Mobile & Verkehr

Ein unvergesslicher Tag rund um die Verkehrssicherheit

Der Verkehrssicherheitstag in der Kindertageseinrichtung St. Johannes in Kleinerdlingen bildete den Höhepunkt des landkreisweiten Projekts „Autofrei zu Kita und Schule“, das bereits im September des vergangenen Jahres stattfand. Die Einrichtung wurde als Gewinner unter allen teilnehmenden Kitas und Schulen ausgelost.

Noch vor Beginn des eigentlichen Programms, sorgte eine besondere Aktion für staunende Gesichter bei Kindern, Erziehern und Eltern: Die Verkehrspolizei Nördlingen kam extra schon zur Bringzeit nach Kleinerdlingen, um den Verkehr vor dem Kindergarten zu regeln. Streifenwagen und Blaulicht machten so schon am frühen Morgen klar, dass ein ganz besonderer Tag auf die 23 Kinder wartete.

Besonders beindruckte die Beteiligten, dass der neue Landrat des Landkreises Donau-Ries, Michael Dinkelmeier, persönlich vorbeikam. In seiner Ansprache begrüßte er die Kinder und deren Erzieherinnen und bedankte sich für die engagierte Teilnahme an der Aktion „Autofrei zu Kita und Schule“. Er betonte die Bedeutung dieser Initiative für die Förderung eigenständiger Mobilität, von sicherem Verhalten im Straßenverkehr und für den Umweltschutz: „Jeder Beitrag zählt, und gemeinsam können wir Großes erreichen,“ so Dinkelmeier.

Ebenso richtete der Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Nördlingen, David Wittner, seine Grußworte an die Kinder, an das pädagogische Team der Kindertageseinrichtung und an alle ehrenamtlichen Betreuer.

Im Anschluss an die Eröffnungsworte übernahmen die zahlreichen Ehrenamtlichen des ADFC Donau-Ries zusammen mit der Familienbeauftragten des Landkreises, Ursula Leinfelder, mit der Verkehrswacht und dem BRK-Nordschwaben das lehrreiche Programm und gestalteten für die Kinder abwechslungsreiche Stationen.

Die Kinder erfuhren auf spektakuläre Weise, warum ein Helm so wichtig ist, wie man im Straßenverkehr besser gesehen werden kann und was ein Fahrrad haben muss, damit es sicher für den Straßenverkehr ist.

An der Station des BRK Nordschwabens erfuhren die Kinder, wie man kleine Wunden versorgt, wie man Pflaster fachgerecht und passend zuschneidet und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen man als Kind bei einem

Fahrradunfall ergreifen kann. Natürlich durften sich die Kinder auch im Krankenwagen umsehen und probeliegen.

Im Parcours konnten die Kinder ihr Können unter Beweis stellen und zeigen, wie geschickt sie mit ihren Fahr- und Laufrädern oder Tretrollern schon unterwegs sind.

Zum Schluss bedankte sich die Leiterin der Kindertageseinrichtung Jeannine Granzer beim ADFC Donau-Ries und der Familienbeauftragten des Landkreises für die Organisation und tolle Durchführung des Verkehrssicherheitstages. „Der Tag war für alle Beteiligten ein voller Erfolg – ein lehrreicher und zugleich fröhlicher Tag, der den Kindern noch lange in Erinnerung bleiben wird,“ stellte die Einrichtungsleiterin Jeannine Granzer fest. „Schon jetzt freuen sich alle Kinder wieder auf die nächsten Aktionstage von „Autofrei zu Kita und Schule“, denn der heutige Tag hat ihnen so viel Spaß bereitet, dass sie im September gleich wieder mitmachen wollen“.

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