Bauen & Wohnen

Innovativer Wohnungsbau trotz schwieriger Voraussetzungen

Mehr als 500 Gäste strömten zum Sommerlichen Empfang der Architektenkammer Baden-Württemberg (AKBW) in den Panoramagarten des Hauses der Architektinnen und Architekten: Die 27. Auflage war zugleich die zwölfte und letzte für Markus Müller, den Präsidenten der AKBW, der sich nach der maximal möglichen Amtszeit von drei Wahlperioden im November verabschiedet.

Für die diesjährige Gastrednerin Theresa Schopper, die neue Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, glich der Auftritt vor dem Berufsstand einem Antrittsbesuch. An sie adressierte Müller, wenn er mit Verweis auf die IBA’27 sagte: „In Stuttgart lernen wir gerade, wie unter den schwierigen Voraussetzungen dennoch innovativer Wohnungsbau bezahlbar und nachhaltig realisiert werden kann.“ Unter dem Realisierungsdruck würden hier neue Planungsprozesse, Wohnkonzepte und Materialien getestet.

Schwierige Rahmenbedingungen und multiple Krisen, auf die das Land keinen Einfluss habe, machte auch Theresa Schopper – seit Mai im Amt – für die starke Verteuerung am Bau verantwortlich. Gleichwohl müsse es darum gehen, zu schauen, wo Gestaltungsmöglichkeiten warteten. Sie übernehme das Amt nicht als „gmähte Wies’n“, sagte die aus Füssen im Allgäu stammende Schopper. Es brauche „Vertrauen“ zwischen Fachlichkeit und Politik nach der Maßgabe, die auch die grün-schwarze Koalition als Überschrift gewählt habe: „Gemeinsam stark in stürmischen Zeiten“, so die Bauministerin.

Sie sei froh über die Fortführung des Strategiedialogs „Innovatives Bauen und bezahlbares Wohnen“, denn mit ihm ließen sich „klare, verlässliche und praxistaugliche Verfahren“ entwickeln. „Wir brauchen mehr Mut zur Vereinfachung“, ist Schopper überzeugt. Entsprechend sagte Präsident Müller zu, den Rahmen für einen BW-Standard zu erarbeiten, der aus den Vorschlägen anderer Bundesländer das Beste für Baden-Württemberg entwickelt. „Im Neubau, für die Mobilisierung des Gebäudebestandes und vielleicht über den Wohnungsbau hinaus als Instrument für die Kommunen.“

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Architektenkammer Baden-Württemberg
Danneckerstraße 54
70182 Stuttgart
Telefon: +49 (711) 2196-0
Telefax: +49 (711) 2196-101
http://www.akbw.de

Ansprechpartner:
Gabriele Renz
Pressesprecherin der Architektenkammer Baden-Württemberg
Telefon: +49 (711) 2196-126
E-Mail: gabriele.renz@akbw.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel