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Belastung und Ärgernis für Händler und Besucher

Die Hauptgeschäftsführerin der IHK Heilbronn-Franken, Elke Döring, kritisiert Pläne der Stadtverwaltung, die Friedrich-Ebert-Brücke in Heilbronn im Rahmen der Green-Capital-Feiern 2027 für den Autoverkehr zu sperren. „Von der Information wurde auch die IHK völlig überrascht“, sagt Elke Döring im Anschluss an die Jahreshauptversammlung der Heilbronner Stadtinitiative, in der das auf drei Monate begrenzte Vorhaben bekannt geworden war.

Wie die Stadtinitiative bezeichnet auch die IHK-Hauptgeschäftsführerin das Vorhaben als absolut kontraproduktiv. „Der stationäre Einzelhandel in Heilbronn kämpft mit einer nie dagewesenen Strukturkrise. Die Geschäftsleute leiden nicht nur unter der Konkurrenz der Online-Händler, sondern vor allem unter hohem Kostendruck, wachsender Bürokratie, einer zurückhaltenden Kauflaune und mangelnder Attraktivität der Innenstadt“, erläutert Elke Döring.

„In dieser Situation den Geschäftsleuten noch zusätzliche Hürden in den Weg zu stellen, indem die Erreichbarkeit der City eingeschränkt wird, ist eine unnötige zusätzliche Belastung für Händler, Gastronomen und Dienstleister und ein Ärgernis für alle Besucher“, so die IHK-Hauptgeschäftsführerin, die damit die Position der Stadtinitiative unterstützt. Elke Döring setzt nun darauf, dass die Stadt in den Gesprächen mit der Stadtinitiative von ihren Plänen Abstand nimmt.

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