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DAkkS: Föhrenbacher wirbt für wettbewerbstaugliche Akkreditierung und konstruktive Zusammenarbeit

Der frisch gewählte Präsident des Deutschen Verbandes Unabhängiger Prüflaboratorien (VUP), Raimund Föhrenbacher, hat kurz nach seinem Amtsantritt ein Gespräch mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden und Geschäftsführer der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) geführt. Am virtuellen Austausch mit Bernd Kowalski und Dr. Stephan Finke nahm auch VUP-Geschäftsführer Anton Blöth teil. Themen waren insbesondere die Optimierung sowie Digitalisierung von DAkkS-Prozessen sowie Möglichkeiten der Verbesserung von Informationsangeboten für die Labor- und Prüfunternehmen.

VUP-Präsident Föhrenbacher stellte zunächst das bei der Mitgliederversammlung 2023 neu gewählte VUP-Präsidium vor und verdeutlichte daran die breite inhaltliche wie strukturelle Aufstellung des VUP, der sich als Interessenvertreter und Plattform aller Segmente der privaten Prüf- und Laborbranche sieht. Die mittelständische Branche sei, wie andere Wirtschaftszweige auch, gefordert durch die grüne, digitale sowie demografische Transformation. Zum Teil überbordende und sich dynamisch verändernde rechtliche und regulative Rahmenbedingungen stellten die Unternehmen zudem vor große Herausforderungen. In diesem Sinne müsse sich auch die für die Laborunternehmen elementare Qualitätssicherungs- und Akkreditierungspolitik ständig überprüfen und ihre "Praxis- und Wettbewerbstauglichkeit" beweisen, so Föhrenbacher.

Hinsichtlich der Verfahren und Prozesse der DAkkS sowie der laufenden Reorganisation der Akkreditierungsstelle unterstrichen beide Seiten die Zielsetzung und Notwendigkeit, schneller, einfacher, digitaler und nachvollziehbarer zu werden. Als einen begrüßenswerten Schritt würdigten dabei die VUP-Vertreter die Prozessanpassungen im Akkreditierungsverfahren, wie sie die DAkkS jüngst mit konkreten Optimierungsschritten bereits öffentlich mitgeteilt hat. Beide Seiten waren sich einig, dass auch die Konformitätsbewertungsstellen ihren Beitrag dazu leisten können und müssten, Abläufe zu verbessern und vor allem auch "Liegezeiten" von Verfahren zu verringern. Hier sollten aus Sicht des VUP sachdienliche Hinweise und Hilfestellungen für die Labore zur Verfügung stehen.

Ob und inwieweit es gelingt, durch digitale Werkzeuge Verbesserungen im Zusammenwirken zwischen Akkreditierungsstelle und ihren Kunden zu erreichen, nahm ebenso breiten Raum im Rahmen des rund zweistündigen Gesprächs ein. VUP-Geschäftsführer Blöth führte hier das Dauerthema des Unterlagen- und Informationsaustausches an, das nach wie vor einer Optimierung bedürfe, um den Aufwand auf beiden Seiten in Grenzen zu halten. Angesprochen wurden hier auch Fragen grundsätzlicher Art zur BMWK-Initiative "QI Digital" ebenso wie konkrete laufende DAkkS-Projekte, wie die digitale Akkreditierungsbestätigung (eAttestation) und das im Aufbau befindliche "DAkkS-Kundenportal" (DAkkS-PORT). Beide Werkzeuge sollen bei der Akkreditierungskonferenz im September 2023 der Fachöffentlichkeit vorgestellt werden.

Das Gespräch endete mit dem Wunsch vonseiten der VUP-Vertreter, verstärkt Formate zwischen VUP und DAkkS zu finden, um die Labore frühzeitiger und zielgerichteter auf Änderungen bei Anforderungen und Verfahren vorzubereiten. Vorstellbar wären hier aus Sicht des VUP abgestimmte FAQ`s genauso wie gemeinsame Veranstaltungen im Rahmen der DAkkS-Akademie.

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