HSW-Studierende erkunden Japans Wirtschaft und Kultur
Im Rahmen des wirtschaftlichen Programms besuchten die Teilnehmenden unter anderem die Außenhandelskammer und Germany Trade & Invest. Dort informierten sie sich über die Rolle Japans als wichtigen Wirtschaftspartner Deutschlands sowie über aktuelle Herausforderungen wie den demografischen Wandel, den steigenden Energiebedarf und technologische Entwicklungen.
Beim Automobilhersteller Nissan Motor Corporation erhielten die Studierenden Einblicke in die Produktionsprozesse und diskutierten mit dem Management der Yokohama Engine Plant über Zukunftsperspektiven der Branche. Weitere Stationen waren der Medienkonzern TV Asahi, wo Themen wie Recruiting und Unternehmenskultur im Mittelpunkt standen, sowie DHL Global Forwarding mit Gesprächen über Fachkräftesicherung, Führungskultur und internationale Marktstrategien.
Neben den Unternehmensbesuchen bot die Exkursion ein vielfältiges kulturelles Programm. Die Gruppe besuchte unter anderem den Meiji-Schrein, nahm an einer traditionellen Teezeremonie teil, erkundete eine Sake-Brauerei und eine digitale Kunstausstellung. Ein Ausflug nach Kamakura ermöglichte zudem Einblicke in die Geschichte Japans sowie in den Shintoismus und Buddhismus.
„Die Exkursion hat unseren Studierenden wertvolle fachliche Impulse vermittelt und gleichzeitig das interkulturelle Verständnis gestärkt“, betont Prof. Dr. Timm Eichenberg von der HSW. Internationale Studienreisen sollen auch künftig ein fester Bestandteil der verschiedenen Studienprogramme sein.
Die Hochschule Weserbergland (HSW) ist eine staatlich anerkannte und vom Wissenschaftsrat akkreditierte private Fachhochschule in Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins. Sie bietet im niedersächsischen Hameln duale und berufsbegleitende Studiengänge in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Soziale Arbeit und General Management an. Das duale Studium kann optional digital absolviert werden. Im berufsbegleitenden Flex-Studium können Module einzeln absolviert und später für ein vollwertiges Studium anerkannt werden.
In enger Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen entwickelt und realisiert die HSW im Bereich Weiterbildung maßgeschneiderte Programme für Fach- und Führungskräfte. Darüber hinaus verfügt die Hochschule im Bereich Forschung und Entwicklung über ein Institut für Wissensmanagement, ein Interdisziplinäres Energieinstitut sowie das „Länger besser Leben.“-Institut. Alle drei Institute fördern den wertvollen Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
Mit dem zedita.digitalhub befindet sich am Hamelner Bahnhof der Transfer- und Innovationsknotenpunkt der HSW, ein Ort für neues Lernen und Arbeiten.
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