Oracle Java pro Mitarbeiter: Warum Azul die Kosten halbiert
Viele Unternehmen zahlen für Oracle Java plötzlich ein Vielfaches, ohne dass sich an ihrer Nutzung etwas geändert hätte. Der Grund liegt im Lizenzmodell. Seit Januar 2023 rechnet Oracle die Java SE Universal Subscription nach der Employee-Metrik ab. Lizenzpflichtig ist damit nicht mehr, wer Java einsetzt, sondern die gesamte Belegschaft. ProLicense, unabhängige Beratung für Software License Management, sieht darin einen der größten Kostentreiber im Oracle-Portfolio und empfiehlt einen klaren Ausweg: den vollständigen Wechsel auf Azul Platform Core.
Warum die Java-Kosten explodieren
Die Employee-Metrik zählt alle Beschäftigten, nicht nur die Java-Nutzer. Erfasst werden Voll- und Teilzeitkräfte, Zeitarbeit und in vielen Fällen auch externe Dienstleister und Berater. Ein einziger Server mit Oracle Java kann so das gesamte Unternehmen lizenzpflichtig machen. Für größere Organisationen bedeutet das seit der Umstellung ein Vielfaches der früheren Kosten, obwohl die tatsächliche Java-Nutzung unverändert bleibt. Wer nichts ändert, zahlt jedes Jahr weiter für eine Metrik, die mit dem realen Bedarf wenig zu tun hat.
Azul Platform Core: gleiche Java-Qualität, halbe Kosten
Azul Platform Core ist ein Eins-zu-eins-Ersatz für Oracle Java SE, aufgebaut auf den Zulu-Builds von OpenJDK. Der Wechsel gelingt in den Umgebungen ohne Code-Rewrite, weil beide Distributionen TCK-geprüft und damit kompatibel sind. Unternehmen sparen im Regelfall mindestens die Hälfte der Oracle-Kosten. An der Java-Qualität ändert sich nichts. Oracle und Azul sind die einzigen Anbieter, die reine Security-Patches auf stabilisierten Builds liefern und bei akuten Schwachstellen auch außerplanmäßige Notfall-Patches. Diese stabilisierten Security-Only-Updates halten das Risiko von Regressionen klein und sind im Produktivbetrieb der Grund, warum viele Unternehmen bei Azul und nicht bei einem frei verfügbaren Build landen.
Warum das für regulierte Branchen zählt
Für kritische Betreiber wiegt dieser Punkt besonders schwer. Banken, Versicherungen und alle Unternehmen, die unter DORA, NIS2 oder den Cyber Resilience Act fallen, müssen nachweisen, dass ihre Software zeitnah und kontrolliert mit Sicherheitsupdates versorgt wird. Ein frei heruntergeladener OpenJDK-Build wie Temurin bringt zwar Updates, aber keinen kommerziellen Support, keine vertraglich zugesicherten Reaktionszeiten und keine garantierten Security-Only- oder Notfall-Patches. Aus Sicht von ProLicense deckt der bloße Eigeneinsatz eines solchen Builds die Anforderungen dieser Regularien in der Regel nicht ab. Azul Platform Core schließt diese Lücke mit SLA-gestütztem Support und einem verlässlichen Patch-Prozess.
„Der Wechsel auf Azul Platform Core senkt die Java-Kosten meist um mehr als die Hälfte, und die Java-Qualität bleibt dieselbe. Für regulierte Kunden ist entscheidend, dass sie weiterhin stabilisierte Security-Patches und einen Support mit klaren Reaktionszeiten bekommen. Ein frei heruntergeladenes OpenJDK allein reicht dafür nicht“, sagt Christian Grave, Geschäftsführer der ProLicense GmbH.
ProLicense erstellt vor dem Wechsel einen belastbaren TCO-Vergleich zwischen Oracle Java SE und Azul und begleitet die Migration. Die Beratung endet nicht mit dem Umstieg. ProLicense hilft dem Kunden auch danach, Oracle-Java-frei zu bleiben, damit das Kostenrisiko nicht erneut ins Haus kommt. Wer Oracle Java kündigt, sollte zudem mit einem Oracle-Audit rechnen, auch dabei steht ProLicense auf Kundenseite.
„Der Umstieg ist die eine Hälfte, dauerhaft Oracle-Java-frei zu bleiben die andere. Wir sorgen dafür, dass kein Oracle-JDK unbemerkt zurückkehrt und der Kunde kostengünstig und audit-sicher aufgestellt bleibt“, sagt Markus Oberg von ProLicense.
Ziel bleibt in jedem Fall dasselbe: minimale Kosten bei voller Compliance. Wer den Vergleich für die eigene Umgebung rechnen lassen will, erreicht das Team über die Kontaktseite oder unter +49 (0) 40-228 6828-0.
Die ProLicense GmbH mit Sitz in Hamburg berät seit 2009 Unternehmen im Software License Management, unabhängig von Oracle, Microsoft, VMware und allen anderen Herstellern. Die Gründer Sören Reimers (Rechtsanwalt) und Christian Grave (Diplom-Kaufmann) waren jeweils über acht Jahre bei Oracle tätig. ProLicense unterstützt bei Software-Audits, Lizenzverhandlungen und ULA-Zertifizierungen, beim Wechsel zu Drittsupport für Software, Hardware und End-of-Life Open Source sowie beim Umstieg auf Alternativen wie Azul, Payara oder Nutanix. Gebrauchte Lizenzen laufen über den eigenen Marktplatz ProLicense XChange. Die Vergütung erfolgt erfolgsbasiert direkt durch den Kunden, ohne Zahlungen von Herstellern. Ziel jedes Mandats: minimale Kosten bei voller Compliance. Mehr unter www.prolicense.com.
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