• Bildung & Karriere

    Es braucht jemanden, der an einen glaubt – ein Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt

      Ein Neuanfang mit klaren Zielen Jesco Brede ist ein selbstbewusster, junger Mann, der weiß, was er will. Seine Familie ist ihm wichtig, aber auch seine Arbeit. Als junger Vater übernimmt er Verantwortung. Als er und seine Ex-Frau im Schichtdienst arbeiten, wird die Kinderbetreuung schwierig und er tritt von seiner Tätigkeit als Notfallsanitäter zurück. Aufgrund verschiedener Behinderungen wird ihm ein Platz in einer Werkstatt für behinderte Menschen angeboten. Für ihn ist aber von Beginn an klar, dort bleibt er nicht lang. Im Februar 2021 startet er im Garten- und Landschaftsbau der USE gGmbH. Draußen an der frischen Luft zu arbeiten, gefällt ihm sehr. Und er findet eine Fachkraft, die an…

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  • Gesundheit & Medizin

    Das schmerzhafte Gefühl, das uns alle angeht

    Einsamkeit ist ungewollt, unangenehm und schmerzhaft. Dennoch bleibt sie ein Tabuthema, über das viele Menschen nur ungern sprechen. Dabei fungiert das Gefühl eigentlich als wichtiges Warnsignal – ähnlich wie Hunger oder Durst –, das uns auf unbefriedigte soziale Bedürfnisse aufmerksam macht. Doch wann wird aus einem normalen, vorübergehenden Zustand ein chronisches gesellschaftliches Problem? Mirjam Dierkes, Bereichs- und Projektleitung des Kompetenznetzes Einsamkeit (KNE), erklärt im Interview, wo die Unterschiede zum bloßen Alleinsein liegen und wie das aktuelle Einsamkeitsbarometer die Lage in Deutschland einordnet. Einsamkeit ist ein Thema, über das viele Menschen nur ungern sprechen. Was verstehen Sie unter Einsamkeit – und wann wird aus einem normalen Gefühl ein gesellschaftliches Problem? Nach…

  • Kunst & Kultur

    Schweigen ist Silber, Leah ist Gold

    Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Wegbegleiterin Leah Weigand für eine exklusive Lesung gewinnen konnten, bei der sie ihr neues Buch „Das Gold in den Fugen – Poesie zum Hoffen“ vorstellt. Das am 1. April 2026 erschienene Werk knüpft nahtlos an den Erfolg ihres Debüts „Ein wenig mehr Wir“ (2024) an und avancierte ebenfalls in kürzester Zeit zum SPIEGEL-Bestseller. Dem Unbequemen einen Namen geben Es ist eine Kunst, unbequemen Themen eine Stimme zu geben. Leah Weigands Stimme bedient sich folgerichtig nicht der Sprache des Alltags, sondern derer der Poesie: Sie ist Poetry-Slammerin, Spoken-Word-Künstlerin und seit 2017 auf den großen Bühnen im deutschsprachigen Raum zu Hause – 2021 gewinnt sie…

  • Bildung & Karriere

    Freiwilligenempfang des Unionhilfswerks: wenn Berlins Demokratie ein Gesicht bekommt

    Demokratie braucht Menschen, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und füreinander da sind. Beim Freiwilligenempfang der Stiftung Unionhilfswerk Berlin wurde dieses Engagement sichtbar: Ehrenamtliche aus unterschiedlichen Einsatzfeldern kamen zusammen, wurden ausgezeichnet und für ihren Beitrag zu sozialer Teilhabe, Vielfalt und gesellschaftlichem Zusammenhalt gewürdigt. Demokratie lebt vom Mitmachen Die jüngste Abgeordnetenhauswahl hat es gezeigt – Demokratie lebt vom Mitmachen. Rund 40.000 ehrenamtliche Wahlhelfende sicherten den reibungslosen Ablauf für 1,85 Millionen Berliner Wählerinnen und Wähler. Doch eine demokratische Gesellschaft bewährt sich nicht nur am Wahltag, sondern tagtäglich im Alltag durch die zivilgesellschaftliche Praxis und das Engagement der Menschen vor Ort. Die Demokratie lebt von der kontinuierlichen Beteiligung und dem Einsatz der Menschen, die…

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  • Bildung & Karriere

    Demokratie zum Mitmachen – unser Azubi-Projekt beim Demokratietag 2026

    Am 13. September 2026 fand vor der Amerika-Gedenkbibliothek das Mitmachfest zum Berliner Demokratietag statt. Das Freiwilligenmanagement des Unionhilfswerks war mit einem Stand dabei und lud Besucher*innen ein, sich über freiwilliges Engagement zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Besondere daran: Die Mitmach-Aktionen für junge Menschen wurden von fünf unserer Auszubildenden im Rahmen ihres ersten gemeinsamen Azubi-Projekts entwickelt und umgesetzt. Wir, die fünf Auszubildenden Laura Godzwan, Zahra Raeisi, Veronika Karandiuk und Franziska Maith (Kauffrauen für Büromanagement) sowie Charlotte Pelzer (Veranstaltungskauffrau), durften dieses Jahr im Rahmen unseres ersten gemeinsamen Azubi-Projekts eigene Mitmachaktionen für junge Menschen entwickeln. Von der ersten Idee über die Planung bis zur Durchführung am Veranstaltungstag übernahmen wir…

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  • Bildung & Karriere

    Herausragender Einsatz für das soziale Berlin

    Auch in diesem Jahr hat der Paritätische Berlin mit der Verleihung der Ehrennadeln das unermüdliche Engagement von 25 Menschen gewürdigt, die sich seit Jahrzehnten für das Gemeinwohl starkmachen. Diese Auszeichnung stellt den unbezahlbaren Wert der Freiwilligenarbeit ins Rampenlicht, die das Fundament für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt bildet. Unter den Ausgezeichneten sind auch zwei engagierte Persönlichkeiten des Unionhilfswerks Landesverband Berlin e. V. , Josef Juchem und Peter Sonnenberg. Brückenbauer in die digitale Welt: Josef Juchem mit Ehrennadel ausgezeichnet Seit 2009 engagiert er sich im Bezirksverband Spandau – seit 2022 als dessen Vorsitzender. Darüber hinaus ist er als stellvertretender Landesvorsitzender des Unionhilfswerk Landesverbands e.V. aktiv. Joseph Juchems besonnene, entspannte Art…

  • Kunst & Kultur

    Fotoprojekt „Anderwelt“: Wo die Einsamkeit durch Trauer ein Gesicht bekommt

      „Anderwelt“ mit berührenden Porträts und Texten Der hannoversche Lyriker und Fotograf Bert Strebe zeigt mit seinem Fotoprojekt „Anderwelt“ berührende Porträts und Texte von Hinterbliebenen. Die Ausstellung macht eine besondere Form der Einsamkeit sichtbar: jene, die entstehen kann, wenn ein geliebter Mensch stirbt – und die für Außenstehende oft schwer nachzuvollziehen ist. Bert Strebe hat Hinterbliebene an Orten porträtiert, die sie mit ihren Verstorbenen verbinden, und ihre persönlichen Gedanken in Texten festgehalten. In unserem Interview spricht er darüber, wie seine 23 Schwarzweißfotografien die unsichtbare Gegenwart der Toten im Leben der Trauernden sichtbar machen und warum die Grenze zu dieser „Anderwelt“ oft viel durchlässiger ist, als wir denken. Das von der…

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  • Gesundheit & Medizin

    Ein Tag am Meer: Wenn Herzenswünsche in Erfüllung gehen

    Nach vielen Jahren zurück an die Ostsee: Für Herrn Weimar, Bewohner unseres Pflegewohnheims „Alt-Treptow“ ging mit einer Fahrt nach Warnemünde ein großer Wunsch in Erfüllung. Gemeinsam mit dem Wünschewagen des ASB erlebte er einen besonderen Tag am Meer – voller Wind, Begegnungen – und ganz viel Herzlichkeit. „Bald geht es los!“ Herr Weimar lebt seit sieben Jahren in unserem Pflegewohnheim „Alt-Treptow“. Früher war er viel unterwegs und besonders gern an der Ostsee. Hiddensee, Stralsund und Warnemünde – von seinen Aufenthalten am Meer erzählt er immer wieder. Doch seit einem Schlaganfall vor etwa anderthalb Jahren ist vieles anders. Herr Weimar ist heute auf den Rollstuhl angewiesen und verbringt einen großen Teil…

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  • Kunst & Kultur

    Das Gedächtnis des Unionhilfswerks

    Ordnen, bewahren, Geschichte sichtbar machen: Kulturhistoriker Tom Behrendt hilft ehrenamtlich beim Aufbau des Archivs. Seit 2024 bringt er seine fachliche Erfahrung, seine Neugier und seine Freude am Systematisieren in das Projekt ein. Gemeinsam mit weiteren Freiwilligen sorgt er dafür, dass wichtige Unterlagen aus der Geschichte des Unionhilfswerks gesichert, erschlossen und für kommende Generationen zugänglich werden. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 50 %. Die Temperatur im Keller beträgt 18 Grad, die Luft wird gefiltert. Tom Behrendt ist froh, dass die Dokumente hier unter optimalen Bedingungen aufbewahrt werden können. In den Regalen stehen lange Reihen von Aktenordnern. Protokolle von Sitzungen, Fotos, Abrechnungen, Zeitungsartikel. Vieles muss noch digitalisiert und mit einer speziellen Archivsoftware erfasst…

  • Gesundheit & Medizin

    Einigkeit im Ziel, Streit auf dem Weg: Die Inklusionsdebatte des „Blauen Kamel“

    Ein blaues Kamel fällt in der grauen Berliner Politiklandschaft auf – und genau das war auch der Anspruch der bisher größten Podiumsdiskussion zum Thema Inklusion behinderter Menschen vor der Abgeordnetenhauswahl 2026. Das Aktionsbündnis „Blaues Kamel“ hatte Spitzenpolitiker*innen von CDU, SPD, Linkspartei und Bündnis 90 / Die Grünen geladen, um darüber zu diskutieren, wie Berlin inklusiver und barrierefreier gemacht werden kann. Die Debatte machte die unterschiedlichen Konzepte und Positionierungen der Parteien sehr deutlich. Wie barrierefrei ist Berlin wirklich? Wie können Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt wohnen, arbeiten und sich fortbewegen? Und vor allem: Was wollen die Parteien konkret verändern? Um diese Fragen ging es bei der Veranstaltung. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit Ein…

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