Finanzen / Bilanzen

AML-Checks für Nicht-Banken: Warum Immobilienmakler, Anwälte und Händler jetzt handeln müssen

Wenn man an Anti-Money Laundering (AML) denkt, hat man meist Banken und Vermögensverwalter vor Augen. Doch die Realität der Gesetzgebung – sowohl in der Schweiz als auch in der EU – hat sich gewandelt. Sektoren wie der Immobilienhandel, der Handel mit hochwertigen Gütern (Kunst, Edelmetalle, Luxusuhren), Treuhänder, Anwälte und Casinos stehen zunehmend im Fokus der Aufsichtsbehörden. Sie gelten als "Verpflichtete" im Sinne des Geldwäschegesetzes (GwG). Doch während die Prüfung der Kunden (KYC) oft etabliert ist, wird die Integrität der eigenen Mitarbeitenden (KYE – Know Your Employee) vernachlässigt. Ein fatales Versäumnis.

Mitarbeitende in diesen Branchen sitzen an neuralgischen Punkten. Ein Immobilienmakler, der bei der Herkunftsprüfung von Geldern ein Auge zudrückt, oder ein Juwelier, der Barzahlungen jenseits der Schwellenwerte akzeptiert, kann das gesamte Unternehmen in den Ruin treiben – durch Strafzahlungen und Reputationsverlust. Validato bietet hier spezialisierte AML-Screenings an, die weit über das polizeiliche Führungszeugnis hinausgehen. Es wird geprüft, ob Kandidaten in der Vergangenheit mit Finanzkriminalität in Verbindung gebracht wurden oder in Datenbanken auftauchen, die auf erhöhtes Risiko hinweisen.

Ein spezifisches Risiko ist die Unterwanderung durch kriminelle Netzwerke. Diese versuchen gezielt, "Strohfrauen" oder "Strohmänner" in Positionen zu bringen, um interne Kontrollmechanismen zu umgehen. Validato gleicht Bewerberdaten automatisiert mit globalen Watchlists und Sanktionslisten ab. Dies ist besonders wichtig für international agierende Unternehmen. Wer versehentlich jemanden einstellt, der auf einer US-Sanktionsliste steht, riskiert, vom internationalen Zahlungsverkehr (SWIFT) ausgeschlossen zu werden.

Die Herausforderung für HR-Abteilungen in Nicht-Finanz-Sektoren ist oft das fehlende Know-how. Validato schließt diese Lücke durch eine intuitiv bedienbare Plattform. HR-Manager müssen keine Compliance-Experten sein, um einen AML-Check durchzuführen. Das System liefert klare "Red Flags" oder "Green Flags". Dabei wird streng auf den Datenschutz geachtet: In der Schweiz (revDSG) und der EU (DSGVO) dürfen solche tiefgreifenden Prüfungen nur bei entsprechender Risikoeinstufung der Stelle erfolgen. Validato hilft, diese Verhältnismäßigkeit zu wahren und zu dokumentieren.

Fazit: AML-Compliance beginnt im eigenen Haus. Bevor man Geschäfte mit Kunden macht, muss man sicher sein, dass das eigene Team sauber spielt. Validato ist der digitale Gatekeeper, der verhindert, dass das Unternehmen unwissentlich zum Werkzeug von Geldwäschern wird.

Über die Validato AG

Validato ist ein führender Anbieter für digitale Background Checks und Human Risk Management mit Sitz in Zürich. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.

Validato ist speziell auf die Anforderungen im DACH-Raum ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.

Mehr unter: www.validato.com

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