Fahrzeugbau / Automotive

Disruption: Deutsche Autoindustrie am Scheideweg

Die rückläufigen Zahlen der deutschen Autoindustrie, die in den Medien kürzlich veröffentlicht wurden, sind ein Alarmsignal. Der Absatz an Neuwagen schwächelt und der einstige Technologievorsprung schwindet. Dagegen holt der Wettbewerb aus China gerade im Bereich der E-Autos stark auf. Doch noch ist es möglich, verlorenes Terrain wieder zurückzuerobern. Aber dafür ist ein Umdenken erforderlich.

Laut dem Handelsblatt haben allein Volkswagen, Audi, BMW und Mercedes in Europa von Januar bis Mai 2023 rund eine halbe Million weniger Pkw produziert als im gleichen Zeitraum 2019. Dem Informationsdienst „Marklines“ zufolge, auf das die Zeitung sich beruft, entspricht das einem Rückgang von knapp 20%.

Die Gründe dafür sind vielschichtig. Zum einen haben die Hersteller die Gunst der Stunde genutzt: Als in den Corona-Krisenjahren verursacht durch den Mangel an Halbleiterprodukten und unterbrochene Zulieferketten die Nachfrage die Produktion überstieg, wurden die Preise zum Teil drastisch erhöht. Nun sorgen diese erhöhten Endpreise für eine verhaltene Nachfrage, die u.a. auf allgemein steigende Preise und sinkende Reallöhne zurückzuführen ist. Hinzu kommt ab September das Auslaufen der Elektroauto-Förderprämie für gewerbliche Käufer. Des Weiteren haben die deutschen Autobauer ihren einstigen Vorsprung bei Autos mit Verbrennungsmotor nicht auf ihre E-Auto-Modelle übertragen können. Hier haben sich der BYD, ein chinesischer Hersteller, und Tesla mit ihren Absätzen weltweit an die Spitze gesetzt. Nicht zuletzt deshalb drängen nach Tesla nun auch die Chinesen auf den europäischen Markt.

Nach Meinung des renommierten Managementberaters und Keynote Speakers Jörg Hawlitzeck könnte der deutschen Automobilindustrie ein ähnliches Schicksal widerfahren, wie der Eastman Kodak Company, dem Hersteller für fotografische Ausrüstung, oder dem Telekommunikationsanbieter Nokia. Beide setzten mit ihren Produkten und Innovationen Maßstäbe am Markt, verpassten dann aber sich abzeichnende Trends neuer Technologien – ja, schlimmer noch, sie ignorierten sie. „Die deutschen Autobauer befinden sich im vom US-amerikanischen Professor für Betriebswirtschaft Clayton Christensen beschriebenen „innovator’s dilemma“. Oft nehmen neue Technologien, die anfangs den etablierten Technologien unterlegen sind, mit der Zeit durch stetige Verbesserungen an Fahrt auf und überflügeln diese schließlich. Diese Entwicklung gilt es nicht zu verpassen. Durch die voranschreitende Digitalisierung steigt das Potenzial an Innovationen, Disruption erfolgt immer häufiger. Solchen Veränderungen kann man nur mit einer veränderten Einstellung und einem agilen Mindset begegnen. „Das setzt stärkere Eigenverantwortung voraus, man sollte den Dingen also nicht einfach so ihren Lauf lassen“, hebt Jörg Hawlitzeck in diesem Zusammenhang hervor.

In seiner aktuellen Keynote "Agiles Mindset“ geht der Experte Hawlitzeck auf die immer wichtiger werdende Bedeutung von Eigenverantwortung im Zusammenspiel von Digitalisierung, Veränderung und eben agilem Mindset ein. „Change und Disruption sind allgegenwärtig. Beides betrifft Arbeitsprozesse, größere Umstrukturierungen, Personalwechsel oder den Markt generell. Aus diesem Grund fühlen sich mit dieser Art von tiefgreifendem Change immer mehr Menschen – und eben auch Manager – unsicher. Da fällt es oft schwer, Eigenverantwortung zu übernehmen“, sagt der Managementberater. Agiles Mindset wird in diesem Zusammenhang leider zu oft nur als Buzz-Word verwendet. Dabei handelt es sich um eine fundamental andere Denkweise, die Offenheit für Veränderung, Flexibilität, Zusammenarbeit und kontinuierliche Verbesserung betont, um den Anforderungen einer ebenso agilen Arbeitsumgebung gerecht zu werden.

Genau hier liegt der Schlüssel für Antworten, wenn sich wie im Falle der Autoindustrie die Märkte durch disruptive Technologien verändern. Diese andere, veränderte Denkweise muss man erst verstehen, um zukunftsweisend handeln zu können. In seinem Buch „Das Zukunfts-Mindset“, erschienen im Springer Verlag, vertieft Keynote Speaker Jörg Hawlitzeck dieses Thema ausführlich. „Die Situation der deutschen Autobauer beruht auch auf dem fatalen Fehler, auf dem ohne Frage hart erarbeiteten Erfolg zu beharren! Nur dadurch sind sie ‚blind‘ für sich abzeichnende, neue Trends geworden. So banal es klingen mag, aber mit einem agilen Mindset würden sich neue Wege ergeben und die deutsche Autoindustrie könnte wieder Boden gut machen. Noch ist die Chance da. Doch die Uhr tickt“, betont Managementberater Jörg Hawlitzeck.

Über die Hawlitzeck GmbH

Wenn es um die Themen Leadership und Mindset geht, ist Jörg Hawlitzeck der Experte schlechthin. In seinem Beruf als Managementberater unterstützt er seit 20 Jahren seine Kunden dabei, Agilität und Kreativität in ihrem Arbeitsalltag zu integrieren. Jörg Hawlitzeck hat schon früh seine Begeisterung für Menschen und deren Förderung und Entwicklung entdeckt: Er studierte Romanistik, Germanistik und Philosophie mit erfolgreichem Abschluss, lebte und arbeitete immer wieder im Ausland. Die Zeit in Frankreich, Spanien, Italien, Russland, Lateinamerika und Asien hat außerdem dazu beigetragen, dass Keynote Speaker Jörg Hawlitzeck heute sechs Sprachen spricht. Besonders die Erfahrung mit unterschiedlichen Kulturen zeigte ihm, wie wichtig Agilität und die Anpassung der eigenen Vorstellung für jeden Menschen beruflich und privat ist. Heute führt Jörg Hawlitzeck zusammen mit seinem Geschäftspartner Dieter Weichl das Unternehmen Business Culture und berät als Leadership Coach und Vortragsredner Unternehmen und Führungskräfte dabei, wie sie geistige Flexibilität, Agilität und Kreativität bei sich selbst und ihren Teams etablieren. Besonders als Autor der beiden Bücher „30 Minuten Agiles Mindset“ und „Das Zukunfts-Mindset“ hat sich Jörg Hawlitzeck als DER Experte für Mindset einen Namen gemacht.

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