Energie- / Umwelttechnik

Azubi-Höchststand im Elektrohandwerk Baden-Württemberg

Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg meldet einen Höchststand bei den Auszubildenden und begrüßt die Ergebnisse der Sondierungsgespräche zur Förderung der Meisterausbildung.

Die Nachfrage nach elektrischen Lösungen nimmt stetig zu. Das E-Handwerk steht für zukunftssichere Geschäftsfelder und hat einen hohen Fachkräftebedarf. „Daher sind wir besonders froh, dass unsere engagierten E-Handwerksbetriebe derzeit so viele junge Menschen ausbilden“, freut sich Thomas Bürkle, Präsident des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg.  

Ausbildung mit Perspektive 

„Von der klassischen Elektroinstallation in Gebäuden im privaten und gewerblichen Bereich über Ladesäulen für Elektrofahrzeuge und Photovoltaik-Anlagen bis zum Vernetzen von smarter Technik in einem Gebäude – die Ausbildung im E-Handwerk ist sehr breit gefächert und führt in eine sichere berufliche Zukunft“, so Bürkle.  

Fachkräfte für Zukunftstechnologien 

Seit 2021 gibt es mit dem Elektroniker für Gebäudesystemintegration (m/w/d) auch einen neuen Ausbildungsberuf, der gewerkübergreifend für vernetzte Systemlösungen steht. Wissenswertes zur Ausbildung im E-Handwerk und freien Stellen gibt es unter www.e-zubis.de 

Höchststand seit fast 30 Jahren 

Zum Stichtag 31.12.2025 beschäftigten die E-Handwerksbetriebe im Land 5.831 Auszubildende, was den höchsten Stand seit dem Jahr 1997 darstellt. Rund 90 Prozent von ihnen erlernen den Ausbildungsberuf Elektroniker:in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik.  

Auch Zahl an Meistern hoch 

Die Attraktivität des E-Handwerks wird auch an der seit Jahren hohen Zahl an Meisterprüfungen sichtbar. Allerdings ist aktuell der Karriereweg der Absolventen in die Selbständigkeit nicht mehr gesetzt. Insbesondere bürokratische Lasten wirken für den Weg in die Selbständigkeit hemmend.  

Bessere Rahmenbedingungen schaffen 

„Der Anstieg bei den Meisterprüfungsabsolventen ist positiv und notwendig. Wir benötigen diese Qualifikation in unserer Branche ausgewogen im Bereich der Selbständigkeit und auch im Angestelltenverhältnis. Die Ergebnisse der Sondierungsgespräche zu den Themen Unterstützung der Meisterausbildung, Betriebsgründungen und Bürokratieabbau gehen in die richtige Richtung“, so der Verbandspräsident.   

Über Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg

Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg ist die Dachorganisation der 35 Elektro- bzw. Informationstechniker-Innungen im Land und vertritt als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband die Interessen von mehr als 10.000 Handwerksunternehmen der Elektrotechnik, der Informationstechnik und des Elektromaschinenbaus.

Die gut 61.000 Beschäftigten der Branche erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von mehr als neun Milliarden Euro. Rund 5.900 junge Menschen werden derzeit in einem der fünf attraktiven Ausbildungsberufe zum Facharbeiter ausgebildet.

Weitere Informationen über das baden-württembergische Elektrohandwerk finden Sie unter www.fv-eit-bw.de

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