Im Ernstfall zählt jede Minute: Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen und Leben retten!
Wie in jedem Jahr steht der zweite Samstag im September im Zeichen des Welt-Erste-Hilfe-Tags, der im Jahr 2000 von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) ins Leben gerufen wurde. Der Aktionstag am 12. September 2026 macht darauf aufmerksam, dass Erste Hilfe die entscheidende Zeit zwischen einem medizinischen Notfall und dem Eintreffen professioneller medizinischer Hilfe überbrückt. Erste Hilfe stärkt die gesellschaftliche Resilienz und stellt sicher, dass grundlegende lebensrettende Maßnahmen, wie Herz-Lungen-Wiederbelebung oder das Stoppen starker Blutungen, für alle zugänglich und anwendbar sind. Dass Erste Hilfe auch keine Frage des Alters ist, zeigt der diesjährige Fokus des Deutschen Roten Kreuzes und des Jugendrotkreuz: In einem gemeinsamen Positionspapier fordern sie die Verankerung von Gesundheits- und Krisenkompetenz in Schulen.
Ersthilfe im Straßenverkehr
Neben dem häuslichen Umfeld, dem Freizeitbereich und dem Ausbildungsort bzw. Arbeitsplatz ist Ersthilfe auch im Straßenverkehr gefragt – egal, ob sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet hat oder ein Fußgänger oder Radler ausgerutscht und gestürzt ist. Kommt es zu einem solchen Fall, sind in der Regel andere Verkehrsteilnehmer und Passanten als erstes am Unfallort. Bis gegebenenfalls die Rettungskräfte eintreffen, kann wertvolle Zeit vergehen. Umso wichtiger ist, dass jeder weiß, was zu tun ist, um Verletzten zu helfen und die Rettungskette in Gang zu halten. „Erste Hilfe ist keine Aufgabe, die allein Rettungskräften vorbehalten ist. Ganz besonders nach einem Verkehrsunfall können Ersthelferinnen und Ersthelfer einen wichtigen Beitrag leisten. Entscheidend ist, nicht wegzuschauen, sondern zu handeln“, sagt Isabella Finsterwalder, Pressesprecherin des Automobilclub KS e.V.
Die wichtigsten Schritte nach einem Unfall
Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören dabei zunächst die Absicherung der Unfallstelle – also Warnblinkanlage anschalten, Warnweste anlegen und Warndreieck in ausreichendem Abstand aufstellen. Zur Erinnerung: Das Warndreieck sollte stets vor einer Kurve oder Kuppe aufgestellt werden und zwar innerorts ca. 50 Meter, auf Land- und Bundesstraßen ca. 100 Meter und auf Autobahnen ca. 200 Meter entfernt, damit nachkommende Autofahrer das Warndreieck rechtzeitig wahrnehmen und abbremsen können. Dann wählt man den Notruf – die 112 für Rettungsdienst/Feuerwehr bzw. 110 für die Polizei. Hier sollte man Antworten auf die fünf W-Fragen parat haben: Wo, was, wie viele Verletzte, welche Art von Verletzungen und Warten auf Rückfragen. Anschließend kommt es darauf an, Verletzte nicht allein zu lassen und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten erste Hilfe zu leisten.
Erste-Hilfe-Wissen regelmäßig auffrischen
Bei den meisten Autofahrerinnen und -fahrern liegt der Erste-Hilfe-Kurs jedoch schon Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte zurück – oftmals, als er im Rahmen des Führerscheinerwerbs absolviert wurde. Was man damals gelernt hat, ist ohne regelmäßige Anwendung schnell nicht mehr präsent. Im Ernstfall können Unsicherheit und fehlende Routine dazu führen, dass Menschen zögern und sich nicht zutrauen zu helfen. Deshalb sind Auffrischungskurse so wichtig. In den Kursen werden grundlegende Maßnahmen wiederholt und praktisch geübt. Das schafft Routine und Selbstvertrauen.
Anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tags ruft der Automobilclub KS e.V. daher dazu auf, die eigenen Kenntnisse zu überprüfen und bei Bedarf einen Auffrischungskurs zu besuchen. „Frischen Sie Ihre Kenntnisse regelmäßig auf, indem sie an Erste-Hilfe-Fortbildungen oder Erste-Hilfe-Trainings teilnehmen. Auch die Ausstattung im Fahrzeug sollte regelmäßig kontrolliert werden: Sind Warnweste, Warndreieck und Verbandkasten griffbereit und einsatzfähig und im Fall des Verbandkastens innerhalb des Verfallsdatums? Denn im Straßenverkehr gilt wie in vielen anderen Notfallsituationen: Jeder Mensch kann zum Ersthelfer werden. Und manchmal entscheidet genau dieses Handeln über Leben und Gesundheit“, resümiert die Pressesprecherin von Deutschlands zweitgrößtem Automobilclub.
Der Automobilclub KS e.V. ist mit rund 660.000 Mitgliedern der zweitgrößte Automobilclub in Deutschland. Er ist seit Jahrzehnten Mitglied der Deutschen Verkehrswacht (DVW) und zählt zu den Gründungsmitgliedern des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). Auf europäischer Ebene ist der KS zudem Gründungsmitglied des EAC (European Automobile Clubs). Das Ziel ist eine europaweit sichere und nachhaltige Verkehrspolitik. Darüber hinaus engagiert sich der KS seit mehr als 40 Jahren für mehr Umweltschutz und Energiesparen im gesamten Bereich des automobilen Verkehrs. Um den Stellenwert der Automobilbranche für Energiesparen sowie Klima- und Umweltschutz zu unterstreichen, beschloss der KS, ab 1981 jährlich den KS Energie- und Umweltpreis zu vergeben.
Mit seinen Töchtern AUXILIA Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen – von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen –, die aufgrund von Leistung und Preis in den vergangenen Jahren viele Rankings gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksgeschäftsstellen sind rund 250 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei rund 200 Millionen Euro.
Mehr Infos: www.ks-auxilia.de/automobilclub
Automobilclub KS e.V.
Uhlandstr. 7
80336 München
Telefon: +49 (89) 53981-0
Telefax: +49 (89) 53981-250
http://www.automobilclub.de
Telefon: +49 8095 7933069
E-Mail: finsterwalder@die-pressefrau.de
![]()


