Kommunikation

So können Sie bedrohte Wörter mit De-Domains retten

Das Artensterben von Tieren und Pflanzen gilt unbestritten als eine der großen Tragödien unserer Zeit. Es ist nicht nur ein ökologischer, sondern auch ein kultureller Verlust, der die Menschheit in vielerlei Hinsicht betrifft. Mit jeder Art, die von diesem Planeten verschwindet, schrumpft die biologische Vielfalt – und mit ihr gehen möglicherweise auch pharmakologische Schätze verloren, die in den geheimnisvollen Eigenschaften vieler Pflanzen verborgen liegen.

Doch während wir mit Sorge auf das Verschwinden von Tier- und Pflanzenarten blicken, findet ein anderer Verlust oft unbemerkt statt: Auch unsere Sprache wird leiser, ärmer, schmaler. Wörter verschwinden aus dem täglichen Gebrauch, zunächst unauffällig, dann endgültig.

Das Aussterben von Wörtern ist ein kultureller Verlust, der häufig unterschätzt wird. Erinnern wir uns an Zeiten, in denen Begriffe wie „Tand“, „Schabernack“ oder „Tunichtgut“ noch ganz selbstverständlich in Gesprächen auftauchten. Solche Wörter waren nie bloße sprachliche Hüllen. Sie transportierten Bilder, Stimmungen und Denkweisen. Ein einziges Wort konnte eine ganze Szene heraufbeschwören – einen Schalk im Nacken, eine kleine Unfugtat oder eine liebevolle Neckerei. Wenn solche Wörter verschwinden, verlieren wir auch die feinen Nuancen, mit denen frühere Generationen ihre Welt beschrieben.

Besonders dramatisch ist dieser Verlust dort, wo ganze Dialekte allmählich verstummen. Mit ihnen verschwinden nicht nur einzelne Wörter, sondern ganze Ausdrucksweisen, Redewendungen und Denkformen. Dialekte sind weit mehr als bloße Varianten der Hochsprache. Sie enthalten oft Wörter und Bilder, für die es im Standarddeutschen kein wirklich gleichwertiges Gegenstück gibt. Ein Dialektwort kann eine Stimmung, eine Haltung oder eine soziale Situation auf eine Weise ausdrücken, die sich in der Hochsprache nur umständlich umschreiben ließe. Wenn Dialekte aus dem Alltag verschwinden, verlieren wir daher nicht nur Wörter, sondern auch eine besondere Art, die Welt wahrzunehmen und zu beschreiben. Der Verlust des Dialektsprechens wäre deshalb nicht weniger als ein kulturelles Desaster.

Sprache lebt jedoch von ihrer Verwendung. Und was einmal in Vergessenheit geraten ist, kann durchaus wiederentdeckt werden. In der digitalen Welt gibt es heute erstaunlich viele Orte, an denen man bedrohte Wörter bewahren oder neu dokumentieren kann.

Ein besonders naheliegender Ort ist das freie Wörterbuch Wiktionary unter https://de.wiktionary.org. Dort können Sprachliebhaber Begriffe eintragen, Bedeutungen erläutern oder regionale Varianten festhalten. So entsteht ein wachsendes Archiv lebendiger Sprache.

Auch die große Enzyklopädie Wikipedia (https://www.wikipedia.org) spielt eine wichtige Rolle bei der Bewahrung sprachlicher Vielfalt. Vielen ist gar nicht bewusst, dass Wikipedia nicht nur in großen Weltsprachen existiert, sondern auch in zahlreichen regionalen Sprachen und Dialekten. So gibt es eigene Wikipedia-Ausgaben auf Bairisch (https://bar.wikipedia.org), Alemannisch (https://als.wikipedia.org) oder Plattdeutsch (https://nds.wikipedia.org). In diesen Sprachversionen schreiben und bearbeiten angemeldete Nutzer Artikel in ihrer jeweiligen regionalen Sprache. Auf diese Weise entstehen digitale Wissenssammlungen, die nicht nur Informationen vermitteln, sondern zugleich zeigen, dass Dialekte lebendige, ausdrucksstarke Sprachen sind. Jeder Beitrag in einer solchen Dialekt-Wikipedia ist daher auch ein kleines Stück Sprachpflege.

Wer sich für die tatsächliche Verwendung eines Wortes interessiert, findet im Wortschatz-Portal der Universität Leipzig (https://wortschatz.uni-leipzig.de) eine faszinierende Fundgrube. Millionen von Sätzen aus Zeitungen und Textsammlungen zeigen, wie häufig ein Begriff in der Gegenwartssprache auftaucht – oder eben nicht mehr. Auch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache (https://www.dwds.de) erlaubt einen Blick in die Geschichte und Entwicklung vieler Begriffe. Und wer wissen möchte, wie Wörter in verschiedenen Regionen Deutschlands klingen, kann im Atlas zur deutschen Alltagssprache unter https://www.atlas-alltagssprache.de nachsehen, wo bestimmte Ausdrücke noch lebendig sind.

Manchmal findet die Rettung von Wörtern auch an ganz unerwarteten Orten statt. Im Internet etwa entstehen immer wieder kleine Gemeinschaften von Sprachbegeisterten, die sich über seltene Begriffe austauschen oder deren Herkunft erforschen. In internationalen Projekten wie https://www.urbandictionary.com können Nutzer sogar neue Begriffe oder Bedeutungen vorschlagen und damit Sprachentwicklung unmittelbar miterleben.

Eine besonders charmante Form der Bewahrung ist jedoch eine andere: ein Wort selbst zur Adresse im Netz zu machen- zum Beispiel unter eine De-Domain. Wer ein seltenes oder schönes Wort als Internetdomain registriert, gibt ihm gewissermaßen einen festen Platz in der digitalen Welt. Ein solches Wort kann zur Heimat eines Blogs werden, zu einer kleinen Sprachsammlung oder einfach zu einer Erinnerung an einen Ausdruck, der sonst vielleicht verschwunden wäre.

Dass auch in der Domainwelt ein gewisses Gespür für sprachliche Besonderheiten existiert, zeigt sich etwa bei dem Internet-Registrar Secura (https://www.domainregistry.de). In der Geschäftsführung dieses Unternehmens besteht seit langem eine besondere Sensibilität für seltene oder bedrohte Wörter. Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass Domains nicht nur technische Adressen sind, sondern auch kulturelle Träger von Sprache sein können. Interessenten für die Registrierungen von aussterbenden Wörtern in Deutsch oder in Dialekten treffen auf  einen engagierten Support, der bei der Wahl der richtigen Domainendung berät.

Gerade Dialektbegriffe lassen sich dabei auf besonders passende Weise mit regionalen Domainendungen verbinden: Bayerische Wörter etwa wirken unter einer Bayern-Domain besonders authentisch, während plattdeutsche Begriffe gut zu regional geprägten Domainendungen wie den regional ausgerichteten Hamburg-Domains oder Frl-Domains – der Domain für Friesland – passen. Auf diese Weise kann ein einzelnes Wort nicht nur bewahrt, sondern zugleich in seinem kulturellen Umfeld sichtbar gemacht werden.

Viele Deutsche verbinden Kölsch vor allem mit der bekannten Biersorte. Doch Kölsch ist zugleich eine lebendige, traditionsreiche Sprache, die über Jahrhunderte hinweg das kulturelle Leben der Rheinmetropole geprägt hat. Früher gelangte sie auch weit über die Region hinaus in die Wohnzimmer der Republik – etwa durch die beliebten Fernsehauftritte des Volksschauspielers Willy Millowitsch, dessen Theaterübertragungen Millionen Zuschauer erreichten. Seitdem solche Sendungen aus dem Fernsehen verschwunden sind, hören Menschen außerhalb des Rheinlands Kölsch deutlich seltener. Dabei besitzt diese Sprache einen unverwechselbaren Klang und viele Ausdrücke, die man in dieser Form im Hochdeutschen kaum wiedergeben kann. Auch hier kann das Internet eine kleine Rolle bei der Bewahrung spielen: Unter einer Koeln-Domain lassen sich kölsche Wörter, Redensarten oder Geschichten besonders passend präsentieren – gewissermaßen als digitale Bühne für eine Sprache, die zur Identität der Stadt gehört wie der Dom oder der Karneval.

Auch das Ruhrgebiet besitzt eine ganz eigene sprachliche Färbung, die im Alltag vieler Menschen immer seltener zu hören ist. Das sogenannte Ruhrpott-Deutsch ist eine lebendige Mischung aus verschiedenen Dialekten und Sprachtraditionen, geprägt von der Geschichte der Bergbauregion und den vielen Zuwanderern, die hier im Laufe der Jahrzehnte eine neue sprachliche Heimat fanden. Wörter und Wendungen aus dieser Sprachwelt tragen eine besondere Direktheit, Wärme und oft auch einen unverwechselbaren Humor in sich. Mit der regionalen Ruhr-Domain lassen sich auch solche Begriffe auf charmante Weise im digitalen Raum verankern. Ein typischer Ausdruck aus dem Ruhrgebiet kann unter einer Ruhr-Domain nicht nur bewahrt werden, sondern zugleich seine regionale Identität sichtbar machen – als kleines sprachliches Denkmal für eine der charakterstärksten Sprachlandschaften Deutschlands.

Unsere Sprache ist ein lebendiges Erbe. Sie wächst, verändert sich und erneuert sich ständig – doch sie braucht auch Menschen, die ihre Vielfalt schätzen. So wie Naturschützer seltene Pflanzen und Tiere bewahren, können Sprachliebhaber dazu beitragen, dass auch alte oder ungewöhnliche Wörter nicht verloren gehen.

Denn mit jedem geretteten Wort bleibt ein kleines Stück kultureller Erinnerung erhalten – ein Echo vergangener Zeiten, das in unserer Gegenwart weiterklingen darf.

Hans-Peter Oswald

https://www.domainregistry.de/…

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Über die Secura GmbH

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Secura GmbH ist ein von ICANN akkreditierter Registrar für Top Level Domains. Secura kann generische Domains registrieren, also z.B..com, .net etc. und darüber hinaus fast alle aktiven Länder-Domains registrieren.

2018 landete Secura beim Industriepreis unter den Besten. Secura gewann 2016 den "Ai Intellectual Property Award 2016" als "Best International Domain Registration Firm – Germany". Beim "Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016" wurde Secura als Innovator qualifiziert und wurde beim "Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016" im Bereich e-commerce auch als einer der Besten ausgezeichnet. Beim Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2012 und beim Industriepreis 2012 landete Secura GmbH unter den Besten. Beim HOSTING & SERVICE PROVIDER AWARD 2012 verfehlte Secura nur knapp die Gewinner-Nominierung.

Seit 2013 ist Secura auch bei den Neuen Top Level Domains sehr aktiv. Secura meldet Marken für die Sunrise Period als Official Agent des Trade Mark Clearinghouse an.

ICANN-Registrar Secura GmbH
Frohnhofweg 18
D-50858 Koeln
Germany
Phone: +49 221 2571213
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secura@domainregistry.de
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