Kunst & Kultur

„Yiddish Cabaret“ mit Hila Baggio, dem Jerusalem Quartet und Yael Kareth

Unterhaltsame Einblicke in die jüdische Musikkultur bietet die Philharmonie Essen mit einem „Yiddish Cabaret“ im Rahmen des Festivals TIKWAH. Hila Baggio, eine der berühmtesten Sopranistinnen Israels, das renommierte Jerusalem Quartet sowie die Pianistin Yael Kareth sind am Donnerstag, 15. Januar 2026, um 19:00 Uhr im Alfried Krupp Saal zu Gast. Heiter-melancholische Kabarett-Songs von Komponisten, die später ins Exil gehen mussten, reihen sich an diesem abwechslungsreichen Abend aneinander: Neben einer Auswahl der „Brettl-Lieder“ des späteren Zwölftöners Arnold Schönberg, die dieser für die Berliner „Überbrettl“-Bühne komponiert hat, stehen die „Songs of the Clown“ (Narrenlieder), op. 29 von Erich Wolfgang Korngold, der Song mit dem augenzwinkernden Titel „I hate Music“ von Leonard Bernstein sowie „Youkali“ aus der Oper „Marie Galante“ von Kurt Weill. Besonderheiten im Programm sind zum einen das neue Quartett von Shulamit Ran, zum anderen der Zyklus „Jiddish“ des Ukrainers Leonid Desyatnikov. Hier wird das jüdische Leben in Warschau zwischen den Weltkriegen wieder lebendig. Hila Baggio interpretiert die Werke mit Verve und viel Schauspieltalent.

Unter dem Titel „TIKWAH“ richtet die Philharmonie Essen gemeinsam mit der Alten Synagoge Essen ein großes Festival jüdischer Musik aus. Das Programm erstreckt sich noch bis zum 30. Mai 2026 und somit über die nahezu gesamte Spielzeit 2025/2026. Weitere Kooperationspartner des Festivals sind das Schauspiel Essen, das Aalto Musiktheater, die Folkwang Musikschule, das Festival klezmer.welten Gelsenkirchen und die Lichtburg Essen. Weitere Informationen zum Festival unter tikwah-festival.de.

Karten (€ 35,00) sind erhältlich im TicketCenter der TUP, II. Hagen 2 (Mo 10:00-16:00 Uhr; Di-Fr 10:00-17:00 Uhr; Sa 10:00-14:00 Uhr), an der Kasse des Aalto-Theaters, Opernplatz 10 (Di-Sa 13:00-18:00 Uhr), telefonisch unter 0201 81 22-200 sowie online unter www.theater-essen.de.

„TIKWAH“ wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

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