Energie- / Umwelttechnik

Grüne-Woche-Bilanz: Verbraucher sind besser als ihr Ruf

Mangelndes Interesse an Themen der Land- und Ernährungswirtschaft oder fehlendes Wissen, das immer wieder in Kreisen der Bevölkerung vermutet wird, konnte den Besuchern der Grünen Woche in Berlin nicht unterstellt werden. Bei den vielen Informations- und Bildungsangeboten des gemeinnützigen i.m.a e.V. auf der weltgrößten Verbrauchermesse der Land- und Ernährungswirtschaft sowie des Gartenbaus wurde immer wieder bewiesen, wie sehr interessiert sowohl Schulkinder als auch ältere Zielgruppen an Themen der grünen Branche sind.

Auf dem i.m.a-Wissenshof haben sich während der Grünen Woche fast 400 Schulkinder bei einem „Frühstück auf dem Bauernhof“ über die Wertschöpfungsketten von Lebensmitteln informiert, und mehr als fünfhundert Jungen und Mädchen haben sich mit ihren Fragen und Beiträgen an den i.m.a-Schülerpressekonferenzen beteiligt. Beliebt bei der Besuchern waren auch die Lebensmitteltests.

Riechen, schmecken, wissen 

Gute Geschmacksnerven bewiesen mehr als zwei Drittel der Messebesucher, die an den zehn Messetagen am i.m.a-Stand mehr als 1500 Proben von jeweils drei verschiedenen Brotsorten, Honig, Konfitüre und Wurst getestet haben. Sowohl die hausgemachte Himbeer-Konfitüre als auch der Imker-Honig und die vegane Wurst konnten zwei Drittel der Testesser identifizieren. Auch das Roggenbrot wurde anhand seiner Konsistenz und des Geschmacks erkannt.

Weniger sicher waren die Standbesucher bei der Unterscheidung von Marmelade (Zitrusfrüchte) und Konfitüre (Beerenfrüchte). Weitgehend unbekannt war, dass ab Juni 2026 bei Honigmischungen der prozentuale Anteil der Herkunftsländer angegeben werden muss. Und verblüfft zeigten sich viele Testesser, dass vegane Mortadella in Konsistenz und Geschmack der Originalwurst so ähnlich ist.

Hohes Niveau bei Schülerpressekonferenzen

Ob Grund- oder Oberschüler – bei den i.m.a-Schülerpressekonferenzen auf der Grünen Woche werden die Beiträge der Jungen und Mädchen von Jahr zu Jahr anspruchsvoller. Viele Grundschüler hatten sich bereits im Unterricht auf die Veranstaltung vorbereitet, so dass beim Thema Tiernahrung für Heim- und Nutztiere auch viel über die Kreislaufwirtschaft gesprochen wurde.

Geradezu philosophisch wurde es beim Workshop mit Oberschülern, als es um die Bedeutung der Natur ging. Wie deren Schutz und der wirtschaftliche Fortschritt Hand in Hand gehen und wie sich Gegensätzlichkeiten von Ökologie und Wirtschaftlichkeit auflösen lassen, waren Themen, die in interessanten Dialogen zwischen den Jugendlichen und Experten diskutiert wurden, so dass am Ende alle Beteiligte neue Erkenntnisse gewinnen konnten.

Über den i.m.a – information.medien.agrar e.V.

Als gemeinnütziger Verein informieren wir über die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen, die in der Landwirtschaft tätig sind, und über die Bedeutung der Landwirtschaft für die Gesellschaft. Weil immer mehr Menschen immer seltener Gelegenheit haben, sich selbst ein reales Bild von der Landwirtschaft zu machen, kommt es insbesondere darauf an, bereits Kindern und Jugendlichen durch die Bereitstellung von Lehrmaterialien und mit Hilfe von Pädagogen Einblicke in die heutige Welt der Landwirtschaft zu vermitteln. Die i.m.a-Arbeit wird von den deutschen Bäuerinnen und Bauern getragen und von der Landwirtschaftlichen Rentenbank finanziell gefördert.

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