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Eröffnung des Kiezorts „Brusi“ – Ein neuer Mittelpunkt für die Brusebergsiedlung
Ein Ort, viele Möglichkeiten: Der neue Kieztreff „Brusi“ bringt Bewegung, Beratung und Begegnung in die Brusebergsiedlung. Was dort künftig möglich ist – und warum sich ein Besuch lohnt – erfahren Sie im heutigen Beitrag. Am 16. April wurde in der Reinickendorfer Brusebergsiedlung bei strahlendem Sonnenschein ein besonderer Meilenstein erreicht: die feierliche Einweihung des neuen Kiezorts „Brusi“. Ab jetzt öffnet der neue Treffpunkt für die Nachbarschaft offiziell seine Türen – und bringt damit frischen Schwung, vielfältige Angebote und viel Raum für Begegnung in das Quartier. Initiiert von der HOWOGE und betrieben in Kooperation mit der Stiftung Unionhilfswerk Berlin soll der neue Treffpunkt ein lebendiger Anlaufort im Alltag der Bewohner*innen werden. Gemeinsam…
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Unionhilfswerkerin: Katharina Haßemer
Kennen Sie eigentlich die Kolleginnen und Kollegen von nebenan, aus anderen Abteilungen oder Standorten? Bei 130 Einrichtungen und Projekten, verstreut in ganz Berlin, fast unmöglich! In der Reihe "Unionhilfswerker*innen" stellen wir Ihnen deshalb regelmäßig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor – zugegeben mit etwas ungewöhnlichen Fragen. Die perfekte Basis für einen Plausch beim nächsten Treffen! Name: Katharina Haßemer Alter: 37 Beruf: Referentin Talentakquise Was genau machen Sie da? Ich bin im Team Personalentwicklung & Recruiting. D.h. wenn Einrichtungen neue Mitarbeitende suchen, kümmere ich mich um verschiedene Recruiting-Maßnahmen wie Plakatwerbung, Social Media Werbung oder auch das Erstellen von Recruiting-Filmen in den Einrichtungen vor Ort. Außerdem darf ich verschiedene Maßnahmen zur Bindung der Mitarbeitenden organisieren und natürlich…
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Zwischen Krieg und Frieden – Zeitzeugengespräch über die Gefahren von Atomwaffen im Kalten Krieg und heute
Seit der Entwicklung der Atombombe existiert die Bedrohung durch einen Atomkrieg. Für viele Menschen ist es sicher einfacher, das Thema im Alltag auszublenden. Dr. Philipp Sonntag beschäftigte sich jahrelang professionell und persönlich mit dem Ernstfall: dem Abwurf einer Atombombe in Deutschland. Dennoch bleibt er positiv. Im Zeitzeugengespräch auf Einladung der "freiwilligen im Unionhilfswerk" und der Zeitzeugenbörse e.V. erzählte er über seine Arbeit und wie er dabei nicht verzweifelt. Mehr als dreißig Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges hat der russische Angriffskrieg in der Ukraine die Ängste vor dem Einsatz von Atomwaffen wieder ins Gedächtnis gerufen. Dieses Thema beschäftigt auch Dr. Philipp Sonntag, der zwischen 1964 und 1971 Jahren an…
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„Und der Frühling kam trotzdem“ – Eine Matinée voller Erinnerungen, Poesie und leiser Kraft
Es ist ein Sonntag im März. Die Sonne scheint – und sie spiegelt sich in den Gesichtern von mehr als 90 Gästen. Sie sind der Einladung der PAPILLONS zur ersten Sonntagsmatinée gefolgt. Was sie erwartet, ist mehr als eine Lesung: Gedichte, Erinnerungen, gelebte Geschichte. Poesie – mitten im Pflegewohnheim. Poesie an einem Sonntagmittag Der Saal ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Auf der Bühne: eine lange Tafel, elf Menschen. Dahinter Blumen als zarte Frühlingsboten. Acht Mitglieder des PAPILLONS-Ensembles, eine Jugendliche, dazu die künstlerische Leiterin Christine Vogt und Michael Hanemann, Schauspieler und Unterstützer der Gruppe seit ihrer Gründung vor zehn Jahren. Das Bühnenbild ist schlicht – und gerade deshalb wirkungsvoll.…
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Der Führungskräfte-Fachtag 2026 – Über Standfestigkeit und Flexibilität
Was bedeutet Führung heute, in einer Welt, die gleichzeitig voller Möglichkeiten steckt, sich aber beizeiten auch unsicher, komplex und ambivalent anfühlt? Dieser Frage sind wir gemeinsam mit Expert*innen bei unserem diesjährigen Führungskräfte-Fachtag nachgegangen. Unter dem Motto „Gemeinsam mehr WIR“ kamen rund 100 Führungskräfte aus dem gesamten Unionhilfswerk im Change Hub nahe dem Zoologischen Garten zusammen, sowohl um innezuhalten als auch um gemeinsam Ideen für den weiteren Weg zu entwickeln. Führung ist keine Einzelrolle – sie ist Teil eines Verbunds Bereits vor Beginn der Veranstaltung wurde spürbar: Führung heißt auch Austausch mit anderen Leitungskräften und Vernetzung. Ein WIR-Gefühl lag in der Luft, das sicher auch der offenen und anregenden Location anzurechnen…
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Ein Abend der Gemeinschaft- Fastenbrechen im Reinickendorfer Rollbergekiez
Ein Abend voller Begegnungen, Düfte und Gemeinschaft: Im Rollbergekiez wurde zum ersten Mal gemeinsam das Fastenbrechen im Ramadan gefeiert. Das Stadtteilzentrum Rollberge lud Nachbarinnen und Nachbarn ins Streethouse ein – und die Resonanz zeigte, wie stark der Wunsch nach Austausch und Zusammenhalt im Kiez ist. Ein Zeichen für Gemeinschaft im Rollbergekiez In diesem Jahr wurde ein besonderes Zeichen gesetzt: Zum ersten Mal hatte das Stadtteilzentrum Rollberge mit Akteur*innen aus dem Rollbergekiez die Nachbarschaft ins Streethouse in der Schluchseestraße zum gemeinsamen Fastenbrechen im Ramadan eingeladen. Die Resonanz war groß: Nach nur einem Tag waren die Plätze mit Voranmeldung vergeben und das große Interesse zeigte, wie stark das Bedürfnis nach Begegnung und…
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Kinder stärken – Resilienz in der Kita
Resilienz hilft Kindern in schwierigen Lebensverhältnissen, Armut zu bewältigen – und sie trägt auch sonst zur seelischen Gesundheit bei. Wie aber können Kinder seelisch stark aufwachsen – selbst wenn sie unter schwierigen Bedingungen groß werden? Dieser Frage geht unsere Kollegin Nina Prädel-Ristow in ihrer Bachelorarbeit in der Kita „BeerenStark“ im Berliner Reuterkiez nach – einem Sozialraum im Bezirk Berlin-Neukölln, der von Armut und sozialen Herausforderungen geprägt ist. Der Beitrag gibt persönliche Einblicke in die Praxis der Resilienzförderung und macht deutlich, warum Kitas weit mehr sind als Bildungsorte: Sie sind Schutzräume, Wurzelorte – und ein Schlüssel zu echter Chancengleichheit. Schwierige Lebensumstände im Reuterkiez Was brauchen Kinder, um seelisch gesund aufzuwachsen –…
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Ein starkes Wir für Berlin
Was macht eine Stadt wirklich stark? Es ist das Miteinander. In Berlin setzt sich das Unionhilfswerk dafür ein, aus vielen Einzelnen ein tragendes „Wir“ entstehen zu lassen – durch Begegnung, Engagement und gelebte Solidarität. Michael Dietmann zeigt, warum Gemeinschaft kein Zusatz, sondern der Kern unserer Arbeit ist: von Initiativen gegen Einsamkeit über die Stärkung psychischer Gesundheit bis hin zu Corporate Volunteering und den Berliner Herzenszeilen. Ein Einblick in eine Haltung, die verbindet – und in ein starkes Wir für Berlin. Begegnung, Unterstützung, Verbundenheit – Michael Dietmann macht deutlich, wie aus Einzelnen ein starkes Wir entsteht Zusammenhalt und Gemeinschaft sind unverzichtbar. Sie geben Halt, Orientierung und stärken jede und jeden Einzelnen.…
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Ein starkes Wir für Berlin
Was macht eine Stadt wirklich stark? Es ist das Miteinander. In Berlin setzt sich das Unionhilfswerk dafür ein, aus vielen Einzelnen ein tragendes „Wir“ entstehen zu lassen – durch Begegnung, Engagement und gelebte Solidarität. Michael Dietmann zeigt, warum Gemeinschaft kein Zusatz, sondern der Kern unserer Arbeit ist: von Initiativen gegen Einsamkeit über die Stärkung psychischer Gesundheit bis hin zu Corporate Volunteering und den Berliner Herzenszeilen. Ein Einblick in eine Haltung, die verbindet – und in ein starkes Wir für Berlin. Begegnung, Unterstützung, Verbundenheit – Michael Dietmann macht deutlich, wie aus Einzelnen ein starkes Wir entsteht Zusammenhalt und Gemeinschaft sind unverzichtbar. Sie geben Halt, Orientierung und stärken jede und jeden Einzelnen.…
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Sport und psychische Gesundheit
Sportliche Aktivitäten haben einen großen Einfluss auf die psychische Gesundheit: sie verbessern das Selbstwertgefühl, stärken das Selbstvertrauen und helfen bei der Stressbewältigung. Diese Wirkung trifft ganz besonders auf Menschen mit einer psychischen Erkrankung zu. Denn Sport hilft vielen Betroffenen, sich zu stabilisieren. Trotz dieser Erkenntnis gibt es aber noch immer wenig Angebote, die für psychische Erkrankte niedrigschwellig zugänglich sind. Eine Ausnahme bildet der Berliner Lauftreff „Laufen für die Seele“. Da Menschen mit psychischen Erkrankungen aus eigener Kraft viel zu selten den Zugang zum regelmäßigen Aktivsein finden, wurde von engagierten Ärzten, Psychologen und Angehörigen vor 22 Jahren das Projekt „Laufen für die Seele“ als einladendes inklusives Sportangebot ins Leben gerufen: Jede Woche…