Kloster Irsee: Musikkurs der Schwabenakademie spielt Messe zu Ehren des Heiligen Eugenius von Meinrad Spieß
Sehr zur Freude nicht nur des Komponisten selbst, der seit 1761 in der Gruft der Klosterkirche begraben liegt, sondern auch des Heiligen Eugenius, dessen Gebeine 1668 feierlich nach Irsee getragen wurden und bis heute im linken Seitenalter der Barockkirche zu bewundern sind. Es ist daher nicht auszuschließen, dass beide Gräber während der Aufführung „vor Begeisterung gepoltert“ haben, wie der Leiter von Kloster Irsee, Dr. Stefan Raueiser, der an diesem Sonntag den Lektorendienst und damit auch das Proklamandum übernommen hatte, mit einem Augenzwinkern anmerkte.
Und es stimmt wohl: Die Präzision und Klangfülle, die sich das zehnköpfige Ensemble unter der Leitung von Prof. Günter Holzhausen (Hochschule für Musik und Theater München) über drei Tage hinweg erarbeitet hatte, war schlicht beeindruckend. Entsprechend selig war im Anschluss die Stimmung unter den Musizierenden, denen es im ehemaligen Benediktinerkloster derart gut gefallen hat, dass bereits an einem Wiedersehen gearbeitet wird. Es wäre uns – Pfarreingemeinschaft, Kloster und Schwabenakademie Irsee – eine große Ehre!
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