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Musik, die verbindet: Die Berliner Philharmoniker zu Gast in unseren Einrichtungen

Ein besonderes Wochenende voller Musik und Begegnung: Ende Mai brachten vier Musiker der Berliner Philharmoniker im Rahmen ihres Education & Outreach-Programms klassische Klänge direkt in unsere Einrichtungen – nahbar, lebendig und mitten im Kiez.

Ein Konzert mitten im Alltag

Am 30. Mai 2026 verwandelte sich unsere Kontakt- und Beratungsstelle (KBS) in der Waldemarstraße in einen Konzertort der besonderen Art. Vier Musiker*innen der Berliner Philharmoniker waren zu Gast und gestalteten ein rund 40-minütiges Mittagskonzert, das viele Besucherinnen nachhaltig beeindruckte.
Die Kontakt- und Beratungsstellen richten sich an Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und ihre Angehörigen: Sie bieten kostenfreie, unverbindliche Unterstützung im Alltag und schaffen Räume für Begegnung und neue Kontakte – ein wichtiges Angebot mitten in der Stadt.
Das Konzert fand im Rahmen des VeloStage-Formats statt – einem mobilen Bühnenkonzept, bei dem die Musiker*innen in Berliner Kieze und Einrichtungen kommen. In der KBS selbst wurde bewusst auf die mobile Bühne verzichtet: Die Musik fand direkt in den Räumen statt und schuf so eine besonders unmittelbare und persönliche Atmosphäre.

Musik zum Mitmachen und Erleben

Eröffnet und begleitet wurde die Veranstaltung von Einrichtungsleiterin Lucie Frütel. Durch das Programm führte Annika Schmitz, Senior Managerin Education & Outreach bei den Berliner Philharmonikern, die die Musiker*innen nicht nur organisatorisch begleitete, sondern auch mit viel Gespür moderierte und das Publikum aktiv einbezog.
Es spielten Guillermo Serrano Marchena (Trompete), Jorge Rodríguez Semedo (Trompete), Olaf Ott (Posaune) und Christian Freimuth (Tuba).
Das Repertoire war bewusst abwechslungsreich gestaltet: Neben klassischen Stücken erklangen bekannte Melodien mit hohem Wiedererkennungswert. So wurde etwa zu „Pink Panther“ geschnipst, bei „La Bamba“ geklatscht und bei „My Way“ leise mitgesungen. Es wurde gewippt, geschwungen und gelächelt – und selbst ein Besucher, der sich augenzwinkernd als „Kulturbanause“ bezeichnete, zeigte sich begeistert.

Begegnung auf Augenhöhe

Im Anschluss an das Konzert blieb Zeit für Austausch bei Kaffee und Gesprächen. Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen – etwa zum Alltag der Musiker*innen oder dazu, wie es ist, an so unterschiedlichen Orten aufzutreten.
Die offene und persönliche Atmosphäre machte das Konzert zu mehr als einem musikalischen Erlebnis: Es entstand ein echter Dialog zwischen Künstler*innen und Publikum.

Ein musikalisches Wochenende im Verbund

Das Konzert in der Waldemarstraße war Teil einer kleinen Konzertreihe in Kreuzberg: Insgesamt fanden an diesem Wochenende mehrere Auftritte in unterschiedlichen Einrichtungen statt – darunter im F1 Stadtteilzentrum am Mehringplatz und im Pflegewohnheim „Am Kreuzberg“.
Die Musiker*innen der Berliner Philharmoniker und der Karajan-Akademie brachten so ihre Musik direkt in den Stadtteil und schufen in kurzen, stimmungsvollen Konzerten besondere Momente des Innehaltens und der Freude.

Ein gelungener Abschluss

Mit „Vielen Dank für die Blumen“ von Udo Jürgens endete das Konzert in der KBS – passend dazu erhielten die Musiker*innen, Annika Schmitz sowie weitere Unterstützer*innen jeweils eine Blume als Zeichen des Dankes.
Im Anschluss zog das Ensemble weiter – das nächste Konzert wartete bereits im Görlitzer Park.
Ein Wochenende, das gezeigt hat, wie nahbar große Musik sein kann.

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