gesetzliche Rente meist die einzige Einnahmequelle ist. Die Grundrente erfüllt diese Ansprüche leider überhaupt nicht. Deshalb ist offenkundig, dass die Bundesregierung hier dringend nachbessern muss.“

Bei dem Gespräch drehte es sich insbesondere um die finanzielle Ausstattung von Rentnerinnen und Rentnern, die ebenfalls von Preissteigerungen bei Lebensmitteln, Energie und Miete betroffen sind. „Wir freuen uns, dass endlich im 3. Entlastungspaket auch die Rentnerinnen und Rentner berücksichtigt worden sind. Aber das war ein harter Kampf. Wir wünschen uns, dass zukünftig auch die Seniorinnen und Senioren von Anfang an im Blick sind“, so Werner Schuh.

Weitere Themen in dem offenen Gespräch waren Fragen des demografischen Wandels und des Fachkräftebedarfs, Fragen der Bildungsgerechtigkeit, Mobilität, Energiewende und der Krieg in der Ukraine.

„Wir danken den Abgeordneten für den angenehmen Austausch auf Augenhöhe. Gerade in Zeiten großer Krisen ist es wichtig miteinander im Gespräch zu bleiben“, so Werner Schuh abschließend.

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