F.X. Pichler präsentiert erstmals Rotwein
Fan vom Burgund
Er und seine Frau seien schon lange Fans von guten Pinot Noirs, vor allem aus Frankreich, aber auch aus Deutschland und Übersee. Sein grosses Vorbild seien die Weine aus den Grand-Cru-Lagen der Côte de Nuits im Burgund, die für finessenreiche wie komplexe Weine stehen: Chambolle-Musigny, Gevrey-Chambertin und Vosne-Romanée.
Wachauer Klima für die Sorte herausfordernd
Die klimatischen Bedingungen für Pinot Noir sind in der Wachau eher untypisch, denn es ist vielfältig. Die Lagen (Rieden) sind, je nach konkretem Standort – und auch abhängig vom Jahr – sehr unterschiedlichen Temperaturen und Windverhältnissen ausgesetzt. Für den Anbau speziell von Pinot Noir bedeutet das, dass es kaum Routinen gibt.
Jede Lage trägt ihren Teil bei
Pichler hat dem Pinot Noir fünf kleine Parzellen an unterschiedlichen Standorten gewidmet. «Pinot Noir reagiert sehr sensibel auf kleinste Unterschiede», erklärt Lucas Pichler dazu. «Eine einzelne Lage kann Tiefe besitzen, mehrere Lagen können Komplexität erzeugen. Genau diese Vielschichtigkeit ist das Ziel: kein monolithischer Wein, sondern ein präzise komponiertes Ganzes.»
DAC-Statut erlaubt nur Gebietswein
Drei Jahrgänge hat Pichler bisher von seinem neuen Wein gemacht: 2022, 2023 und 2024. Die ersten beiden Jahrgänge will er in diesem September auf den Markt bringen. Der Wein wird als «Wachauer Pinot Noir» ausgewiesen, da Pinot Noir im Wachauer DAC-Statut nur auf Gebietsweinebene zugelassen ist. Insgesamt wird es von diesen Weinen knapp 2000 bis 2200 Flaschen geben, einige wenige Magnumflaschen werden ebenfalls in den Verkauf gehen.
6 Prozent Rot in der Wachau
In der Wachau sind nur etwa sechs Prozent der Rebfläche mit roten Sorten bestockt, und diese überwiegend mit Pinot Noir und Zweigelt.
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