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„Musik ist die beste Therapie“ – Engagementpreis für Frau Merker
Mit viel Herz, Ausdauer und Menschlichkeit engagiert sich Frau Merker seit vielen Jahren ehrenamtlich für andere Menschen. Für dieses besondere Engagement wurde sie mit einem Engagementpreis ausgezeichnet. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht der Chor „Heimat“, der weit mehr ist als gemeinsames Singen: Er ist Begegnungsort, Gemeinschaft, Unterstützung und für viele Menschen ein Stück Zuhause geworden. Darüber hinaus leitet Frau Merker zwei Selbsthilfegruppen im Selbsthilfezentrum Reinickendorf. Eine davon, die Aussiedlergruppe, feierte im vergangenen Jahr ihren 18. Geburtstag. Von einer Idee zur starken Gemeinschaft Die Idee für die Aussiedlergruppe entstand bereits im Jahr 2007. Damals erhielt Frau Merker über ihre Arbeitgeberin eine Broschüre mit der Einladung zu einem deutsch-russischen Nachmittagscafé. Daraus entwickelte…
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Wie Inklusion in der Arbeitswelt gelingt
Ein sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderung ist noch immer nicht selbstverständlich. Service Inklusiv zeigt, dass es auch anders geht. Seit 2020 verbindet das Inklusionsunternehmen des Unionhilfswerks professionelle Dienstleistungen mit einem klaren sozialen Auftrag: Menschen mit Behinderungen dauerhafte berufliche Perspektiven zu ermöglichen. Ob Catering, Reinigung, Konferenzservice oder die Prüfung von elektronischen Geräten – Service Inklusiv schafft Arbeitsplätze für Menschen mit psychischen oder körperlichen Beeinträchtigungen sowie Lernschwierigkeiten. Das Inklusionsunternehmen arbeitet vor allem für Einrichtungen des Unionhilfswerks. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Beschäftigung, sondern echte Teilhabe am Arbeitsleben. Wie groß der Bedarf an solchen Angeboten ist, zeigt der Blick auf Berlin: Rund 144.000 Menschen mit Behinderung im erwerbsfähigen Alter leben in der…
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Sommer, Sonne, Teamspirit – mein erstes Sommerfest im Unionhilfswerk
Franzi ist Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement im ersten Lehrjahr und hat kürzlich ihr erstes Sommerfest im Unionhilfswerk erlebt. Heute berichtet Sie von diesem Nachmittag voller guter Gespräche, besonderer Momente und echter Sommerstimmung direkt am Wasser. Und sie erklärt uns, warum sich das Ganze fast wie ein kleiner Kurzurlaub anfühlte. Ankommen, genießen und ins Gespräch kommen In diesem Jahr durfte ich zum ersten Mal am Sommerfest des Unionhilfswerk im pier36eins teilnehmen – einer idyllischen Location der USE gGmbH am Wasser in Grünau. Schon am Eingang wurde ich herzlich begrüßt, bekam mein Namensschild und ein Glas Sekt – der perfekte Start in einen entspannten Nachmittag bei bestem Sommerwetter und ganz im…
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Inklusion on tour – der Omnibus der USE gGmbH
Wie kann man die inklusive Arbeit in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung sichtbar machen? Das gelingt am besten durch den direkten Austausch und in der Begegnung. Aus diesem Grund hat eine unserer Tochtergesellschaften, die USE gGmbH, ein neues Projekt ins Leben gerufen – den Inklusionsbus. Aus einer Idee wird ein reales Projekt Die Idee hinter dem Bus: Beschäftigte und Fachkräfte der USE arbeiten mit Grundschüler*innen im und vor dem Bus zusammen. Sie zeigen den jungen Menschen, wie man Pesto herstellt, einen Beutel bedruckt oder Blumen bindet. So werden die Schüler*innen ganz selbstverständlich und erlebbar an das Thema Inklusion herangeführt. Die Werkstattbeschäftigten können wiederum ihr Wissen und ihre Kompetenz weitergeben.…
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Woche der Einsamkeit: Warum Gemeinschaft mehr ist als nur Zusammensein
Mitten in Berlin fühlen sich viele Menschen einsam – unabhängig von Alter oder Lebenssituation. Während der bundesweiten Woche der Einsamkeit macht das Unionhilfswerk auf ein Thema aufmerksam, das oft unsichtbar bleibt. Und zeigt, wie Begegnung, Gemeinschaft und Verlässlichkeit dabei helfen können, Einsamkeit zu lindern. Einsamkeit hat viele Gesichter Eine volle U-Bahn, belebte Straßen, Cafés und Parks voller Menschen – und trotzdem fühlen sich viele Berlinerinnen und Berliner allein. Einsamkeit ist längst kein Randthema mehr. Sie betrifft Menschen jeden Alters und unterschiedlichster Lebenssituationen. Nach dem Verlust nahestehender Menschen, nach einem Umzug, im Alter oder auch mitten im Berufsleben kann das Gefühl entstehen, nicht mehr dazuzugehören. Dabei bedeutet Einsamkeit weit mehr, als…
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Musik, die verbindet: Die Berliner Philharmoniker zu Gast in unseren Einrichtungen
Ein besonderes Wochenende voller Musik und Begegnung: Ende Mai brachten vier Musiker der Berliner Philharmoniker im Rahmen ihres Education & Outreach-Programms klassische Klänge direkt in unsere Einrichtungen – nahbar, lebendig und mitten im Kiez. Ein Konzert mitten im Alltag Am 30. Mai 2026 verwandelte sich unsere Kontakt- und Beratungsstelle (KBS) in der Waldemarstraße in einen Konzertort der besonderen Art. Vier Musiker*innen der Berliner Philharmoniker waren zu Gast und gestalteten ein rund 40-minütiges Mittagskonzert, das viele Besucherinnen nachhaltig beeindruckte. Die Kontakt- und Beratungsstellen richten sich an Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und ihre Angehörigen: Sie bieten kostenfreie, unverbindliche Unterstützung im Alltag und schaffen Räume für Begegnung und neue Kontakte – ein wichtiges Angebot mitten…
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PAPILLONS feiern bewegende Premiere mit „heim-kehr“
Mit ihrer neuen Inszenierung "heim-kehr" berühren die PAPILLONS ihr Publikum auf eindrucksvolle Weise. Rund 80 Gäste erlebten am 18. Juni 2026 im Pflegewohnheim "Am Kreuzberg" eine Premiere zwischen Erinnerungen, Kindheit und Gegenwart – und feierten anschließend nicht nur das neue Stück, sondern auch zehn Jahre außergewöhnliche Theaterarbeit. Eine Stille, die bewegt heim-kehr beginnt ungewöhnlich: Elf alte Menschen sitzen regungslos auf der Bühne, schweigend auf ihren Stühlen. Vier Kinder stehen am Rand. Eine lange Sequenz in völliger Stille eröffnet die Inszenierung – ein Moment, der viele Zuschauerinnen und Zuschauer tief berührt und manche herausfordert. Denn Stille kann mitunter lauter sein als jedes gesprochene Wort. „Ich will nach Hause.“ Diesen Satz sagen Menschen,…
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Mit dem Rad von Berlin nach Marokko: Warum Christophers Plan B zur Traumetappe wurde
Seit dem Start seiner Fahrrad-Weltreise berichten wir auf unserem Blog regelmäßig über die Abenteuer unseres IT-Kollegen Christopher. In der vierten Etappe seiner Reise führte ihn der Weg nun von Berlin bis nach Marokko. Vier Wochen im Sattel, kein einziger platter Reifen – dafür Sturmtage, spontane Planänderungen und ungewöhnliche Übernachtungsplätze. Im Interview erzählt Christopher, wie ihn die Route nach Marokko unerwartet begeistert hat. Zahlen und Fakten „Bitte führe uns einmal anhand von Zahlen durch diese Etappe – durch wie viele Länder bist du gefahren, wie viele Kilometer und Höhenmeter hast du gesammelt, wie viele Platten hattest du, wie viele Tage hat es geregnet, welche Sprachen hast du genutzt und an wie…
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Schön, dass wir Nachbar*innen sind – Aktionstag in Reinickendorf stärkt das Miteinander
Die Aktion: Karten, Gespräche und viele Begegnungen Zum Tag der Nachbarschaft verteilten Alexandra Knorr und Christine Gregor, Mitarbeiterinnen der Kontaktstelle PflegeEngagement Reinickendorf, von 11 bis 14 Uhr Postkarten in den Hallen am Borsigturm. Auf der Vorderseite: ein bunter Blumenstrauß mit der Botschaft „Schön, dass wir Nachbar*innen sind!“, auf der Rückseite die Einladung, sich in der eigenen Nachbarschaft zu engagieren. Die beiden kamen dabei mit zahlreichen Besucher*innen ins Gespräch – von pflegenden Angehörigen bis zu Menschen, die „einfach so“ etwas für ihr Wohnumfeld tun wollen. Viele nahmen Karten mit, um sie später in den Briefkasten der Nachbar*innen zu werfen und so einen kleinen Anstoß für mehr Kontakt in der Nachbarschaft zu…
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Unionhilfswerkerin: Anke Felden
Kennen Sie eigentlich die Kolleginnen und Kollegen von nebenan, aus anderen Abteilungen oder Standorten? Bei 130 Einrichtungen und Projekten, verstreut in ganz Berlin, fast unmöglich! In der Reihe "Unionhilfswerker*innen" stellen wir Ihnen deshalb regelmäßig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor – zugegeben mit etwas ungewöhnlichen Fragen. Die perfekte Basis für einen Plausch beim nächsten Treffen! Heute lernen Sie Anke Felden aus dem Berufsbildungsbereich der USE kennen. Name: Anke Felden Alter: 57 Beruf: Berufspädagogin Was genau machen Sie da? Ich unterstütze die Fachkräfte methodisch – didaktisch in der Umsetzung der Beruflichen Bildung. Was mögen Sie am liebsten an Ihrem Beruf? Die Arbeit mit den Beschäftigten und den Fachkräften. Was wollten Sie werden als Sie klein waren?…