Neubau an der Nopitschstraße: Kinder- und Jugendhaus mit Stützpunkt für Spielmobile
„Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich willkommen fühlen, auspro-bieren können und Unterstützung erfahren“, betont Oberbürgermeister Marcus König. „Mit dem neuen Kinder- und Jugendhaus in Schweinau schaffen wir genau so einen Raum, fest verankert im Quartier und zugleich offen für vielfältige Angebote im gesam-ten Stadtgebiet.“ Der viergeschossige Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von rund 1.574 Quadratmetern bietet dafür die passenden räumlichen Voraussetzungen. Rund 45 Prozent der Flächen entfallen auf das Kinder- und Jugendhaus. Die weiteren Räumlichkeiten werden als Lager-, Verwaltungs- und Vorbereitungsräume für die bei-den Spielmobile genutzt, die regelmäßig in den Stadtteilen unterwegs sind.
Elisabeth Ries, Referentin für Jugend, Familie und Soziales, unterstreicht die Bedeu-tung des Projekts für die Kinder- und Jugendarbeit: „Mit der Kombination aus stationä-rem Angebot, mobilem Spiel- sowie Freizeitangeboten erreichen wir junge Menschen dort, wo sie leben. Das neue Haus stärkt die Offene Kinder- und Jugendarbeit nach-haltig und schafft verlässliche Strukturen für pädagogische Arbeit. Es ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für unsere jugendpolitische Zielsetzung, Schritt für Schritt in allen Teilen des Stadtgebiets bedarfsgerechte Angebote der Offenen Kinder- und Jugend-arbeit zu schaffen. Es wird Zeit, dass wir in Schweinau nun endlich mit einem voll ausgestatteten Kinder- und Jugendhaus präsent sind und junge Menschen gut beglei-ten können. Ich freue mich, wenn wir das Haus mit den Jugendlichen selbst und den Fachkräften – also mit den eigentlichen Nutzerinnen und Nutzern dieses Bauprojekts – vor Ort mit Leben füllen.“
Das Gebäude ist bewusst als langgestreckter Baukörper entlang der Nopitschstraße angeordnet. Es wirkt als Lärmschutz für die nach Norden orientierten Außenanlagen und schafft geschützte Bereiche für Spiel, Begegnung und Aufenthalt. Wegen der un-günstigen Bodenverhältnisse und um den Baumbestand zu schonen, ist auf eine Un-terkellerung verzichtet worden. Der Neubau ist in Massivbauweise mit Flachdach und Photovoltaikanlage realisiert worden. „Die Rahmenbedingungen an diesem Standort waren anspruchsvoll. Umso mehr zeigt dieses Projekt, wie durch eine kluge Planung, robuste Architektur und gute Zusammenarbeit ein funktionaler und zugleich städtebau-lich verträglicher Ort für Kinder und Jugendliche entstehen kann“, erklärt Bau- und Pla-nungsreferent Daniel F. Ulrich.
Nach Abschluss der Hochbauarbeiten und Fertigstellung der Außenanlagen liegen die Gesamtkosten nun bei rund 8,9 Millionen Euro. Das Projekt wird mit rund 2,6 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ unterstützt. Zudem wird es durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude gefördert, hier durch einen vergünstigten Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Höhe von rund 4,4 Millionen Euro.
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