Rocholz GmbH startet „Ergofizienz“: Neues Beratungsprogramm vereint Ergonomie und Effizienz in der Logistik
Halle 5, Stand 5C05
Unter dem Slogan „Belastungen senken, gesünder packen“ präsentiert die Rocholz GmbH ihr neues Beratungsprogramm Ergofizienz by Rocholz. Ziel ist es, die ergonomische Gestaltung von Pack- und Logistikarbeitsplätzen mit messbarer Produktivitätssteigerung zu verbinden – und damit die Gesundheit der Mitarbeitenden und die Wirtschaftlichkeit von Fulfillment-Standorten gleichermaßen zu verbessern.
Transparenz als Schlüssel zur Effizienzsteigerung
In vielen Logistikbetrieben bleibt unklar, wo genau physische Belastungen, Fehlerquellen oder Prozessverluste entstehen. Diese Intransparenz hat hohe Kosten: Ein Standort mit 20 Mitarbeitenden verliert laut Rocholz jährlich über 300.000 Euro – verursacht durch Krankenstände (140.000 €), Fehlerquoten (24.000 €), Fluktuation (95.000 €) und Produktivitätslücken (80.000 €).
Hier setzt Ergofizienz by Rocholz an: Das Programm schafft Klarheit und greift auf modernste Sensoranalytik, ergonomisches Know-how und logistische Erfahrung zurück.
Drei zentrale Hebel stehen dabei im Fokus:
Der Mensch – körperliche Entlastung durch ergonomische Bewegungsabläufe, improved Befinden und gesunde Dynamik im Arbeitsalltag.
Die Technik – Nutzung von Arbeitsplatzsystemen und Assistenzsystemen, die sich an reale Bewegungsprofile anpassen.
Organisationsfragen – strukturierte Prozesse, kurze Wege und datenbasierte Anpassungen der Arbeitsumgebung.
„Wir bleiben nicht nur an der „Oberfläche“ – wir analysieren den gesamten Prozess unabhängig vom einzelnen Arbeitsplatz und entwickeln ein Gesamtkonzept statt isolierter Insellösungen“, erklärt Rocholz-Geschäftsführer Ralph Roth.
Sensoranalyse als objektive Entscheidungsgrundlage
„Unsere anonymisierte Sensoranalyse macht körperliche Belastungen sichtbar – und das in Echtzeit“, so Roth weiter. Die Messung umfasst Bewegungsdaten, Vitalwerte und Umgebungsfaktoren wie Licht, Lärm und Temperatur. Diese objektiven Fakten bilden die Grundlage für eine ergonomisch und wirtschaftlich optimierte Arbeitsplatzgestaltung.
Die Sensoranalyse wird in enger Kooperation mit dem unabhängigen Beratungsdienstleister Kompass 360 Grad durchgeführt. Das Unternehmen bringt seine Expertise in Bewegungsanalyse, Gesundheitsmanagement und Arbeitsplatzdiagnostik ein und sorgt damit für eine wissenschaftlich fundierte Auswertung der Messdaten.
Diese Partnerschaft ermöglicht eine objektive und ganzheitliche Betrachtung des Arbeitsumfelds – von ergonomischen Faktoren über das Bewegungsverhalten bis hin zu organisatorischen Abläufen – und stellt sicher, dass jede Optimierung auf belastbaren Fakten basiert.
Datenschutz und Akzeptanz im Fokus
Bei der Sensoranalyse steht der Schutz der Mitarbeitenden uneingeschränkt an erster Stelle. Es findet keine Leistungs- oder Verhaltenskontrolle statt – sämtliche erfassten Daten werden vollständig anonymisiert und lassen keinerlei Rückschlüsse auf einzelne Personen zu. Die Grundlage der Auswertung bildet eine wissenschaftlich validierte Datenerhebung, die auf objektiven Messwerten statt auf subjektiven Einschätzungen basiert. Ziel ist die Prävention: gesundheitliche Belastungen frühzeitig zu erkennen und durch gezielte Maßnahmen zu reduzieren.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist zudem die aktive Einbeziehung der Mitarbeitenden. Durch offene Kommunikation über Ziele und Nutzen der Analyse – gesünderes Arbeiten und spürbare Entlastung im Alltag – entsteht eine hohe Akzeptanz und Beteiligungsbereitschaft im gesamten Team.
Modularer Aufbau für jede Betriebsgröße
Ergofizienz ist in drei Service-Pakete gegliedert – S, M und L – und damit für Logistikstandorte jeder Größe skalierbar:
Ergofizienz S – Fokus-Analyse (4.800 €): Sensorbasierte Untersuchung eines Arbeitsplatzes an einem Tag. Ergebnis: Ein Report mit den größten „Gesundheitsfressern“ und Zeitdieben inklusive sofort umsetzbarer Verbesserungsvorschläge.
Ergofizienz M – Standort-Analyse (13.200 €): Vier Mitarbeitende werden gemessen, um ein objektives Belastungsprofil des gesamten Standorts zu erstellen. Ergebnis: Statistisch belastbare Entscheidungshilfen zur langfristigen Gesundheits- und Leistungsförderung.
Ergofizienz L – System-Analyse (26.880 €): Acht Mitarbeitende an zwei Tagen, inklusive ROI-Berechnung, Maßnahmen-Workshop (60 Minuten) und Heat-Map zur Visualisierung der Belastungsschwerpunkte. Ergebnis: Ein vollständiger Umsetzungsplan inklusive passender Rocholz-Hardware-Empfehlung.
Nachweisbare Wirkung im Echtbetrieb
Pilotprojekte mit Ergofizienz zeigen: Strukturierte Abläufe, ergonomisch angepasste Greifräume und transparente Prozessdaten können die Prozessleistung um bis zu 220% steigern. Die Amortisation (ROI) tritt in der Regel nach sechs Monaten ein – bei einer Investition von rund 44.200 €. Langfristig profitieren Unternehmen durch niedrigere Prozesskosten, geringere Krankenstände und höhere Mitarbeiterzufriedenheit.
Launch auf der LogiMat
Offiziell vorgestellt wird Ergofizienz by Rocholz auf der LogiMAT 2026 in Stuttgart (24.3-26.3.). Dort präsentiert Rocholz das neue Beratungsprogramm erstmals live und zeigt anhand praxisnaher Demonstrationen, wie Sensoranalyse und ergonomische Arbeitsplatzgestaltung in der Logistik miteinander verschmelzen. Besucherinnen und Besucher können am Messestand erleben, wie sich gesunde Bewegung, smarte Technik und effiziente Prozesse messbar verbinden – ganz nach dem Motto: Belastungen senken, gesünder packen.
Die Rocholz GmbH mit Hauptsitz in Velbert ist ein Anbieter von Systemlösungen für die Logistik. Als klassischer Metallbauer hat sich das Traditionsunternehmen heute auf innovative Packtisch-Systeme für Fullfillment-Dienstleister spezialisiert, insbesondere Logistik und Versand.
Darüber hinaus bietet Rocholz ergonomische Packtischsysteme samt passenden Schneidsystemen und Geschenkpapierabroller für dekoratives Verpacken im Einzelhandel. Außerdem fertigen die Velberter Tischgestelle aus Metall für (Home-)Office, Handel, Gastronomie und Gewerbe und führen Blechbearbeitung nach individuellen Anforderungen für alle Branchen aus. Zu den Endkunden zählen große deutsche und internationale Marken. Gegründet wurde das Unternehmen 1904 von Otto Hüdig als Anbieter von Schloss- und Beschlagteilen und wird heute in der 4. Generation erfolgreich weitergeführt.
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